Ettlinger Orgelfrühling 2018 – Helmut Deutsch

Ein mit bis zu 30°C sehr heißes Aprilwochenende neigt sich dem Ende zu.

Heute Abend hat Helmut Deutsch den Ettlinger Orgelfrühling 2018 eröffnet. Er spielte die barocke Musik auf der Stieffell-Chororgel, den Rest des Konzertes auf dem Instrument von Matz & Luge. Das Programm:

  • Johann Sebastian Bach (1685-1750) – Fantasia in G-Dur aka Pièce d’Orgue (BWV 572) – Très Vitement, Gravement, Lentement
  • Johann Pachelbel (1653-1706) – Partite sopra il corale »Was Gott tut das ist wohlgetan«
  • Olivier Messiaen (1908-1992) – Livre du Saint Sacrement – Méditation Nr. X – «La Résurrection du Christ»
  • Olivier Messiaen (1908-1992) – Pourquoi cherchez-vous parmi les morts Celui qui est vivant
  • Sigfrid Karg-Elert (1877-1933) – Aus 66 Choralimprovisationen Op. 65 Nr. 26 – »Jesu hilf siegen, du Fürste des Lebens«
  • César Franck (1822-1890) – Grande pièce symphonique Op. 17

Ich bin ziemlich beeindruckt. Eine solche Qualität werde ich als Laie niemals liefern können.

Die Freuden der Fahrzeugunterhaltung

Rund 14 Jahre unterhielt ich kein eigenes Fahrzeug. Beruflich tut es ein Dienstwagen, privat war Carsharing vollkommen ausreichend. Einer der Vorteile des Carsharing ist, dass man sich um allfällige Wartungsarbeiten nicht zu kümmern brauchte.

Seit knapp zwei Jahren unterhalte ich wieder ein (gebrauchtes) Fahrzeug. Bei der Auswahl spielten Pannenstatistiken sowie Verbreitungsgrad des Fahrzeugs und des Triebwerks (in der Hoffnung auf ausgereifte Technik und gute Ersatzteilverfügbarkeit) eine Rolle. Seitdem darf ich mich um alle Belange wieder selbst kümmern. Zweimal jährlich Reifenwechsel, einmal jährlich Inspektionsservice, alle zwei Jahre eine Hauptuntersuchung und natürlich die schecht planbaren Reparaturarbeiten.

Letzte Woche fielen dann auch der Reifenwechsel, der Inspektionsservice, ein Batterietausch (die bisherige war wohl noch die ab Werk verbaute), eine defekte Antriebswellenmanschette, neue Zündkerzen sowie der Tausch eines durch Steinschlag defekten Nebelscheinwerfers an.

Den größten Posten bildete allerdings der Tausch einer übersprungenen Steuerkette am 1.4-Liter TSI-Motor. Solche Probleme scheinen leider speziell am Touran gehäuft aufzutreten. Laut Volkswagen seien »die Kettenschäden bei dem mehr als zwei Millionen Mal verkauften 1.4 TSI seien auf einen Produktionsfehler bei einem Zulieferer zurückzuführen«. Dabei handele es sich lediglich »um einzelne Fälle«.

Für mich nicht ganz nachvollziehbar ist zumindest, wieso der Verschleiß nicht bei einer der letzten Inspektionen diagnostiziert wurde, sondern erst im Spätstadium im laufenden Betrieb (Kette ist bereits übersprungen, Aussetzer beim Beschleunigen, Motorkontrollleuchte leuchtete auf) bemerkt werden kann. Im Artikel ist zu lesen: »Ob in einem Auto eine fehlerhafte Steuerkette verbaut ist, kann erst festgestellt werden, wenn der Schaden bereits eingetreten ist.«. Im Rahmen einer Inspektion hätte man sicher auch die Kette prüfen können. Das scheint allerdings keine schnell zu erledigende Sache zu sein. Die Kunden hätten sich wahrscheinlich geweigert, die zusätzlichen Kosten für den Produktionsfehler zu tragen, und VW hat die Kosten gescheut.

Alle Kosten (ich nutze Car Report) für das Fahrzeug aufsummiert (Anschaffung, Zubhör wie Radheckträger, Verschleißmaterial wie Reifen, Wartung, Betriebsmittel, Steuern, Versicherung und Gebühren, Treibstoff) belaufen sich bisher auf knapp 20.200 € oder umgerechnet ca. 1.000 € pro Monat. Die Laufleistung liegt bei rund 31.000 km. Das entspricht Kosten von ansehnlichen 65 ç pro Kilometer. Die defekte Steuerkette, die »eigentlich ein ganzes Autoleben lang halten« soll, schlägt immerhin mit rund 4 ç pro Kilometer zu Buche.

Die Rechnung hinkt natürlich, denn sie tut so, als ob das Fahrzeug schon morgen zu einem wirtschaftlichen Totalschaden würde. Tatsächlich sollte der Wagen aber noch drei bis fünf Jahre seinen Dienst tun.

Der Unterhalt eines privaten Fahrzeugs ist dennoch ein recht teures Vergnügen. In den vielen Jahren Carsharing habe ich sehr selten mehr als 200 € pro Monat gezahlt, meist deutlich weniger. Andererseits unternehme ich heute auch viel mehr mit dem Auto. Dank Heckradträger kann ich heute Radtouren fahren, die ich früher nur sehr umständlich hätte machen können.

Orgel, Oboe und Flöte am Weißenburger Instrument

Heute durften wir Pascal Reber (Orgel), Joëlle Stussi (Oboe) und Nathalie Cawdrey (Flöte) in Wissembourg hören. Hier das Programm:

  • François Couperin (1668-1733) – Messe pour les Paroisses – Offertoire sur les grands jeux
  • Giovanni Benedetto Platti (ca. 1697-1763) – Sonate en trio en Sol Majeur
  • Johann Sebastian Bach (1685-1750) – Schmücke dich, o liebe Seele (BWV 654)
  • Georg Philipp Telemann (1681-1767) – Sonate en trio en la mineur
  • Johann Gottfried Walther (1684-1748) – Concerto en si mineur
  • Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) – Sonate en trio en ré mineur

Die drei Musiker waren offensichtlich sehr gut vorbereitet und haben ein Konzert geboten, dass uns noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.

Georg Böhm – Vater unser im Himmelreich – Sheet music release

Georg Böhm used the chorale »Vater unser im Himmelreich« to write two pieces. Both have been attributed to Johann Sebastian Bach in former times. Thus they are also known as BWV-760 and BWV-761.

There are two editions of BWV-760 published by Breitkopf & Härtel. The later publication »Georg Böhm (1661-1733), Sämtliche Werke für Orgel« of Klaus Beckmann contains far less ornaments than the earlier »Georg Böhm (1661-1733), Sämtliche Werke für Tasteninstrumente« by Gesa respectively Johannes Wolgast. The International Music Score Library Project offers a Scan of the issue of 1927. The piece can be found in volume 2 on page 136. Menno van Delft played it on a historic instrument of Arp Schnitger.

Bernard Greenberg offers the Beckmann version via musescore.com. I used his work to transform the score into the Wolgast version by adding the ornaments according to the scan. The archive contains three files:

  • The three pages of the piece of the scanned document.
  • The Muse Score sheet music file (so you can taylor it to your likings).
  • A PDF of the score.

Have fun playing it.

Georg Böhm – Vater unser im Himmelreich

Im Bachwerkeverzeichnis sind drei Bearbeitungen des Luther’schen Chorals »Vater unser im Himmelreich« als BWV-760, BWV-761 und BWV-762 gelistet, wovon die ersten beiden inzwischen Georg Böhm zugeschrieben werden. Unter anderem hat Aldo Locatelli BWV-761 eingespielt.

Ich beschäftige mich derzeit mit BWV-760. Noten finden sich in einer weniger verzierten Fassung beispielsweise bei Breitkopf & Härtel als »Georg Böhm (1661-1733), Sämtliche Werke für Orgel« von Klaus Beckmann. Auch von Bernard Greenberg gibt es eine weniger verzierte Version auf musescore.com.

Zum anderen findet sich ebenfalls bei Breitkopf & Härtel »Georg Böhm (1661-1733), Sämtliche Werke für Tasteninstrumente« von Gesa (bzw. Johannes) Wolgast, die reich an Ornamenten ist. Das International Music Score Library Project bietet einen Scan der Ausgabe von 1927 an. Das Stück findet sich in Band 2 auf Seite 136. Menno van Delft hat das Werk an einem Instrument von Arp Schnitger ziemlich beeindruckend eingespielt.

Auf bach-cantatas.com finden sich verschiedene Melodiefassungen des Chorals, darunter ein Abzug des Werkes von Böhm, in dem die Melodietöne farblich hervorgehoben sind.

Die Pedalstimme besteht ausschließlich aus durchlaufenden Achtelnoten. Auch in der linken Hand finden sich viele Achtelnoten, die den Puls des Stückes stützen. Nur an wenigen Stellen finden sich ein paar Sechzehntelnoten. Die Solostimme der rechten Hand setzt am Ende des sechsten Taktes ein. Hier finden sich zahlreiche Ornamente wie Triller, Mordente, Vorschlagnoten und Umspielungen, die nicht einfach zu verstehen sind. Beim Üben kommt es sehr leicht vor, dass ich im Pedal – fast im wahren Sinne des Wortes – “aus dem Tritt” komme, also den durchlaufenden Puls verliere. Die Sechzehntelnoten interpretiere ich ternär – für mich ist das Stück ein gutes Indiz dafür, dass Notes inégales – »Die ungleichen Geschwister« auch den Komponisten im deutschen Sprachraum bekannt waren.

Ich bin gespannt, ob ich das Stück konzerttauglich hinbekommen werde.

Die Guttauer Teiche

Auf dem Rückweg von Bautzen kam ich zufällig an den Guttauer Teichen vorbei, die Teil der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft sind. Die großflächige Anlage besteht wohl schon seit Jahrhunderten und wird offensichtlich bis heute bewirtschaftet. So wurde aus einzelnen Teichen über den Winter das Wasser abgelassen.

Das Areal bietet Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, weshalb hier ein Naturlehrpfad mit verschiedenen Tafeln und Aussichtspunkten angelegt ist. Verblüfft haben mich die überall zu findenden bis zu handflächengroßen Muschelschalen.

Im Schatten der Kühltürme

Nochten liegt relativ eingeschlossen in der Lausitz. Im Südwesten liegt das Kraftwerk Boxberg. Im Süden, Osten und Norden liegen Truppenübungsplätze. Noch weiter nördlich liegt schließlich der Tagebau, dem der Ort den Namen gab. Immerhin liegt seit den 1990er Jahren davor noch der Lausitzer Findlingspark Nochten, in dem man neben blühenden Pflanzen 7000 skandinavische Findlinge sehen kann.

Auf der anderen Seite des Tagebaus liegt Weißwasser, wo man vom Aussichtsturm am Schweren Berg einen Blick über das Gelände werfen kann.

Wer genug vom Tagebau gesehen hat, kann mit der Waldeisenbahn auf Schmalspurgleisen unter anderem bis nach Bad Muskau fahren.

In Buhlbach gibt es wieder Forellen

Die Forellenzucht Sigwart in Obertal-Buhlbach hat mittlerweile den Besitzer gewechselt, weshalb letztes Jahr fleissig umgebaut wurde. Mittlerweile kann man im Forellenstüble wieder feinsten Fisch bekommen, beispielsweise Forelle Müllerinart mit Petersilienkartoffeln und Wirsing. Von der gebotenen Qualität bin ich wahrhaft beeindruckt.

Edit 2018-04-20:

Die Öffnungszeiten sind derzeit täglich von 11:30h – 17:30h. Abends braucht man somit eher nicht vorbeischauen.

Nochmal Schnee in Karlsruhe

Anfang März fällt nochmal Schnee in Karlsruhe – selten genug. Ab morgen dürften sich die Minusgrade der vergangenen Woche erübrigt haben, auch wenn die Prognose für die kommenden Tage Regen und die kommende Woche »nur« Temparaturen im einstelligen Bereich vorhersagt.

Coping with a Basse de Cromorne of Louis-Nicolas Clérambault

About two weeks ago I wrote about the Duo of Clérambault, which I slowly but steadily try to master. Today I’ll discuss the Basse de Cromorne fo the Suite du deuxième ton.

I found some information in the book »Zur Interpretation der französischen Orgelmusik«. According to the table of page 27, I’ve chosen the following registration:

  • Grand Orgue: Jeu Doux (Bourdon 8′, Préstant 4′).
  • Positif: Bourdon 8′, Préstant 4′, Chromhorne.

On page 26, there are some cites on how to play such a piece. Some remarks:

  • A vivid playing is required for the bass solo, including clear articulation.
  • According to the typical rules of notes inégales, the eight notes should be played as such (»notes inégales applies to all notes moving stepwise which have a duration of one quarter the denominator of the meter, for instance, eighth notes in a meter of 2/2.«).
  • The fantastic effect of notes inégales quickly gets detroyed in case a piece is played to fast. And a vivid playing does not necessarily mean the tempo must be around 120 beats per minute. In Jon Laukvik’s book Orgelschule zur historischen Aufführungspraxis, Teil 1 – Barock und Klassik there’s another hint that the tempo in baroque times may well have been less of what we chose nowadays. I have thus chosen a tempo of about 60 BPM, which supports the next point as well.
  • Some contemporary organ players write that they tried to play the bass line like it was a Bassoon or a Viol. While playing, I try to imagine I was playing the latter one. As a consequence, I’ve added a couple of trills to my left but also the right hand playing.
  • A Non-Legato articulation lets the piece sound even more like a Viol or Bassoon.

I’m really content with the outcome of applying the abovementioned points. My interpretation sounds rather different than many other recordings I have listened to. The pieces of french organ masses are quite short. But nevertheless it is very rewarding to learn about the rules of that time so that one not only plays notes, but actually makes the music live.

Coping with a Duo of Louis-Nicolas Clérambault

About two months ago I wrote about the Plein Jeu of Clérambault, which I still didn’t master. Today I was at the Dubois organ at Wissembourg, which I’m allowed to play every now and then. One of the pièces I’m currently studying is the Duo of the very same mass (here’s a recording of a recital by Marie-Claire Alain, the Duo starting at 2′ 32″).

Many, if not any, french organ masses contain a Duo. The three characters tell the organist at couple of things:

  • The pièce consists of two voices, one in the left hand on the great organ, one in the right hand on the positif or Reçit.
  • Unlike the registrations of the other pièces of a french organ mass, there are two registrations known for Duos, one with labial stops only (with an emphasis on the thirds), another one with lingual stops (I found further information in the book Orgelschule zur historischen Aufführungspraxis, Teil 1 – Barock und Klassik of Jon Laukvik 2017, page 165).
  • Vivid playing.

All of this information is great, though I still had no clue how to interpret it. I got the essential hint by Bernhard Marx, who played at the Dubois organ in August of 2016. Unlike the other concerts, he also did the presentation. While announcing the mass of Grigny, he mentioned that the Duo is a dance. That was the crucial information I missed beforehand. Since then, I try to play the pièce as such. If it was a dance, I need to choose a matching tempo. I have to keep a steady beat so that the dancer is able to follow. Additionally, I can help the dancer by precisely articulating the notes and rhythmicity.

Orgelschule zur historischen Aufführungspraxis – Jon Laukvik

Auf knapp dreihundert gleichermaßen großformatigen wie kleingedruckten Seiten liefert Jon Laukvik in Band 1 jede Menge Informationen zu Barock und Klassik. Ich habe die Version mit beiliegendem Notenheft erworben, in dem die nicht ganz so leicht zu beschaffenden Beispiele abgedruckt sind.

Ich konnte gestern nur kurz einen Blick hineinwerfen. Als Autodidakt konnte ich bereits die ersten Erkenntnisse gewinnen, sowohl in Bezug auf Aspekte, die mich in meiner bisherigen Arbeit bestätigen, als auch Dinge, die ich bisher überhaupt nicht berücksichtigt habe.

Besonders freue ich mich über die Hinweise zu den Messen von Clérambault, an deren Interpretation ich jetzt schon eine ganze Weile feile.

Ich habe ob des Preises von 75€ lange mit dem Kauf gezögert. Um so mehr freue ich mich, das Werk endlich vorliegen zu haben.

How to fix a broken PDF for online printing

I collected all of the classical pieces I’m currently playing in one PDF, mainly to get it printed by an online service, epubli.de.

The PDF consists of items from various sources. Several pages of sheet music have been downloaded, others have been typeset by myself and exported to PDF. Additionally there are two pages I exported from OpenOffice (Cover and a registration page).

I used the Preview app of Mac OS X (an amazing app, BTW, including a lot of cool hidden features) to put all pages into one huge document, and I used the very same application to add tons of annotations, mainly fingering and pedaling information.

A recent attempt to get the document printed online resulted in a non prinable document. The main reason of the issues appearently are the many annotations. After removing them, a lot of warnings of the upload form disappeared. But without my fingering and pedaling annotations, the printed sheet music is almost useless. An additionaly issue was the page size of the individual pages.

The provider recommended to use a tool to unify the page sizes. So I did:

  • docupub.de has the advantage that the annotations remain editable. Its disadvantage is that annotations in form of lines are misplaced after the conversion (text remained intact).
  • online2pdf.com did the job. Almost all issued disappeared. A minor drawback is the fact that the annotations are no longer editable in Preview app. Not an issue, but to keep in mind.

One further issue was that the upload did work in Safari (6.1.6 aka 7537.78.2), but not in Firefox (48.0.2). The web service immediately complained it was not a PDF file. I presume that it’s just an issue concerning the MIME type transmitted, but I do not know exactly.

I hope the printed result will look as expected. I’ll know in about two weeks.

Motivation factors

My origins are based on education and experience I gained within the domain of industrial engineering and scientific management. After joining the IT industries, I eventually was working as a product Manager for a software product.

I never was pleased with the outcome of what we developed at that time. I wondered whether I could improve that situation by motivating my teammates. As a consequence, I read the book »Motivating Employees«. While reading it, I always asked myself wether the concepts would motivate myself. The answer always was »No. It would rather demotivate me.«. Thus my personal verdict read as:

I cannot motivate people. People only can motivate themselves. But there are a lot of things I can do to demotivate people.

But why is that? Don’t we all witness day by day that extrinsic motivation is an excellent tool to increase performance?

The answer is: »Well, it depends.«. The Royal Society of Arts (RSA) published a quite popular video based on a talk of Daniel H. Pink. Here’s the essential content:

As long as the task involved used only mechanical skills, bonuses worked as expected. Once the task called for rudimentary cognitive skills, a larger reward led to poorer performance.

[…]
3 factors lead to better performance & personal satisfaction…

  • Autonomy
  • Mastery
  • Purpose

Similar content appears in a posting published by Oscar Berg. Via Twitter he also shared the embedded venn diagram:

As I linked to this diagram a couple of years ago, I did the self test wether the things surrounded by the right circle did motivate myself. The answer was nine times »Yes, that’s me«.

KEBU on Analog Synthesizers

20170330_KebuImTollhaus

In this TEDx Talk, KEBU discloses some points why he prefers analog synths for his music. He mentions three major reasons which I’d like to second:

  • Sound: Compared to digital synthesis, each note (and even voice) on analog machines sounds slightly different, and the sound also changes depending on further parameters, like the temperature or age of an instrument. Some digital synths try to emulate this, e.g. by slightly detuning the oscillators over time or notes at each keypress. But I’ve barely heard convincing results so far. Thus I really like his example comparing digital and analog drum machine sounds.
  • Feel: He mentiones the unreliability and latency of software. Yes, it is phantastic what one can do nowadays with digital studio software (and I doubt there are many people who wanted to dismiss software completely). On the other hand, physical devices provide dedicated hardware controls. I meanwhile even prefer devices with keybeds of their own over rack mounted or desktop synths.
    One further issue is latency. I exclusively played digital synths during the 90ties. When I first touched an analog machine (the Roland SH-101), it felt completely different. There was an immediate response on each keypress. It’s quite interesting how a couple of milliseconds of latency impact ones playing.
  • Limitations: Removing options removes distraction, leading to focus and more creativity.

Der Fürst Pückler Park in Bad Muskau

Den Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau hatte ich 2011 auf einer Radtour von Zittau nach Usedom bereits kennengelernt. Allerdings hatte es seinerzeit für nicht viel mehr als ein Nachmittagsschläfchen auf einer schattigen Parkbank gereicht.

Bei trüb-kühlem und windigem Dezemberwetter bietet der Park eine gänzlich andere Atmosphäre. Durch das fehlende Laub sieht man viel mehr von den Bäumen. Etliche sind am Absterben und der Windbruch leistet seinen Beitrag. Man kann stundenlang dies- und jenseits der Neiße durch die Landschaft laufen und ständig neues entdecken. Im Park ist es dieser Tage, wie auch in Bad Muskau, ziemlich ruhig. Genau das Richtige, um den Trubel der vergangenen Wochen und Monate hinter sich zu lassen.

Das OpenStreetMap-Datenmaterial bedarf nach wie vor der Hege. Zwar sind die Wege grundsätzlich vorhanden, sie sind aber noch recht grob eingezeichnet und getaggt. Auch sonstige Details fehlen noch. Sollte ich wiedermal vorbeikommen sollte ich vielleicht versuchen, mein geschätztes N900 mit Osm2Go nochmal in Betrieb zu nehmen. Um beim Wandern zu mappen waren die beiden ein ziemlich gutes Gespann, für das ich noch keinen äquivalenten Ersatz gefunden habe.