Expressive E – Osmose

Korg Z1 controllers

Korg Z1 controllers

The (in)famous lever of a Roland A-50 MIDI Keyboard Controller

The (in)famous lever of a Roland A-50 MIDI Keyboard Controller

Korg Kronos ribbon controller and joystick

Korg Kronos ribbon controller and joystick

Anders als Gitarristen hat man als Keyboarder keinen direkten Einfluss auf die Tonhöhe. Dafür finden sich an Synthesizern üblicherweise Spielhilfen, um Vibrato und Tonhöhenbeugungen vornehmen zu können. Mit den klassischen Rädern bin ich nie richtig warm geworden. Glücklicherweise verfügte mein langjähriges Masterkeyboard (Roland A50) über den Rolandtypischen Jammerhaken. Für Korg ist der Joystick typisch. Die Systhesizer verfügen zudem meist über Aftertouch. Nach dem Anschlag einer Taste kann man durch “Nachdrücken” klangliche Parameter steuern. Die genannten Spielhilfen (außer dem selten zu findenden polyphonen Aftertouch) beeinflussen alle gespielten Töne gleichzeitig. Expressives Spiel einzelner Töne lässt sich damit nicht erreichen. Für die separaten Controller muss man allerdings ohnehin eine Hand von der Tastatur nehmen.

Mit großem Interesse verfolge ich die letzten Jahre Geräte wie beispielsweise von Haken Audio (Continuum Fingerboard und Continuu Mini) oder die Seaboards von Roli.

Expressive E rührt derzeit mittels eines Prototypen die Werbetrommel für ihren neuen, äußerst expressiv spielbaren Synthesizer Osmose. Unter anderen findet sich auch ein Video mit Jordan Rudess. Auch Engadget hat ein Video veröffentlicht. Zum Einsatz kommt hierbei MIDI polyphonic expression (MPE), die einerseits von den Bedienelementen erzeugt und andererseits von der Klangerzeugung auch verarbeitet werden können muss. Dazu passend kommt im Osmose Physical Modeling zum Einsatz.

In den Videos kommt das natürlich toll ‘rüber. Allerdings ist mir klar, dass ich als unterdurchschnittlicher Hobbymusiker sehr lange üben müsste, um vergleichbares aus einem solchen Instrument zu holen. Der “Sofort-Kaufen”-Impuls blieb daher bisher aus. Ich will ja auch morgen noch was auszuprobieren haben :) .

Laszlo Vass Wholecut MTO

This year I had to replace most of my black shoes bought around 2011/2012. I’ve chosen other models and colours as black, and most of the shoes now have a plein leather sole instead of a rubber sole.

Unfortunately I still have no formal black shoe in my wardrobe. Well, not exactly. I have a black Oxford with captoe, according to some style gurus the “must have” shoe. And frankly, though it may be the most traditional shoe, I dislike it and prefer a wholecut.

Unfortunately I didn’t find a nice black wholecut. As a consequence, I’ve visited Laszlo Vass, one of the finest addresses for RTW shoes in europe, a couple of weeks ago. I tried almost any of their lasts. Finally I ordered a black whoelcut (unfortunately, blue leather was out of stock) on last “S” in size 44 ½. This last is rather wide while flat at the front portion of the shoe, which matches my feet quite well. In case it turns out to fit my feet as well as expected, I’m after their Balmoral (model 5200) as the next model.

Von der Schwierigkeit, einen vernünftigen Gürtel zu kaufen

Vor einiger Zeit habe ich ein paar genähte 35er Gürtel eines großen deutschen Anbieters in verschiedenen Farben angeschafft. Leider sind sie allesamt recht steif und nach wenige Male Tragen innen gebrochen.

In dem kleinen Bekleidungsfachgeschäft, in dem ich seit Jahren einkaufe, erhielt ich die Auskunft, dass es für den Handel nahezu unmöglich sei, Gürtel eines anderen Herstellers zu erhalten. Die Gürtel werden einerseits unter dem Namen des Herstellers, aber auch unter den Namen anderer bekannter Bekleidungsmarken vertrieben.

Im Onlinehandel fand ich dann doch noch passenden Ersatz. Der Gürtel war allerdings ebenso steif, die Oberfläche extrem ebenmäßig und vor allem so glatt, dass Zweifel aufkamen, dass es sich um einen reinen Ledergürtel handelt. Ich vermute, die Oberfläche ist mit einer farbigen Polyurethanfolie beschichtet. “Geht gar ned”.

Gestern war ich in einem Fachgeschäft für Herrenschuhe. Leider sind nur noch Gürtel in Größen ab 900 mm abwärts vorrätig. Derzeit habe er leider keinen Lieferanten, entschuldigt sich einer der Inhaber. Ab Jänner könnten sie allerdings wieder Gürtel eines spanischen Herstellers liefern.

Im Ladengeschäft eines großen deutschen Schuhlabels bin ich dann doch noch fündig geworden. Der Gürtel besteht aus weichem Leder mit entsprechender Haptik und macht einen hochwertigen Eindruck. Er hat allerdings das dreieinhalbfache oben erwähnter Exemplare gekostet. Wer billig kauft, kauft eben dreimal.

Mich verblüfft, dass es für ein Massenprodukt wie einen Gürtel nur noch sehr wenige Hersteller zu geben scheint. Für 40er Jeansgürtel, die als einfache geschnittene Riemen erhältlich sind, sieht das glücklicherweise noch anders aus. Für Chino- und Anzughosen sind jedoch genähte 35er nötig und sehr schwer in brauchbarer Qualität zu bekommen.

Die Inbetriebnahme von Schuhspannern

Die “passive” Schuhpflege mit Schuhspannern ist für traditionell gefertigte Lederschuhe, die beim Tragen Feuchtigkeit aufnehmen, äußerst wichtig. Versäumt man das, ziehen sich die Schuhe beim Trocknen unschön zusammen, die Spitze hebt sich an, die Schuhe werfen unschöne Falten und verformen sich.

Leider bekommt man kaum noch Spanner, die tatsächlich zur Schuhform passen. Manche Händler bieten gar überhaupt keine Schuhspanner an. Man muss sich also separat welche besorgen, die dann auch noch halbwegs in den Schuh passen müssen.

Egal von welchem Anbieter, alle leiden unter den selben Problemen, die ich nach dem Kauf zuerst beheben muss.

  • Der eigentliche Spannmechanismus ist oft sehr schwergängig, was vor allem die Entnahme der Spanner aus dem Schuh erschwert. Daher sprühe ich in die Löcher mit der Feder erstmal etwas Teflon- oder Silikonspray.
  • Die meisten Knöpfe, die üblicherweise mit einer kleinen Stockschraube befestigt sind, drehen sich bei der Nutzung sehr leicht ab. Ich schraube sie daher vor der Inbetriebnahme ab und sichere die Gewinde mit einem Zweikomponentenkleber.
  • Manchmal sind die Knöpfe noch nicht mal ganz eingeschraubt. Das liegt oft an (verwachsenen) Ästen im Holz. In solchen Fällen muss ich das Loch im Holz vor dem Verkleben erstmal vorsichtig aufbohren. Für eine Schraube von 4mm Außendurchmesser eignet sich hierzu ein Bohrer von 3 oder 3,5mm.

Nach diesen Modifikationen leisten die Schuhspanner dann üblicherweise einwandfreie Dienste.

Am Rande: Das oben abgebildete Modell von Langer & Messmer 44/45 ist mir mittlerweile das liebste, da die hinten eingefräste Kerbe die Entnahme deutlich erleichtert, falls der Spanner mal etwas strammer sitzt. Sie sind zudem rund ein Drittel günstiger als die Modelle anderer Anbieter.

Approaching baroque spanish organ music

Until now, I struggled to get access to baroque spanish organ music. The recrodings I listened to gave me little clue about the spirit of that era.

This very eve I accidentally stumbled upon a recording of the Tiento XXIII por A la mi re by Juan Cabanilles (1644-1712) as shared by Olivier Thuault. Another recording shows Francis Chapelet acting at the console. Suddenly, I get the link to the Fantasia in e minor by Abraham van den Kerckhoven I’m still struggling with. This work is totally different to his other works I’ve noticed so far, since it is reminiscent of spanish organ music.

A couple of things are special to spanish organs and the music written for those instruments:

  • The instruments often lack a pedal board, and so does the music. As a consequence, the left hand has to do a lot more work.
  • The instruments often just provide one keybed. As a consequence, the ranks are split to two stops, one for the bass portion and one for the discant portion. This way, the left hand can do the accompaniment, while the right hand can play a solo voice, all using one single keybed.
  • A further thing spanish organs often provide is a chamade, reed pipes protruding outwards.

I’m glad I found the recording of Olivier Thuault, since it will help me to fine tune my interpretation of Kerckhoven’s fantasia.

Winterreifen, Zeitumstellung – der güldene Oktober 2019 neigt sich dem Ende zu

Nach dem extrem heißen und vor allem trockenen Sommer gab es zwar ein paar Regentage, doch für Outdooraktivitäten gab es diesen Oktober noch reichlich schöne und trockene Tage.

Üblicherweise habe ich Mitte Oktober den Radträger abmontiert, den Wagen durch die Waschstraße gefahren und die Winterreifen aufgezogen. Ob des herrlichen Wetters habe ich aber heuer den Radträger nach dem Radwechsel wieder montiert, um eine Tour durch das nördliche Elsass und die südliche Pfalz drehen zu können.

Die Sperrung der Rheinbrücke dieses (wie schon letztes) Wochenende hat sich an der Fähre in Neuburgweier bemerkbar gemacht, aber bei weitem nicht so schlimm wie im Frühjahr. Ins Elsass hinein musste ich zwei Takte (rund 30 Minuten) warten, auf der Rückfahrt bin ich noch mit dem ersten Pulk zurück nach Baden gekommen.

In wenigen Stunden schalten wir wieder auf die Winterzeit zurück. Somit wird es für Feierabendtouren nicht mehr reichen. Ich werde den Heckträger dieses Jahr dennoch montiert lassen, um für milde Wochenenden im November und Dezember gerüstet zu sein.

Die restaurierte Wilhelm-Orgel in Kaufungen

Am Sonntag hatten wir in der Kaufunger Stiftskirche die Gelegenheit, der Wiederinbetriebnahme des Instrumentes von Georg Peter Wilhelm (1733-1806) beizuwohnen. Das Instrument ist insofern interessant, da die Erbauung in die Übergangszeit vom Barock zur Klassik fällt. Die Disposition weist noch barocke Züge auf, die Intonation empfand ich allerdings als deutlich obertonärmer als ich es von barocken Instrumenten gewohnt bin. Die Posaune im Pedal ist wahrscheinlich die zurückhaltendste, die ich jemals gehört habe.

Nach Gottesdienst und Besichtigungsmöglichkeit spielte am Abend Gerhard Weinberger ein Konzert. Mit den wiederholt hängenbleibenden Tasten kam er genauso souverän zurecht wie mit der umfangreichen Literatur. Hier das Programm:

  1. Georg Muffat (1653-1704) – Toccata tertia
  2. Johann Ludwig Krebs (1713-1780) – Fantasia a gusto italiano
  3. Johann Ludwig Krebs (1713-1780) – Fantasia sopra »Freu dich sehr, o meine Seele«
  4. Johann Ludwig Krebs (1713-1780) – Präludium und Fuge C-Dur
  5. Ernst Ludwig Gerber (1746-1780) – Drei Choraltrios über »Liebster Jesu, wie sind hier«
  6. Joseph Haydn (1732-1809) – Drei Variationen D-Dur
  7. Johann Carl Friedrich Rellstab (1759-1813) – Sonata D-Dur – Allegro pomposo – Andantino – Allegro è Grave
  8. Johann Sebastian Bach (1685-1750) – Pièce d’Orgue (BWV 572)
  9. Johann Sebastian Bach (1685-1750) – »Herr Christ, der einig Gottes Sohn«
  10. Johann Sebastian Bach (1685-1750) – »Aus der Tiefe rufe ich« (BWV 745)
  11. Johann Sebastian Bach (1685-1750) – »Wer nur den lieben Gott lässt walten« (BWV 691a)
  12. Johann Sebastian Bach (1685-1750) – Passacaglia und Fuge c-Moll (BWV 582)

What the Minilogue xd lacks, and why you must own one

For quite a while Korg is constantly stressing the market of electronic musical instruments with its innovative products. Wavedrum, Kronos, Volcas, *logues, you name it. As the Prologue was released, I got very exited, especially due to its programmable user oscillators (and nevertheless I did resist the temptation to get one).

Recently I got the SDK up and running. As a consequence, I got interested in the Minilogue xd so as to be able to eventually work on some home grown user oscillator. Surprisingly, it turned out to be one of the very rare instruments that blow you away the very first time you touch its keybed.

But first things first, the Minilogue xd is rather limited:

  • I’m used to play keyboard instruments with two hands. Thus mini keys and a three octave keybed are completely out of question.
  • For the very same reason, four voices only are out of question as well. No chance to play jazzy chords or sounds with some release time.
  • Just one LFO. I’m used to have vibrato mapped to the lever, so there’s no second for further modulations.
  • The filter envelope only consists of AD, lacking SR.
  • Limited modulation capabilities. No modulation matrix, no patch panel.
  • Limited velocity capability, just amp and filter EG.
  • Compared to its elder sibling, only one filter mode.

If it didn’t have that cool user oscillator, I’d never considered even touching it. Meanwhile I’m glad I did. Why? To put it simple: Its impressive sound. Even without its user oscillator or effects engaged, the machine sounds fantastic. I even compared it to the Prologue in the trumpet store. The latter one left the impression of being rather smooth, the Minilogue xd providing much more character. One VCO alone in conjunction with its VCF are a pleasure to touch. Now consider you have that cool additional Multi engine. I’m completely overwhelmed.

So what about the abovementioned limitations? As Sebastian “Kebu” Teir put it during his TEDx talk: »Having limited options boosts creativity«. IMO it’s actually nowaday’s Minimoog. Excellent sound, easy to understand and use, and very portable. A must have for every synth addict.

Güldener Oktober bei über 28° C

Nachdem es die letzten Wochen nach einem genauso trochenen Sommer wie letztes Jahr endlich etwas geregnet hatte, durften wir heute – mitten im Oktober – nochmal einen hochsommerlich warmen Tag mit über 28° C begrüßen. Genau das richtige, um bei wokenlosem Himmel die Pfälzer Kulturlandschaft zu genießen.

Allerdings kann man allenthalben den Verfall selbiger beobachten. Viele alte im Feld stehende Obst- und Nussbäume erhielten durch die Dürre den Todesstoß. Da auf die Früchte heute keiner mehr angewiesen ist, wird sie wohl niemand ersetzen. Ähnliches gilt für einige aufgegebene und verbuschte Streuobstwiesen. Auch der Ackerbau scheint nicht mehr überall zu lohnen. Immerhin wurden einige Brachflächen offensichtlich mit verschiedenen Wildblumen und Kräutern eingesät. Allerdings liegen die Parzellen isoliert zwischen großen Flächen konventionell bewirtschafteter Flächen. Da der Aktionsradius der Insekten begrenzt ist, bräuchte es längere Korridore, so dass sie sich auch ausbreiten können. Entlang der Feldwege wächst jedoch oft kaum ein Kräuterlein außer Gras. Die einzelnen Parzellen sind begrüßenswert. Um dem Insektenbestand und somit allen davon abhängigen Lebewesen nachhaltig zu helfen, wird das jedoch beileibe nicht ausreichen.

Nach der Radtour galt es dann natürlich noch einen Zwischenhalt bei den Selbstvermarkterlandwirten einzulegen, deren Lager derzeit prall gefüllt sind, sowie das obligatorische Care-Paket für bedürftige Anrainer bei Daniel Rebert mitzunehmen :) .

Das Außenthermometer zeigt jetzt um 19:00 h noch immer 20° C, und morgen soll es ähnlich aussehen.

Der Budapester Schuh

Es ist nicht ganz klar, was denn nun den Budapester zum Budapester macht. Letztendlich ist es erstmal ein Derby mit Flügelkappe und Lyralochungen. Damit aus diesem ein Budapester wird, kommen noch ein paar Merkmale hinzu. Zum einen weist er ein äußerst robustes Erscheinungsbild auf. Dazu gehört eine doppelte Sohle, gerne eine zwiegenähte (statt rahmengenähte) Machart und eine aufgesetzte Hinterkappe. Vor allem ist es aber die Form des Leistens (und somit des Schuhs). Der Schuh ist relativ breit und weist vor allem eine nachezu senkrecht aufsteigende Spitze auf. Im abgebildeten Beispiel ist die Sohle an den am meisten beanspruchten Stellen zusätzlich mit Messingnägeln verstärkt.

Im Handel finden sich auch Modelle, die nicht über alle typischen Merkmale verfügen. Umso mehr freue ich mich über das oben abgelichtete Modell.

Setting up Korg’s logue SDK

At least during the last decade, Korg became a company which constantly generates “Products that customers love™”. From Legacy collection over Kronos to Minilogue, further to the famous Prologue and finally the Minilogue xd, Korg keeps the market busy.

The recent Minilogue xd borrows an outstanding feature from the Prologues. Users can write their very own custom oscillators and effets. To accomplish that, Korg provides the logue SDK via Github.

It is provided “as is”, with no further support, and is not easy to setup. Fortunately Grischa Ekart provides a couple of tutorial videos, the very first one sharing the essentials to get the SDK up and running. From his video, I’ve extracted the crucial steps:

  • Create a folder where you want to place your SDK. Open a terminal window there.
  • git clone https://github.com/korginc/logue-sdk.git
  • cd logue-sdk/
  • git submodule update –init
  • cd tools
  • cd gcc
  • ./get_gcc_osx.sh

I got an error message, which did not harm the further process at the moment:
./get_gcc_osx.sh: line 92: popd: directory stack empty

  • cd ..
  • cd logue-cli
  • ./get_logue_cli_osx.sh

I got two error messages, which did not harn the further process at the moment:

./get_logue_cli_osx.sh: line 35: pushd: /Users/ce/Development/Korg: No such file or directory
./get_logue_cli_osx.sh: line 98: popd: directory stack empty

  • cd ./logue-cli-osx-0.07-2b/
  • ./logue-cli
    • The logue-cli is not necessarily required, since one can transfer the files to the minilogue xd via the graphical librarian.

  • cd ..
  • cd ..
  • cd ..
  • cd platform
  • cd minilogue-xd
  • cd demos
  • cd waves
  • make
  • ls waves.waves.mnlgxdunit

The resulting file waves.mnlgxdunit is a Zip-archive. In my case, the Minilogue xd did not accept this file:

I fixed this by lowering the API version in manifest.json:

  • Change “api” : “1.1-0” to “api” : “1.0-0”
  • Save and close
  • make

Now the file is accepted by the Minilogue xd and works as expected :) .

Thanks a whole bunch to Grischa Ekart for figuring the necessary steps out.

Updating the firmware of a Korg Minilogue XD

Korg provides a firmware updater tool which does all the magic for you. It requires to turn the Minilogue XD into »Update mode«. Unfortunately, unlike advertised, neither the english nor the german manual provide any hint how to accomplish that.

On youtube I found a video explaining how to do it for the Minilogue – hold the buttons 6 and 8 pressed while powering on the device. Consequently, it’s just buttons 14 and 16 on the Minilogue XD.

Daniel Maurer, Pascal Reber und Christophe Dietrich am Weißenburger Instrument

An der Dubois-Orgel in Wissembourg waren heute die beiden Organisten Daniel Maurer und Pascal Reber sowie der Percussionist Christophe Dietrich zu hören. Wie Daniel Maurer auch in seiner Moderation anmerkte, wiesen viele der Stücke einen tänzerischen Charakter auf:

  • Jean-Philippe Rameau (1683-1764) – Danse des sauvages (Les Indes Galantes)
  • Georg Friedrich Händel (1685-1759) – Suite No 1 for a musical clock – Menuet (HWV 603)
  • Georg Friedrich Händel (1685-1759) – Suite No 1 for a musical clock – Air (HWV 604)
  • Georg Friedrich Händel (1685-1759) – Suite No 1 for a musical clock – Gigue (HWV 589)
  • Georg Friedrich Händel (1685-1759) – Sinfonis avec carillons (HWV 53) – Sinfonia
  • Georg Friedrich Händel (1685-1759) – Sinfonis avec carillons (HWV 53) – Chorus I
  • Georg Friedrich Händel (1685-1759) – Sinfonis avec carillons (HWV 53) – Chorus II
  • Joseph Haydn (1732-1809) – Pièces pour Flötenuhr – Menuett (»Der Wachtenschlag«)
  • Joseph Haydn (1732-1809) – Pièces pour Flötenuhr – Menuett in C Dur
  • Joseph Haydn (1732-1809) – Pièces pour Flötenuhr – Marche in D Dur (»Grenadiermarsch«)
  • Johann Sebastian Bach (1685-1750) – Orgelbüchlein – Choral »In dir ist Freude« (BWV 615)
  • Claude Balbastre (1724-1799) – Trio à 3 mains en si bémol majeur
  • Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893) – Danse de la Fée Dragée (»Tanz der Zuckerfee«, aus »Der Nussknacker«)
  • Louis James Alfred Lefebure-Wely (1817-1869) – Bolero de Concert pour orgue et percussions (Opus 166)
  • Camille Saint-Saëns (1835-1921) – Aquarium (Le carnaval des Animaux)
  • Daniel Maurer, Pascal Reber, Christophe Dietrich – Improvisation pour 2 organistes et percussion
  • Maurice Ravel (1875-1937) – Le Bolero pour 2 organistes à 4 mains et percussions

Um ganz ehrlich zu sein bin ich schwer beeindruckt, was ich heute gehört habe. Sowohl Daniel Maurer als auch Pascal Reber waren spieltechnisch am Instrument absolut sicher. Heute gab es das, was mit sonst so oft fehlt: Saubere Rhythmik, durchlaufenden Puls, und darüber hinaus keine technisch-trockene Notenwiedergabe, sondern eine musikalisch-emotionale Darbietung. Die Übertragung des Geschehens vom Spieltisch bzw. Schlagwerk rundeten das Ganze dann noch ab. Speziell die drei- bzw. vierhändigen Werke waren sehr spannend zu beobachten.

Ich bin sehr dankbar für das Konzert heute.

Ein Stück erarbeiten

Man findet wenig zum Thema, wie man sich ein Stück systematisch erarbeitet. Fraser Gartshore exerziert das im Zeitraffer am Beispiel eines Präludiums in F-Dur von Johann Sebastian Bach. Durch den Zeitraffer gehen einige wichtige Details des Übeprozesses verloren. Dennoch kann man hier ein paar Details beim Erarbeiten eines Fingersatzes, wofür man üblicherweise Anleitung oder sehr viel Erfahrung benötigt, sehr schön sehen.

Ich habe mich übrigens vorhin mit einem Arbeitskollegen zum Thema Übetechnik austauschen können. Auch er hält es so, dass er im Zweifel erstmal mit einem Fingersatz anfängt und den später noch ändert, falls das erforderlich wird. Natürlich muss man hernach die betreffende Stelle neu einstudieren.