Johann Pachelbel – Chaconne in F minor

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A Chaconne and a Passacaille are very similar. Both use an ostinato theme throughout the piece. The Chaconne in F minor by Johann Pachelbel is one of his most famous works. The ostinato is a very simple one and appears as the pedal’s voice almost during the whole piece.

Above this ostinato, the piece consists of 22 variations, which often are repeated. Organ players like to use those to exhibit the various stops of an instrument, e.g. they add and remove stops at each variation.

For the – almost identical – opening and closing variation, many use the Diapason 8′. On french orgues, usually the Bourdon 8 is added. Vidas Pinkevicius and Ausra Motuzaite-Pinkeviciene do it this way, and so do I. I also follow their approach to alter the manuals during repeating variations.

In contrast to most organ players, I do not alter the registration throughout the piece, though.

It is assumed that it is one of the later works of Pachelbel. It’s kept quite simple. Most parts are written in a simple, monophonic, duophonic or triophonic manner. I keep the initial registration throughout the piece. I just swap the keybeds at times. For some repeating variations I play one with the diapason, the other with a combination of 8′ and 4′ flutes on the other manual. For others, I do not swap the manuals. Sometimes I play the left hand voice on one, the right hand voice on the other manual, depending on my pesonal taste. That’s enough sound alteration, and still lets the listener focus on the actual music instead of the many sounds a pipe organ typically has to offer. Additionally, I play it rather slow compared to recordings I know of. IMO this masterpiece begs for it. Pay attention to each particular 16th. Add ornaments like trills according to your taste. Slow down and accelerate the tempo where applicable. It’s rewarding and will unwrap the beauty of this composition.

The Kisselbach Gloria Klassik 240

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During a trip to Rhodes island I received a request to play the instrument in my homeland I used to play almost 30 years ago. I spent one day listening to and selecting pieces I thought I could learn during the 4 months remaining.

Back to germany, I was in desperate need of a setup to learn the pieces I had committed to. The cheapest option was to use existing synthesizers stacked controlling Aeolus. This required to buy a MIDI pedalboard for about 1500 €, plus an organ bench. Which was a botch.

A further option was to buy some complete console built to control a software emulation like Aeolus. The price tag was impressive, though.

The last option was to buy a complete digital intrument, like the Johannus Studio (very cheap look-and-feel) or Opus. I played the latter one at the local trumpet store. The hardware was great, though the sound didn’t fit my taste at all.

I had about 8 weeks left until the concert and still no instrument to practice. I had one last chance by visiting Kisselbach to try their Gloria Klassik instruments available as two II/26, II/40 and III/52 instruments. I played the 240 and was overwhelmed. And I still am. Kisselbach delivered the instrument within a couple of days, before I had sent the money.

Compared to the 226, the 240 provides the typical stops necessary to play french music. The instrument provides 4 instruments to select from, 2 baroque, 2 romantic. Since the purchase, I never used anything than the Romantic 1 instrument.

What a great service. I had about eight weeks left until the concert, and I am still using it as there was no tomorrow. The only thing that happened was that one of the keys lost its weight (and I was too lazy to use some glue to remount it, since playing is more important :) .

The only thing I’m missing is that I’d like to invert the manuals. The upper contains all stops typical for a french “Positif de Dos”. Fantastic. But on a real instrument the Positif is the lower, not the upper manual. Some digital organs allow the user to swap the manuals via the menu. This instrument does not.

It’s not really an issue. Some practice using the target instrument is required anyway. Swapping manuals at the real instrument is what we call “leaving somones comfort zone” :) .

I’m more than content with the device. It’s just what I wanted. Just switch it on, sit down, shut up and start playing. It’s worth every buck.

Thanks Kisselbach. You served me well :) .

L’Orgue Français – Marie-Claire Alain

Orgue Francais - Marie-Claire Alain

Trotzdem ich mich bereits seit einiger Zeit mit klassischer französischer Orgelliteratur beschäftige, habe ich erst kürzlich Marie-Claire Alain entdeckt. Ihr Lebenswerk, wie beispielsweise die aus 22 CDs bestehende Sammlung «L’Orgue Français», ist beachtlich. Vierhundertdreiundachtzig Stücke lang kann man die Leichtigkeit der Franzosen auf passenden Instrumenten eingespielt genießen.

Das Erarbeiten klassischer Musikliteratur

Organ of Santa Maria di Carignano Genoa

Vor nicht ganz eineinhalb Jahren habe ich begonnen, klassische französische Orgelmusik zu spielen. Im Moment erarbeite ich zwei Stücke von Abraham van den Kerckhoven.

Eine Lerntechnik sieht in etwa folgendermaßen aus:

  • Fingersatz erarbeiten und in die Noten schreiben.
  • Rechte Hand, linke Hand und Pedal separat üben, bis alles flüssig läuft.
  • Kombinatorisch immer zwei davon zusammen üben, bis alles läuft.
  • Alle zusammen üben, bis alles läuft.
  • Bei alledem immer den selben Fingersatz verwenden, damit er sich einprägt.

Ich habe das so nie ausprobiert. Aus meiner Erfahrung heraus vermute ich, dass diese Technik zu einer ziemlich guten Wiedergabe dessen führen kann, was auf dem Notenblatt steht.

Aber was ist mit den vielen Dingen, die nicht auf dem Papier stehen, also der Interpretation?

Ich gehe anders vor:

  • Die Muster im Stück suchen, Fingersatz erarbeiten und in die Noten schreiben.
  • Mit beiden Händen und Pedal unter Verwendung des erarbeiteten Fingersatzes immer wieder durch das Stück “quälen”, bis ich die Noten allesamt kenne. Zu diesem Zeitpunkt habe ich den Fingersatz bereits mehrfach überarbeitet.
  • Jetzt kann auch langsam das Metronom zum Einsatz kommen. Damit merke ich abrupt, was ich rhythmisch noch alles falsch mache. Ich versuche mich aber auch nicht abhängig vom Taktgeber zu machen, denn spätestens im nächsten Schritt kommen Ritardandi und Accelerandi hinzu.
  • Jetzt kann ich endlich anfangen, aus den Noten das Stück zu formen. Wo bilde ich Phrasen? Wo setze ich Zäsuren? Wo spiele ich legato? Wo verkürze ich Noten zur Akzentuierung? Wo bringe ich Ornamente (wie Vorschlagnoten, Nachschläge, Triller und so weiter) an? Wo kann ich Notes Inégales einsetzen? Wo will ich beschleunigen, wo verzögern? Das hat sehr viel mit aufkommenden Ideen, Ausprobieren und Verwerfen zu tun. Damit einhergehend muss ich auch den Fingersatz immer wieder anpassen.
  • Immer wieder spielen, spielen, spielen. Irgendwann bin ich auch so weit, dass ich mir selbst dabei zuhören kann. Passt das so? Klingt das gut? Kann der Komponist sich das so vorgestellt haben? Falls nein, was will ich nochmal ändern?

Dieser Prozess dauert bei mit sehr sehr lange. Sobald ich weiß, wie ich das Stück spielen möchte, tendiere ich allerdings auch dazu, es beiseite zu legen und das nächste in Angriff zu nehmen. Oft beginne ich sogar schon mit dem nächsten Stück, während ich am letzten noch am Feilen bin. Was dazu führt, dass ich im Moment keines der Stücke aus meinem Repertoire “auf Zuruf” zuverlässig sauber wiedergeben kann und ich in der Woche vor einem Konzert intensiv nochmal die Stücke üben muss, die ich spielen will.

Das hätte ich gern anders.

Solange ich die Noten auf dem Pult habe merke ich, dass ich immer nur auf die jeweils zu spielende Stelle fixiert bin. Ich habe nicht präsent, was die nächsten paar Takte passieren wird. Weshalb ich immer wieder mal hängen bleibe. Also versuche ich immer einen Takt voraus zu lesen. Das ist allerdings äußerst mühsam, weshalb ich das immer nur für eine gewisse Zeit schaffe.

Im angelsächsischen Raum ist es stärker Usus, ein Konzert ohne Noten zu spielen, also die Stücke auswändig parat zu haben. Das würde ich gerne mal ausprobieren, ist im Moment aber noch mühsamer als das Vorauslesen beim Spielen. Ich habe die Idee daher erstmal beiseite gelegt. Aber nicht vergessen. Wenn ich “meine” Stücke mal etwas besser beherrsche, möchte ich das mal wenigstens an einem probieren. Zumal es das lästige Umblättern an oftmals ungünstigen Stellen im Notenbild komplett eliminieren würde.

Aggressivität abbauen

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Wer die Verantwortung für die eigenen Gefühle zu übernehmen in der Lage ist, statt sie auf den Kontrahenten zu schieben, hat bereits einen, vielleicht sogar den, entscheidenden Schritt zur professionellen Konfliktbearbeitung unternommen. Dankbarerweise, da in bestimmten Situationen überlebensnotwendig, sind unsere Emotionen sehr sehr mächtig und schwer zu kontrollieren.

Wer sich selbst in aggressiven Siutuationen besser führen möchte, wird vielleicht in diesem Artikel fündig.

Carmina Burana

CarminaBurana_wheel

Viele werden mit den »Carmina Burana« primär mit dem Orff’schen Werk verbinden. Der Ursprung ist allerdings (Zitat Wikipedia)

der Name einer Anthologie von 254 mittellateinischen, seltener mittelhochdeutschen, altfranzösischen oder provenzalischen Lied- und Dramentexten, die 1803 in der Bibliothek des Klosters Benediktbeuern gefunden wurde.

Neben Carl Orff haben sich auch weitere Musiker der Quelle bedient, unter anderem das Clemencic Consort, das unter diesem Namen 1992 drei CDs veröffentlicht hat. Dank moderner Kommunikationstechnik kann man sich das Ganze bequem über das Web anhören.

Bezugsquellen für Noten klassischer Musik (speziell Orgel)

NotenausschnittKerckhoven

Freie Notensatzprogramme und Internet demokratisieren und verändern auch den Notenmarkt. Es besteht deutlich weniger die Notwendigkeit, gedruckte Noten kaufen zu müssen – es sei denn, man sucht etwas Spezielles, das im Netz nicht zu finden ist. Die Stücke, die ich gerade übe, fand ich an verschiedenen Orten.

Erste Anlaufstelle ist sicher das International Music Score Library Project (imslp.org), auch wenn man seit kurzem zu einer Zwangswartepause gezwungen wird, bevor der Download startet.

Eine weitere tolle Anlaufstelle ist ePartitions – Chant et Orgue.

Wer es lieber deutschsprachig mag, kann auf kostenlose-orgelnoten.de stöbern gehen.

Inzwischen zeige ich die Noten auch gleich elektronisch an. Komplett habe ich allerdings auf das Ausdrucken noch nicht verzichtet. Ich fühle mich nach wie vor mit einem physischen Backup in der Notentasche wohler als ohne.

Wer sich Stücke gerne anhören möchte, bevor er ans Einstudieren geht, wird neben den üblichen Plattformen vielleicht auch auf contrebombarde.com fündig.

Bornheimer Krippen

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Bisher habe ich es nicht geschafft, mal ein paar Bilder der vielen Bornheimer Krippen zu machen. Auch heute hatte ich kein Stativ, aber immerhin zufällig eine Kamera dabei.

In diesem Sinne wünsche ich schon jetzt ein paar geruhsame Tage.

Endlich ist sie ‘raus…

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Die Erkenntnis, dass eine Korrektur der Zahnstellung auch im Erwachsenenalter noch sinnvoll durchführbar ist, ist noch nicht allzu weit verbreitet. Ich hatte mich letztes Jahr dazu entschieden, um – unter anderem – einen Weisheitszahn nach vorne ziehen zu lassen, um eine Lücke zu schließen. Die fest verbaute Spange konnte kürzlich entfernt werden, um die Behandlung mit einer herausnehmbaren Schiene fortzusetzen.

Das Tragen der Apparatur ist mit der ein oder anderen Unannehmlichkeit verbunden. Immer wieder mal scheuert oder sticht etwas. Speisereste sammeln sich gerne überall dort, wo man es schlecht wegbekommt. Faserige Nahrung, wie beispielsweise Fleisch oder Ananas, wickelt sich gerne um die Drähte. Um es positiv auszudrücken: Spangenträger haben stets noch etwas Proviant bei sich :) .

Dennoch bin ich froh, mich zu dem Schritt durchgerungen zu haben.

Abraham van den Kerckhoven – Fantasia

Kerckhoven - Fantasia in d

As I resumed playing classical pipe organ music about a year ago, one of the pieces I used to get a grip on it was a »Fantasia« (in the key of »c«) by Abraham van den Kerckhoven. I like playing it using a »Fond d’orgue« registration. Sheet music can be found at page 57 (75th PDF page) at the international music score library project, imslp.org.

One of the ranks I like most in baroque french pipe organs is the Cornet. Actually it emulates a Zink. It usually is not placed at the same level of the other pipes. Instead it is raised so it can speak directly through the front pipes of the instrument for a more direct sound. It provides 5 pipes per key, emulating the natural harmonic series. Usually it is only present in the upper half of the keybed, while the bass notes are silent. It serves two purposes. Firstly it supports the reed pipes in the upper register in registrations such as the »Grands Jeux«. Secondly it is used as a solo stop, usually mixed with a Bourdon 8′ and a Préstant 4′ and accompanied by a mix of a Montre 8′ and a Bourdon 8′ of the second manual.

I was looking for a nice piece using such a registration. I stumbled upon a further Fantasia of Kerckhoven, this time written in the key of »d«. Notes can be found on page 69 (PDF page 87) of the abovementioned document.

Though not too difficult, it is harder to play than the aforementioned »Fantasia» in »c«. Due to the many 16th notes, the development of a more elaborated fingering is required in order to play it fluently. It’s the task that currently keeps me busy. There’s plenty of work ahead. The desired result, the attempt to play it at least as well as Nico Declerck, appears to be as challenging as rewarding :) .

Ein günstiges USB-MIDI-Interface kann Aufwand nach sich ziehen

USB-MIDI-Cable-3

Bisher betrieb ich an einem Raspberry Pi eine externe Edirol UA-25 USB-Soundkarte. Die ist wirklich topp und zuverlässig, braucht aber auch eine Menge Platz. Da ich momentan nur MIDI am Raspberry nutze und den Platzbedarf reduzieren wollte, erwarb ich ein günstiges USB-MIDI-Kabel für rund 12 €. Wie befürchtet funktionierte das nicht sonderlich gut – die Daten werden teils verfälscht übertragen. So führt beispielsweise das mehrfache Absenden einer Reihe der immer gleichen Programmwechselbefehle am Zielgerät zu sich ändernden Programmaufrufen.

Da ich das Kabel nur genau für diesen einen Zweck verwende und es auf ein paar Millisekunden nicht ankommt, lasse ich meine Software jetzt nach jedem Programmwechselbefehl eine kurze Pause einlegen. Das war relativ zügig erledigt und führte zum Erfolg. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das Kabel viel Freude bereitet, wenn jemand damit MIDI-Daten aus einem Sequencer an ein oder mehrere Klangerzeuger schicken möchte.

Zwiebelkuchenzeit

Zwiebelkuchen_1

Auf Wikibooks findet sich ein zur Jahreszeit passendes Rezept. Die Mengen für den Belag sind für meinen Bedarf allerdings etwas zu üppig. Daher hier eine Replikation mit 3/4 der Mengen.

Teig:

  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 1/2 Würfel frische Hefe oder ca. 5 g Trockenhefe
  • Etwas Zucker
  • 100 ml Milch
  • 2 EL Butter
  • Etwas Salz

Belag:

  • 150 g Dörrfleisch
  • 600 g Zwiebeln
  • Kümmel
  • Pfeffer
  • 80 ml Milch
  • 200 g Schmand
  • Muskatnuss
  • 2 Eier

Mit dem Salz kann man sehr sparsam umgehen, zumal das Dörrfleisch noch genug davon mitbringt.

Pilzerntedank

Die Tage werden kühler und trüber, die Radtour weicht dem Waldspaziergang, gegebenenfalls mit dem Makro-Objektiv vor der NX-30:

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Nicolaus Bruhns – Præludium e-Moll

Bruhns Praeludium e-Moll

Vor langer Zeit hatte ich eine Aufnahme des folgenden Stückes. Fragmente davon gingen mir immer wieder mal durch den Kopf, aber ich hatte sowohl den Komponisten als auch den Titel des Stückes nicht mehr parat. Per Zufall bin ich während einer Recherche wieder darübergestolpert. Es handelt sich um das Præludium in e-Moll des norddeutschen Komponisten Nicolaus Bruhns, und zwar die “kleine“, denn es gibt ein weiteres Stück mit derselben Bezeichnung.

Auffällig an dem Stück ist der “zerstückelte Aufbau”. Fast könnte man sagen, es handelt sich um eine willkürliche Aneinanderreihung verschiedener Segmente. Eine “innere Kohärenz” ist jedenfalls nicht auszumachen. Den Beginn bildet ungewöhnlicherweise auch gleich ein Pedalsolo in Sechzehntelnoten.

Auf einem norddeutschen Instrument in ungleichschwebender Temperierung lässt sich das Stück recht authentisch wiedergeben. Thorsten Ahlrichs hat das Glück, ein solches Werk von Arp Schnitger zur Verfügung zu haben. Eine ziemlich gute Einspielung. Es wird eine Weile dauern, bis ich das auch so gut hinbekomme… :)

Wenn das Samsung Galaxy S3 mal “spinnt”…

Android Device

Ich verwende nach wie vor ein S3. Es zeigten sich einige Auffälligkeiten:

  • Das Gerät lief ohne ersichtlichen Grund extrem heiß, die Akkulaufzeit nahm dementsprechend rapide ab.
  • Es startete ohne ersichtlichen Grund immer wieder mal unverhofft neu.
  • Letztendlich hing das Gerät in einer Endlos-Reboot-Schleife. Es sah zuerst nach einem Hardwaredefekt des Hauptschalters aus.

Geholfen haben Postings von Jens Herforth (Deutsch) und Scott Adam Gordon (Englisch).

  • Akku entfernen und wieder einsetzen. Das S3 sollte dann eigentlich aus sein, ist bei mir aber von alleine wieder losgelaufen.
  • Die Tasten »Lauter« und »Home« gleichzeitig gedrückt halten. Ich musste dabei gleichzeitig auch noch den Akku einsetzen, siehe vorhergehender Punkt. Keine leichte Aufgabe…
  • Anschließend zusätzlich den Hauptschalter drücken.
  • Im Stock-Recovery-Menü mittels der Lautstärketasten »Wipe Cache Partition« auswählen.
  • Mit dem Hauptschalter bestätigen.

Diese Prozedur führte beim ersten Mal nicht gleich zum Erfolg, weshalb ich das Ganze mehrfach wiederholt habe. Jetzt läuft das Gerät dankenswerterweise wieder wie gewünscht.

Schriften im Standard Music Font Layout

Pavanne

Inzwischen verwende ich zur Anzeige von Noten ein elektronisches Gerät. Das Umblättern auf dem Touchscreen ist vor allem bei Werken mit mehr als drei Seiten deutlich komfortabler als mit gedruckten Noten. Allerdings ist das von mir gewählte Verfahren ganz schön umständlich:

  • Noten als PDF besorgen, beispielsweise vom International Music Score Library Project.
  • Das PDF anreichern mit Artikulationszeichen, Fingersätzen, Registrieranweisungen und so weiter.
  • Die Seiten als Pixelgrafiken in einen Ordner exportieren.
  • Die einzelnen Seiten beschneiden, so dass die Ränder entfernt werden (Bildschirmpixel sind eine wertvolle Resource) und das Seitenverhältnis der Bilder dem Seitenverhältnis des Zielgerätes entsprechen (bei mir 1:1,6).
  • Jetzt den Ordner mittel Zip komprimieren.
  • Die Dateiendung auf CBZ (Comicbook) ändern.
  • Die CBZ-Datei mittels OwnCloud auf das Gerät kopieren.
  • CBZ am Gerät anzeigen lassen (ich muss sie vorher auch auf dem Gerät noch kopieren, da das Anzeigeprogramm die Datei nicht direkt aus dem OwnCloud-Verzeichnis lesen kann).
  • CBZ anzeigen lassen. Das beste Programm, das ich fand, war Comics Reader. Nachdem es Open Source Software ist, konnte ich noch kleine Anpassungen vornehmen, ohne die das Programm für den angedachten Einsatzzweck nicht hätte genutzt werden können.

Um die oben erwähnten Artikulationszeichen in das PDF zu bekommen brauchte ich eine Schriftart, die die gewünschten Zeichen enthält. Via smufl.org bin ich letztlich auf die Schriftart »Bravura« gekommen. Sie enthält nicht alle Zeichen, die ich brauche, aber doch etliche. Wer ein ähnliches Problem hat wird hier wahrscheinlich fündig.