»Wo geht’s hier zur Oder-Neiße-Linie?« II

Bahnhof Frankfurt an der Oder

Bahnhof Frankfurt an der Oder

Erneut zog es mich gen Osten, heuer um ein Stück über den Oder-Neiße-Radweg zu fahren.

Navigation

Die Strecke hatte ich mir in Form von GPX-Tracks aus dem Web besorgt. Ich habe sie kaum gebraucht, denn die Beschilderung ist erstklassig. Lediglich in den Städten musste ich gelegentlich Mappero nutzen, um den Anschluss zu finden.

MoNav nutzte ich permanent, um Tracklogs aufzuzeichnen. Auf das Routing konnte ich nicht zurückgreifen, weil der Radweg immer wieder mal einen Haken schlägt, statt die kürzeste Strecke zu nehmen. Für MoNav wäre eines der beiden folgenden Features wünschenswert:

  • Die Möglichkeit, eine Fremdroute einzuladen.
  • Noch schöner wäre, der Präprozessor könnte Routingmaterial generieren, das das Radwegenetz beherrscht.

Beide Features wären nicht wirklich Hexerei, aber ganz ehrlich gesagt brauche ich das Feature maximal zweimal im Jahr. Ich bin mir daher ziemlich sicher, dass ich erstmal andere Dinge umsetzen werde, die ich viel häufiger brauche.

Überrascht war ich davon, wie vollständig die Openstreetmap-Daten in Sachsen und Brandenburg schon sind. Nur in Mecklenburg-Vorpommern habe ich vorab Teilstücke entdeckt, auf denen selbst der Radweg noch fehlte. Insofern hat es nur für ein paar kleinere Beiträge meinerseits gereicht. Für umfangreicheres Mapping wäre aber sowieso kaum Zeit gewesen.

Vorgeplänkel

Am Tag vor der Abreise war das Rad nochmal zur Erstinspektion in der Werkstatt. Schließlich wollte ich keine unangenehmen Überraschungen erleben.

Am Abend hatte ich das Reisegepäck nochmal drastisch reduziert. Selbst der Ersatzschlauch musste zuhause bleiben – Flickzeug musste notfalls reichen. So kam es, dass das komplett gepackte Rad am Schluss statt 25.5 kg “nur noch” 22 kg auf die Waage brachte und ich mit nur einer Packtasche auskam – was sich unterwegs als äußerst angenehm erwies. Dass die Fahrstabilität unter der einseitigen Packtasche gelitten hätte, konnte ich nicht feststellen. Allerdings waren die 7kg Zuladung an den (selten vorkommenden) Hängen deutlich zu spüren. Mit einer 8-Gang-Schaltung statt der Rohloff hätte ich nicht fahren wollen. Wie die anderen Radler mit zwei Lowridertaschen, zwei Packtaschen und einem Zelt noch recht zügig vorwärtskamen verwunderte mich.

Zittau

Die Anreise mit dem Zug gestaltete sich etwas umständlich. Aufgrund des Kirchentages in Dresden waren die ICs und ECs bereits ausgebucht, so dass ich auf Nahverkehrszüge ausweichen musste. Der Zug in Karlsruhe fuhr um 4:35AM ab. Richtung Dresden wurden die Züge immer voller, und am vollsten war der Zug von Dresden nach Zittau. Hier fiel mir auf, dass Mitreisende bereits am frühen Nachmittag Bier aus Flaschen mit Schraubverschluss tranken.

Um ganz ehrlich zu sein macht das Bahnfahren nur bedingt Spaß, zumal wenn man ein Rad dabei hat und sich die Sache über 13 Stunden hinzieht. Aber irgendwie musste ich nunmal nach Zittau kommen:

Rathaus Zittau

Rathaus Zittau

Dort fielen mir erneut Landsleute mit Bierflaschen auf, die sie im Getränkehalter ihres Fahrrads ausführten. Ich nehme an, dass hohe Arbeits- und damit einhergehende Perspektivlosigkeit dem Alkoholmissbrauch Vorschub leisten.

In Zittau begann gerade ein Mittelalterfest. Die gesamte Altstadt war daher am Abend komplett überfüllt und ein Stadtrundgang nur eingeschränkt möglich.

Da Zittau im Dreiländereck von Deutschland, Tschechien und Polen liegt, trifft man hier Menschen “aus aller Herren Länder”. So hat man auch bei einem innerdeutschen Urlaub die Gelegenheit, sich ein wenig wie im Ausland zu fühlen, was den Urlaub deutlich aufwertet :) .

Von Zittau nach Görlitz

Auf dem Weg nach Görlitz verläuft der Weg bis Rosenthal über Nebenstraßen oder auf Radwegen parallel zu Bundesstraßen. Vom Reisekomfort her nahezu perfekt, allerdings landschaftlich nicht ganz das, was sich Radfahrer wünscht. Ab Rosenthal ändert sich das schlagartig.

Radweg ab Rosenthal

Radweg ab Rosenthal

Bis zum Kloster Marienthal verläuft der Radweg durch das enge Neißetal, und außer der Bahnstrecke auf der polnischen Seite gibt es so gut wie keinen Kraftverkehr mehr. Der Radweg ist nur auf kurzen Stücken asphaltiert, aber dennoch gut zu befahren. In Kurven sollte man artig rechts fahren, um nicht mit entgegenkommenden Radlern zu kollidieren.

Kloster Marienthal

Kloster Marienthal

Ab dem Kloster Marienthal weitet sich das Tal und bietet Platz für Ansiedlungen. Der Radweg verläuft teilweise erneut parallel zu Bundesstraßen. Kurz vor Görlitz passiert man den ehemaligen Berzdorfer Tagebau, der heute als Seegebiet der Naherholung dient.

Ehemaliger Tagebau Berzdorf

Ehemaliger Tagebau Berzdorf

Leider bietet sich vom Radweg aus kein freier Blick auf die Landeskrone, den Hausberg von Görlitz (zu sehen links neben dem Masten):

Die Landeskrone

Die Landeskrone

Der Radweg verläuft nach Görlitz hinein entlang der Neiße, so dass man das Viadukt auch mal von unten besehen kann:

Das Bahnviadukt von Görlitz nach Zgorzelec

Das Bahnviadukt von Görlitz nach Zgorzelec

Görlitz hat an historischen Bauwerken einiges zu bieten, nicht zuletzt den Kaisertrutz:

Der Kaisertrutz in Görlitz

Der Kaisertrutz in Görlitz

Hier die Peterskirche, von Zgorzelec aus gesehen:

Die Peterskirche in Görlitz

Die Peterskirche in Görlitz

In Görlitz fand gerade kein Volksfest statt, aber die Stadt war aufgrund des Feiertages gut besucht, und die Quartiersuche mündete daher in ein etwas einfacheres Zimmer.

Von Görlitz nach Bad Muskau

Aus Görlitz heraus hat man erstmal mit Kopfsteinpflaster und einer kurzen Steigung zu kämpfen. Hinter Königshufen muss man bis zur Autobahn auf einem kurzen Stück mit einem ziemlich holprigen Feldweg vorlieb nehmen. Leider hat mein LCR keinerlei Federung.

Hinter Zentendorf stößt man auf die Kulturinsel Einsiedel, für die man sich ein paar Minuten Zeit nehmen sollte:

Kulturinsel Einsiedel

Kulturinsel Einsiedel

Vielen dürfte nicht bekannt sein, dass es auf deutschem Staatsgebiet eine Volksgruppe gibt, die eine slawische Sprache spricht. Wer von den Sorben noch nie etwas gehört hat, dürfte von dem ein oder anderen Ortsschild überrascht sein:

Ortsschild Podrosche

Ortsschild Podrosche

Hier ein Brückenneubau und eine alte Brücke bei der Einfahrt nach Bad Muskau. Brücken werden weiter unten noch eine Rolle spielen:

Brückenneubau

Brückenneubau

Bahnbrücke in Bad Muskau

Bahnbrücke in Bad Muskau

Bad Muskau wurde bekannt durch Hermann von Pückler-Muskau, dessen Landschaftspark heute zum Welterbe zählt:

Landschaftspark Bad Muskau

Landschaftspark Bad Muskau

Schloss im Landschaftspark Bad Muskau

Schloss im Landschaftspark Bad Muskau

Fernsehen

Im Fernsehen wird man heute mindestens 20 Jahre zurückversetzt. Roberto Blanko spricht in heiterer Runde über seine Zeit im Internat und seine Entjungferung in Griechenland, es laufen alte Hallervorden-Sketche, in denen er mal als Hitler, mal als Nazi oder Stasi-Mann zu sehen ist, und der Sohn von Klausjürgen Wussow spricht über die Demenzerkrankung seines Vaters.

Von Bad Muskau nach Guben

Auf dem Radweg, der durch Wälder, über einen alten Bahndamm und später wieder über die Deichkrone führt, ist kaum was los. Die Qualität des Fahrbahnbelages ist fast makellos und garantiert trotz des Gegenwindes ein gutes Vorwärtskommen. Den Rosengarten in Forst schaue ich mir nur kurz von außen an, in Grießen kommt man an einem historischen Wasserkraftwerk vorbei.

Entlang der Strecke finden sich immer wieder alte Brücken, die beim Rückzug der Wehrmacht 1945 zerstört wurden. Da die Beziehungen zwischen der DDR und Polen in der Zeit des kalten Krieges nicht sonderlich freundschaftlich waren, wurden viele nicht wieder instand gesetzt und bereichern daher noch immer als stumme Mahner das Landschaftsbild:

In Guben und Gubin auf polnischer Seite fand gerade, wie soll es anders sein, ein Frühjahrsfest statt. Das historische Ortszentrum lag östlich der Neiße in Gubin. Dort findet sich heute noch die Ruine der alten Kirche. Guben selbst hat aus dem selben Grunde kein richtiges Zentrum, auch wenn jüngere Maßnahmen versuchen, diesem Mangel abzuhelfen:

Kirchenruine in Gubin

Kirchenruine in Gubin

Zwischen beiden Orten liegt eine Insel in der Neiße, auf der früher ein Theater stand und die heute zu Polen gehört. Die Insel ist von beiden Städten aus über Fußgängerbrücken erreichbar und inzwischen parkähnlich gestaltet:

Blick von der Schützeninsel nach Guben

Blick von der Schützeninsel nach Guben

Von Guben nach Frankfurt an der Oder

Die Mündung der Neiße in die Oder bei Ratzdorf ist recht unscheinbar und leicht zu übersehen, zumal der Radweg, je nach gewählter Route, nicht direkt daran vorbeiführt:

Mündung der Neiße in die Oder

Mündung der Neiße in die Oder

Die Oder bei Ratzdorf lässt erahnen, wie wild und unbändig sie sein kann.:

Die Oder bei Ratzdorf

Die Oder bei Ratzdorf

Der Radweg wird jetzt breiter und verläuft über den Damm. Links und rechts des Weges liegen jede Menge Muschelschalen herum, mutmaßlich Relikte der letztjährigen Überflutung.

In Fürstenberg überquert man den Oder-Spree-Kanal:

Oder-Spree-Kanal in Fürstenberg

Oder-Spree-Kanal in Fürstenberg

In Aurith liegt direkt am Radweg das Bauernstübchen – nach der langen “Durststrecke” (auch die Anzahl der privaten Zimmeranbieter hat übrigens die letzten beiden Tage drastisch abgenommen) die reinste Oase :) . Der Radweg ist wenig später gesperrt, die Umleitung erfolgt über Wiesenau.

In Brieskow-Finkenheerd mündet der Friedrich-Wilhelm-Kanal über eine Schleusenkammer (im Hintergrund hinter dem Ponton zu sehen) in die Oder. An der Straße, auf der man des Weges kommt, steht eine Informationstafel, die leider nicht auf den wenige Meter dahinterliegenden Kanal hinweist. Ich habe daher einige Zeit damit verbracht, den Ort zu durchqueren und den Kanal zu suchen, ehe ich mehr oder minder zurück zum Ausgangspunkt gelangte:

Friedrich-Wilhelm-Kanal in Brieskow-Finkenheerd

Friedrich-Wilhelm-Kanal in Brieskow-Finkenheerd

Die Einfahrt nach Frankfurt an der Oder erfolgt über eine Gefällestrecke einer Kreisstraße. Irgendwie stimmt mit dem Ortsschild irgendwas nicht, aber wahrscheinlich bin ich auch einfach nur ein Erbsenzähler :) :

Ortsschild in Frankfurt an der Oder

Ortsschild in Frankfurt an der Oder

In Frankfurt wird gerade abgebaut, denn es gab ein großes Fest – diesmal eine Feuerwehrsternfahrt. In Slubice am anderen Ufer läuft noch Livemusik. Ansonsten ist es sehr ruhig in der Stadt, und einige Restaurants haben geschlossen. Über das Wochenende muss die Stadt komplett überlaufen und die Hotels bis weit ins Umland ausgebucht gewesen sein. Die Touristeninformation ist auf die andere Straßenseite umgezogen, ein Stück weiter weg vom Oderturm. Leider schafft es die Stadt seit etlichen Monaten nicht, die neue Position auf dem Stadtplan einzuzeichnen. Die freundliche Mitarbeiterin ist offensichtlich unterbeschäftigt – ich sei der erste, der heute nach einem Zimmer fragte.

In der Oder liegt eine größere Insel namens Ziegenwerder. Sie ist am Anfang und am Ende über eine Brücke erreichbar und im Bild im Hintergrund links der Häuser zu sehen. Auf der Insel befindet sich unter anderem ein Spielplatz und ein Biergarten:

Im Hintergrund die Insel Ziegenwerder in Frankfurt (Oder)

Im Hintergrund die Insel Ziegenwerder in Frankfurt (Oder)

Backsteingotik kann man in dem Landstrich öfter begutäugen, hier das Rathaus:

Backsteingotik in Frankfurt an der Oder

Backsteingotik in Frankfurt an der Oder

Wind & Wetter

Es blies permanent ein leichter Wind aus wechselnden Richtungen, leider zu oft aus Nord-Ost, so dass ich auf den eigentlich ebenen Radwegen häufig auf den neunten Gang zurückgreifen musste. Selbst seitlich angreifender Wind behindert das Vorwärtskommen nicht unerheblich. Wenn auch selten, so gab es aber gelegentlich auch Rückenwind, so dass man mit der Rohloff im vierzehnten Gang so richtig Spaß haben konnte.

Die ersten beiden Tage war es noch bedeckt, was zum Fahren sehr angenehm war. In den Tagen danach holte ich mir dann gleich einen saftigen Sonnenbrand, während es im Südwesten der Republik bereits die ersten Unwetter gab. Für die darauffolgenden Tage prophezeite die Wettervorhersage bundesweite Gewitter. In Frankfurt war gerade eine Feuerwehrsternfahrt vorübergegangen. Heftige Sturmböen fegten des Abends alles, was nicht niet- und nagelfest war, über die Plätze. Auf der Brücke nach Slubice hat es mich fast vom Rad geblasen.

Da ich noch zwei längere Strecken durch dünnbesiedeltes Gebiert vor mir hatte und ich für Regenwetter überhaupt nicht ausgerüstet war, habe ich die Tour abgebrochen und Verwandschaft besucht. Sprich den Rest der Strecke muss ich bei nächster Gelegenheit nachholen :) .

Land und Leute

In keinem deutschen Landstrich bin ich bisher so offenen und zuvorkommenden Menschen begegnet. Und sie wissen sogar, wo Karlsruhe liegt: »Ist das nicht im Westen, in der Nähe von Straßburg?«. Wenn jetzt die Leute im Westen noch wüssten, wo Frankfurt an der Oder ungefähr liegt… :)

Unterkünfte

Ich habe mir vorab für jedes mögliche Tagesziel die Adressen einer handvoll Unterkünfte zusammengestellt, die vom ADFC als fahrradfreundlich (“Bett+Bike”) eingestuft wurden.

Zwischen Görlitz und Bad Muskau gibt es entlang des Radweges etliche Schilder von Privatunterkünften. Auch sonst haben sich die Beherberger entlang des Radweges gut auf die Radfahrer eingestellt. Meist gibt es die Möglichkeit, das Rad über Nacht einzuschließen, und in den Hotels besteht die Möglichkeit, sich gegen Aufpreis am Morgen etwas Tagesproviant zusammenzustellen.

Aufgrund des Feiertages am Donnerstag und der verschiedenen Feste waren die Hotels oft ausgebucht. Bereits der Versuch, von Zittau aus telephonisch ein Zimmer für die nächste Übernachtung in Görlitz zu organisieren, schlug fehl. Ich bin daher stets früh losgeradelt, um am sehr frühen Nachmittag die Tagesdestination zu erreichen. Dort habe ich dann zuerst die Tourist Information aufgesucht und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich habe immer eine Unterkunft organisiert bekommen, in der man über Nacht das Rad einschließen kann. Wenn das mal drei oder sechs Kilometer außerhalb liegt ist das mit dem Rad locker machbar. Ich kann zwei Hotels empfehlen:

  • Dresdner Hof in Zittau, ca. 46€
  • Landgasthof Waldow in Guben, ca. 41€ (liegt allerdings etwas außerhalb). 3.5G von O2 war verfügbar. Überhaupt war ich überrascht, dass ich direkt an der Grenze häufig ein Netz für mein Mobilgerät zur Verfügung hatte. In der Nähe zu Frankreich ist das meist nicht der Fall.

Essen

Leider wurde ich auf der Suche nach regionalem Essen nicht überall fündig. In Zittau habe ich Teichlmauke getestet, ein lokaler Eintopf aus Fleisch, Sauerkraut und Gemüse, das in einem Suppenteller mit Kartoffelbrei serviert wird (leider ist das Bild nichts geworden).

Das Görlitzer Feuerfleisch ist, vereinfacht ausgedrückt, eine Art Gulasch:

Görlitzer Feuerfleisch, eine Art Gulasch

Görlitzer Feuerfleisch, eine Art Gulasch

In Bad Muskau fand ich Geschmorte Rindsbäckchen mit Schwarzwurzeln. Letzteres ist ein Gemüse, das man leider viel zu selten auf Speisekarten findet:

Geschmorte Rindsbäckchen mit Schwarzwurzeln

Geschmorte Rindsbäckchen mit Schwarzwurzeln

Auch Kassler scheint in der Lausitz in verschiedenen Variationen sehr beliebt zu sein. Verwundert war ich teilweise über das Preisniveau, das teilweise über demjenigen lag, das ich von Karlsruhe gewohnt bin.

Fazit

Das war meine erste mehrtägige Radtour, und alles hat nahezu perfekt geklappt. Die Strecke ist sehr leicht zu befahren und somit auch für weniger trainierte Fahrer gut zu meistern. Das Wetter war ebenfalls perfekt. Der Wind war mehr als willkommen und sorgte dafür, dass es erst gar nicht zu durchgeschwitzter Kleidung kam. Dass er das Vorwärtskommen geringfügig behinderte, hat die Tour insgesamt nicht negativ beeinflusst.

Dass ich es nur bis Frankfurt geschafft habe und somit Küstrin, Schwedt, vielleicht Stettin, Ueckermünde und Usedom nicht mitnehmen konnte, ist zwar schade, aber ein wetterbedingter mehrtägiger Aufenthalt in Küstrin oder Schwedt wäre noch lästiger gewesen. Ich hoffe den Rest der Strecke bei nächster Gelegenheit nachholen zu können.

Wer wie ich wenig Bezug zum Osten hat und ein wenig deutsche Geschichte “erfahren” möchte, dem kann ich die Tour nur empfehlen.