Ein günstiges USB-MIDI-Interface kann Aufwand nach sich ziehen

USB-MIDI-Cable-3

Bisher betrieb ich an einem Raspberry Pi eine externe Edirol UA-25 USB-Soundkarte. Die ist wirklich topp und zuverlässig, braucht aber auch eine Menge Platz. Da ich momentan nur MIDI am Raspberry nutze und den Platzbedarf reduzieren wollte, erwarb ich ein günstiges USB-MIDI-Kabel für rund 12 €. Wie befürchtet funktionierte das nicht sonderlich gut – die Daten werden teils verfälscht übertragen. So führt beispielsweise das mehrfache Absenden einer Reihe der immer gleichen Programmwechselbefehle am Zielgerät zu sich ändernden Programmaufrufen.

Da ich das Kabel nur genau für diesen einen Zweck verwende und es auf ein paar Millisekunden nicht ankommt, lasse ich meine Software jetzt nach jedem Programmwechselbefehl eine kurze Pause einlegen. Das war relativ zügig erledigt und führte zum Erfolg. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das Kabel viel Freude bereitet, wenn jemand damit MIDI-Daten aus einem Sequencer an ein oder mehrere Klangerzeuger schicken möchte.