Wo Daten sind, wecken sie auch Begehrlichkeiten

»Wer sich nichts zuschulden kommen lässt, hat ja nichts zu befürchten.« lautet eine landläufige Meinung. Da Restaurants (und andere Veranstalter) derzeit coronabedingt Gästelisten führen, muss klar sein, dass diese auch für andere als die angedachten Zwecke herangezogen werden. Die Polizei verteidigt naturgemäß ihr Vorgehen.

Solange unser Rechtsstaat halbwegs funktioniert ist das noch nicht kritisch. Dennoch zeigt sich erneut, dass es nur einen Weg gibt, Missbrauch effektiv zu verhindern – indem Daten erst gar nicht gesammelt werden. Leider ist das in usnerer heute hochgradig digitalisierten und vernetzten Welt nahezu unmöglich.