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Corrente Italiana

This Courante, a popular dance during the baroque era, is attributed to Juan Cabanilles (1644-1712). One aspect of performing it is that one can use several registrations for the various parts. There are several recordings, of which I found the following outstanding.

  • Bartomeu Manresa performs on a mallorcan instrument. I love his registration, especially the soft ranks chosen for the second part.
  • Jan Willem Jansen also has chosen a soft registration for the second part.
  • The recording with Michal Jung allows to grab some hints for fingering.
  • Nathan Laube performs on a more modern instrument and plays the piece extremely fluent and with carefully chosen registrations.

Scores are available via the International Music Score Library Project, IMSLP.

Corona-Effekte am Pfingstsonntag

Nach wie vor sind Zusammenkünfte größerer Menschenmengen ein “gefundenes Fressen” für das Corona-Virus. In Bezug auf den Corona-Infektionsherd in einer Bremerhavener Gemeinde macht mittlerweile die Information die Runde, dass die Infektionen nicht direkt beim Gottesdienst, sondern durch nachfolgende Kontakte stattfanden. In Göttingen führten wohl größere Familienfeste zu einer starken Verbreitung.

Die üblichen Abstands- und Gesichtsbedeckungsregeln scheinen nach wie vor äußerst sinnvoll zu sein. Über letztere klagen mittlerweile die Mitarbeiter im gewerblichen Bereich. Das stundenlange Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung stellt nachvollziehbarerweise eine besondere Belastung dar. Ein generelles Weglassen, wie teils gefordert, wäre allerdings äußerst riskant. Hier werden somit kreative Lösungen, wie beispielsweise ausreichende Tragepausen, benötigt.

Derzeit zeigen zugleich die Vorfälle im privaten Bereich deutlich das hohe Risko. Wer die Corona-Maßnahmen ignorieren möchte, mag das tun, aber auch die Verantwortung dafür gegenüber den Mitbürgern übernehmen.

Neulich, am Pfingstsonntag, in der Vulkaneifel

Corona-bedingt hält sich die Lust, mal für ein paar Tage irgendwo hinzufahren, in Grenzen. Jegliche Umwelt- und Klimavernunft an den Nagel hängend hat es aber heute für eine schöne Tagestour zum Eifeler Mühlsteinwanderweg gereicht.

Der “offizielle” Startpunkt liegt in Mendig am Lava Dome. Um ganz ehrlich zu sein sind aber die ersten Kilometer nicht sonderlich spannend und führen durch Wohngebiete und weitestgehend über asphaltierte Strecken. Das nächste Mal würde ich das Fahrzeug eher oberhalb des Geflügelhofes abstellen oder einen der an der Strecke liegenden Wanderparkplätze ansteuern. Bedingt durch den Pfingstsonntag und das tolle Wetter mit Temperaturen um die 20°C waren selbige auch gut, wenn auch nicht überbelegt. Auf der Strecke selbst waren zwar einige Leute unterwegs, man lief aber auch immer wieder streckenweise niemandem über den Weg. Die Beschilderung ist gut, aber teilweise auch irreführend. Ich war froh, einen GPX-Track auf dem Telefon dabeizuhaben, den ich irgendwo im Netz gefunden hatte.

Die Strecke gabelt sich gegen Ende. Ich bin die Variante bis zum Ettringer Lay gelaufen. Das waren ab Mendig, hin und zurück, gut 19 km. Da die Strecke weitestgehend sehr leicht zu begehen ist, habe ich sie in 4:15 h brutto geschafft. Einerseits ein netter Spaziergang, andererseits etwas schade, dass der Rückweg identisch zum Hinweg verläuft.

Auffällig war, dass in den Hecken und Trockenwiesen relativ wenige Insekten zu beobachten waren. Kaum Schmetterlinge, kaum Fluginsekten, keine Grashüpfer, einfach sehr wenig. Die bewirtschafteten Flächen waren weitestgehend tot. Selbst an den Wegrändern kaum Gräser und Blüten. Teils sind die Felder bis an den Wegrand bebaut und teils waren dann die Grünstreifen auch noch gemäht. Hätte es also doch ein Pflänzlein geschafft, der Intensivlandwirtschaft zu trotzen, so ist es dann doch noch dem Mähwerk zum Opfer gefallen. Die Spinne oben hat sich zwar in der Blüte grundsätzlich einen strategisch günstigen Ort ausgesucht, aber ob sie tatsächlich den gewünschten Besuch erhalten wird, wird ein wenig von ihrer Geduld abhängen.

Die Corona-Lage zu Pfingstbeginn 2020

Allgemein ist die Anzahl der Infektionen stark zurückgegangen. Im Stadtkreis Karlsruhe sind derzeit 5 Infektionen bekannt. Allgemein nimmt der Verkehr und die Reisetätigkeit wieder zu, zumal das Pfingstwochenende vor der Türe steht. Es ist allzu verständlich, dass die Achtsamkeit der Bevölkerung in Bezug auf die üblichen und nach wie vor geltenden Einschränkungen (Mund-Nase-Bedeckung, Abstand) abnimmt.

Lokal zeigt sich gleichzeitig, wie hoch das Risiko durch das hochansteckende Virus nach wie vor ist. Neben den Fällen der letzten Wochen ist erneut eine Kirchengemeinde betroffen, diesmal in Bremerhaven. Mittlerweile hat sich die Zahl der bestätigten Fälle von 20 auf 44 erhöht. Erwartet wird mittlerweile eine dreistellige Zahl.

Aufgrund der Vorkommnisse wird derzeit kontrovers diskutiert, wie groß das Risiko einer Ansteckung durch Aerosole ist. Sollte sich die Vermutung erhärten, wird das weitreichende Konsequenzen für die kommenden Monate haben. Falls nein, wären das verhältnismäßig gute Nachrichten.

Die Lage eine Woche vor Pfingsten

Zum dritten Mal in Folge zeichnet sich ein trockenes und heißes Jahr ab. Für Menschen, die gerne draußen sind, eine Wohltat, für die Natur, Landwirtschaft und so weiter weniger. Gestern hat es sich deutlich abgekühlt und über längere Zeit sogar leicht geregnet, allerdings dürfte sich die Niederschlagsmenge für die trockenen Böden kaum nennenswert bemerkbar gemacht haben. Morgen soll es nochmal ein klein wenig regnen, bevor es dann ab Dienstag wieder über einen längeren Zeitraum trocken bleiben und Tagestemperaturen über 20°C geben soll.

Und wie gehts Corona eigentlich so? Offensichtlich bringen die Corona-Lockerungen tatsächlich ein erhöhtes Infektionspotential mit sich. So haben sich laut ARD vor rund einer Woche (am 15. Mai) im Landkreis Leer etliche Mitbürger in einem Restaurant, vor rund zwei Wochen in Frankfurt bei einem Gottesdienst angesteckt. In letzterem Falle berichtet mittlerweile der Deutschlandfunk (und andere Medien) von 107 Infizierten.

Nachdem die Urlaubssaison vor der Türe steht und in der Gesellschaft die Unterstützung für die Corona-Maßnahmen abgenommen hat, dürfen wir gespannt sein, was in den kommenden Wochen passieren wird.

Sandalen aus Italien

Vergangenen Sommer hatte ich für den Hausgebrauch Sandalen eines deutschen Anbieters besorgt. Die sahen klasse aus und waren auch schön verarbeitet. Leider war das Leder sehr weich und die Brandsohle scheuerte sich nach wenigen Wochen durch. Der Anbieter hat mir freundlicherweise den Kaufpreis erstattet. Dafür herzlichen Dank, ein toller Service.

Auf der Suche nach einem ähnlichen, aber dauerhafteren Modell bin ich in Florenz bei Italian Boutique Srl bzw. »Artigiano del cuoio« mit dem Modell 560-U-MORO-CUOIO-45 fündig geworden. Angeboten werden zahlreiche weitere Modelle der Kategorie »Jesuslatschen«. Derzeit erhält man, vermutlich Corona-bedingt, die Schuhe zur Hälfte des üblichen Preises.

Da mir die dunkle Farbe nicht so zugesagt hat, bat ich um eine Ausführung in hellbraun. Sie wurden innerhalb weniger Stunden gefertigt und umgehend mittels DHL Express ausgeliefert.

Frisch aus der Produktion riechen die Schuhe noch ein wenig streng, was sich aber nach wenigen Tagen gelegt hat. Die Sohle ist aus drei Schichten Leder aufgebaut und macht einen dauerhaften Eindruck. Die umlaufende Naht ist in der Sohle durch eine Furche versenkt angebracht. Da beim Hausgebrauch mit keinem nennenswerten Abrieb zu rechnen ist, sollten die Schuhe eine Weile halten.

Insgesamt eine extrem kundenorientierte Leistung. Um innerhalb so kurzer Zeit eine Kundenbestellung mit Anpassungswünschen elektronisch entgegenzunehmen, rückzufragen, zu fertigen und auszuliefern ist eine enorme Leistung, die ich mir von keinem deutschen Unternehmen vorstellen kann. Aber in Italien ist das möglich. Da können wir noch was von unseren Nachbarn lernen. Und weil das so schön geklappt hat, habe ich gleich nochmal für die Reisetasche bestellt.

Vielen Dank nach Firenze, die Wiege der Renaissance.

Restaurant- und Hotelbetrieb läuft wieder an

Abhängig vom Bundesland können Restaurant- und Beherbergungsbetriebe bereits wieder arbeiten oder den Betrieb in den nächsten Tagen wieder aufnehmen (tagesschau.de). Ein abendlicher Rundgang durch Karlsruhe zeigt denn auch, dass sich allenthalben darauf vorbereitet wird.

Einerseits ist das verständlich, vielleicht auch wichtig. Die Betriebe müssen wirtschaften können, die Menschen aus den eigenen vier Wänden kommen.

Andererseits ist die Sache äußerst riskant. Schon jetzt lässt sich beobachten, dass die üblichen Hygienemaßnahmen wie Abstand und Kontaktreduktion bei besten Wetter schon lange nicht mehr eingehalten werden. Die Wiedereröffnung wird ziemlich sicher die Infektionsrate wieder steigen lassen – alles andere grenzte an ein Wunder.

Es bleibt nichts weiter, als abzuwarten und die Entwicklung der zentralen Kennzahlen aufmerksam zu beobachten.

Velocity support of Korg’s *logue synthesizers

With the advent of the *logue synthesizers (e.g. the Prologue and the Minilogue XD) Korg introduced a phantastic new feature – the possibility to program custom oscillators and effects for the machines. To accomplish that, Korg published the logue-sdk via Github.

The keybeds of the synths do not provide aftertouch. However, since a recent OS update (AFAIR that was Firmware 2.0 as released November 9, 2019), aftertouch received by external keybeds can be used to control a whole bunch of parameters, including the filter’s cutoff frequency.

While I really like those synths, I’m not content yet with the velocity support. Velocity can only control the two most essential parameters, the envelope amounts of the two envelope generators. The first one always controls the amplifier (e.g., velocity controls the volume of the sound). The second one is limited (as it only consists of an attack and decay phase instead of a standard ADSR envelope), but can not only control the filter cutoff, but also two pitch destinations. However, when using the latter two, there’s absolutely no possibility to still control the filter’s cutoff by velocity.

Further, the velocity value also cannot be used as a parameter in custom oscillators. This really is a pity, since velocity is essential e.g. for FM synthesis. I really wonder why so many parameters can be mapped to aftertouch (which the synths cannot produce by themselves), while the much more common and important velocity was omitted. At least for the MInilogue XD one could argue, that the target audience, due to its mini keys, are not performing keyboarders (though the famous Yamaha Reface DX impressivly shows how responsive a mini keybed can be). But the Prologues are designed as performance instruments while suffering from the very same omission.

I really wish it will appear via a future update, but I fear it was left out intentionally and with reason.

Versandqualität zu Zeiten von Corona

Die Paketdienstleister kämpfen derzeit mit einem hohen Paketaufkommen. Sie weisen denn auch darauf hin, dass bei Lieferungen derzeit mit höheren Wartezeiten zu rechnen sei. Speziell DHL erwähnt Sperrgutsendungen, die wohl mit niedriger Priorität bearbeitet werden.

Um ganz ehrlich zu sein funktionierte der Versand aus meiner Sicht in den letzten Wochen erstaunlich gut. Das gilt sowohl für getätigte Bestellungen, aber auch für ausgehende Sendungen. Speziell hervorheben möchte ich den online beauftragten Abholservice von DHL. Mehrfach wurden Sendungen, die Abends bis 22h beauftragt wurden, tatsächlich gleich am nächsten Tag abgeholt.

Auffälligkeiten konnte ich nur bei 2 Sendungen feststellen. Eine kleine Bestellung kam erst nach Wochen an. Ein Speergutpaket schaffte es zwar von Dienstag Abend bis Donnerstag morgen bis in die Zielstadt, lagerte dort aber mehrere Wochen bis zur Auslieferung (Laufzeit 29. April-25. Mai). Da es sich nciht um einen dringend benötigten Artikel handelte, war das gut verschmerzbar.

Bei allen anderen Sendungen fühlte es sich fast nach Normalbetrieb an. Ich habe keine Ahnung, wie die Dienstleister das geschafft haben.

Several synthesizers sold

After the Sub 37, I sold several other synths which did rest unused for a long time in their cases.

Yamaha Reface DX

I immediately bought it after having seen a Youtube video. Despite its size, mini keybed, and price, this IMO is an outstanding synth. I was most impressed by the dynamics of the sounds. I’ve seldom played a synth which did respond that sensitive to velocity.

Behringer Deepmind 12

The bargain provides 12 analogue voices. The synth obviously was designed with passion and dedication. The drawback is that the synth engine itself, without effects, sounds a bit shallow and boring.

Clavia Nord Rack 2x

Since the Nords had some reputation, I bought this one day second hand. Frankly, I never got familiar with this machine. It’s just not my taste.

Roland A50 Masterkeyboard

During the late 90ties, this was my main workhorse. I still love its excellent keybed providing a total of 76 keys, the typical Roland lever, and its duplication by traditional wheels. I sold it to someone who was looking for a sturdy but portable controller to play synth apps.

Unfortunately, due to the current pandemic, the box is sitting for over a week now in some logistics centre in the home town of the buyer and doesn’t get delivered.

Alesis QSR

This was my main ROMpler during the late 90ties. It was one of the very first devices shipped by Alesis. The menu structure is a bit awkward to navigate, but since a sample player usually is meant to use its sounds “as is” without excessive editing, that was OK.

The QSR provides some outstanding sounds but nowadays is seldom to find.

I’m glad I got rid of the unused hardware. If I had a spare room I made it a museum. Fortunately I have none left :) .

Und wie geht’s Corona eigentlich so?

Grundsätzlich haben wir einen wunderschönen Frühling. Schon an Ostern war es extrem mild. Die Tagestemperaturen haben sich mittlerweile zwischen 20 und 25°C eingepegelt. Die Kehrseite ist allerdings, dass es am Niederschlag mangelt und die Böden daher zu trocken sind. Ein weiteres Risiko besteht in brandgefährdeten Wäldern.

Und wie geht’s Corona eigentlich so? Prächtig, könnte man sagen. Ich arbeite jetzt die sechste Woche (seit 16. März) ausschließlich von zuhause aus. Funktioniert deutlich besser, als ich erwartet hätte. Und ich bin mir der Vorzüge, die wir ITler derzeit haben, sehr sehr bewusst. Wir können von zuhause aus arbeiten und somit unsere (physischen) sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren. Andere Berufsgruppen sind deutlich exponierter und tragen ein weitaus höheres Infektionsrisiko. Ferner sind wir (noch) nicht in der Kurzarbeit und müssen daher nicht mit Einkommenseinbußen zurecht kommen.

Schauen wir auf die allgemeine Lage in Deutschland. Überraschenderweise haben die wochenlangen Kontaktreduktionsmaßnahmen nicht zu einer deutlichen Reduktion der Fallzahlen geführt. Noch immer steckt ein infizierter (fast) einen weiteren an. Corona hat es sich also in unserer Gesellschaft gemütlich gemacht und wird uns noch lange erhalten bleiben. Andererseits haben wir eben genau das geschafft, nämlich dass sich die Verbreitung linear stabilisiert hat und wir keine vollkommen unkontrollierte Explosion der Fallzahlen verzeichnen müssen.

Umso unverständlicher finde ich die derzeitigen Diskussionen in Politik und Wirtschaft nach einer Lockerung der Maßnahmen. Kleinere Geschäfte nehmen den Betrieb bereits wieder auf. Der Wunsch, die Writschaft zumindest auf Sparflamme am Köcheln zu halten ist verständlich. Die Konsequenzen müssen uns aber klar sein:

  • Wir nehmen billigend in Kauf, dass mehr Menschen infiziert und sterben werden, als wenn wir noch ein paar Wochen Disziplin walten lassen würden.
  • Wir helfen kurzfristig geringfügig der Wirtschaft, zahlen aber mittelfristig mehr.
  • Das Risiko steigt, dass erneut Infektionsherde entstehen und wir ein zweites Mal, dann umso heftiger, die Notbremse werden ziehen müssen, mit deutlich schlimmeren wirtschaftlichen Auswirkungen, als wenn wir jetzt noch ein paar Tage weiter durchhalten würden.
  • Die bisherigen Maßnahmen kamen bereits keine Sekunde zu spät, sprich wir wären günstiger weggekommen, hätten wir sie bereits früher eingeleitet.
  • Während Atemschutz (unverständlicherweise) mehrere Wochen mahnend abgelehnt wurde, wird er ab nächster Woche plötzlich flächendeckend verpflichtend. Das hätte deutlich früher kommen müssen (siehe letzter Punkt).

Ich hatte diese Woche den Eindruck, dass auf den Straßen wieder deutlich mehr los war als in den vergangenen Tagen. Die Dichte an Menschen nimmt wieder deutlich zu und damit auch das Potential weiterer Ansteckungen. Da wir die Auswirkungen anhand der Metriken immer erst mit deutlicher Latenz sehen können, bin ich sehr gespannt auf die Zahlen in den nächsten beiden Wochen. Sollten die Fallzahlen wieder steigen wage ich zu bezweifeln, dass die Befürworter der Maßnahmenlockerungen dafür Verantwortung übernehmen werden.

Und wie soll es jetzt weitergehen? Unzweifelhaft ist, dass wir in irgendeiner Form unser Wirtschaften auch unter widrigen Bedingungen am Laufen halten müssen. Für die nächsten Monate scheint daher eine Atemschutzpflicht sinnvoll zu sein. Das bedingt allerdings, dass die – weltweit – gewaltige Nachfrage auch befriedigt werden können muss. Und das ist derzeit nicht der Fall. Wir haben zudem die Mahnungen der vergangenen Jahre, für solche Fälle durch entsprechende Bevorratung vorzusorgen, schlicht ignoriert.

Bleibt also zu hoffen, dass in den nächsten Wochen durch entsprechende Produktionssteigerungen genügend Ware bereitgestellt werden kann. Masken, Abstands- und Kontaktvermeidungsgebote werden uns erhalten bleiben, bis wir eine breite Massenimpfung durchgeführt haben werden. Und wir dürfen beten, dass es bis dahin nicht zu Mutationen des Virus’ gekommen sein wird, andernfalls das Spiel von voerne beginnen wird.

Passend zu den Feiertagen – hausgemachtes Mandeleis

Zu Ostern werden wir wohl schöne warme Tage mit Temperaturen weit jenseits der 10°C-Marke bekommen. Allerdings ist ein Besuch in der Eisdiele des Vertrauens derzeit Corona-bedingt nicht möglich.

Man kann natürlich das Eis aus dem Supermarkt nehmen. Da sind allerdings die Inhaltsstoffe manchmal fraglich. Mittlerweile wird wohl gar Eis verkauft, in dem der Hauptbestandteil Kokosfett statt Sahne ist. Ob man bei den Inhaltsstoffen in einer Eisdiele besser dran ist, steht auf einem anderen Blatt.

Also einfach mal selber machen und somit die Zutaten selbst steuern. Dann kann man auch die Zuckermenge, die in den meisten Rezepten IMO recht hoch angesetzt ist, reduzieren.

Mein Favorit ist Eis aus gerösteten Mandeln. Ich habe auch schon mit anderem Röstgut wie Pistazien oder Cashews experimentiert. Letztere waren aber überhaupt nicht mein Fall.

Zutaten

  • 100 ml Milch

  • 150 ml Sahne

  • 50 g Röstgut (Mandeln, Pistazien, Cashews oder Ähnliches)

  • 25 g Zucker

  • 1 Prise Salz

Zubereitung

  • Röstgut gegebenenfalls hacken und bei 180°C im Backofen ca. 10′ rösten. Dabei immer wieder wenden. Grüne Pistazien dabei nicht braun werden lassen, sie schmecken sonst bitter. Vorsicht: Die Bräune setzt gegen Ende recht schnell ein. Wenn man den richtigen Zeitpunkt verpasst, ist das Röstgut recht schnell zu gut geröstet :) .

  • Röstgut abkühlen lassen.

  • Röstgut mit dem Zucker, etwas Salz und der Milch fein mixen.

  • Die Masse im Kühlschrank gut herunterkühlen.

  • Sahne zugeben.

  • Die Masse ca. 20-30 Min. im Eisbereiter zubereiten.

Der Eisaufsatz für meine Küchenmaschine bringt das Eis nicht ganz bis zur gewünschten Konsistenz. Ich muss es üblicherweise noch ein wenig kaltstellen. Das hindert mich natürlich nicht daran, gleich nach der Zubereitung eine kleine Kostprobe zu mir zu nehmen :) .

Covid 2 – die Lage am zweiten Homeoffice-Mittwoch

Nach gut einer Woche hätte ich erwartet, dass die Reduktion sozialer Kontakte bereits einen ersten Einfluss auf die Fallzahlen zeigt. In den Medien finden sich dazu heute allerdings widersprüchliche Angaben, die von “keine Besserung in Sicht” bis “Kurve etwas flacher” (taz) reichen.

Die weitere Zunahme kann auch daran liegen, dass bis zum vergangenen Wochenende noch immer einige Mitbürger recht leichtsinnig waren und die Distanzregeln nicht im erforderlichen Maße eingehalten wurden. Dass dann am Sonntag Bund und Länder einheitliche, weiter einschränkende Regeln (im öffentlichen Raum nur noch Zweierpaare etc.) verordnet wurden, scheint daher nachvollziehbar. Rechnet man Inkubations, Ermittlungs- und Übermittlungszeiten zusammen, werden wir vielleicht am kommenden Sonntag sehen können, ob das Ganze was gebracht hat.

Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass sich die Menschen in meinem unmittelbaren sozialen Umfeld ganz gut mit der Situation arrangiert haben. Videoconferenzing ist wichtig, und glücklicherweise hält unsere Infrastruktur die enormen Datenmengen sogar recht gut aus. Würde die Internet- oder gar Stromversorgung zusammenbrechen hätte das allerdings vermutlich katastrophale Auswirkungen. Wir sollten auf Holz klopfen :) .

Covid 2 – die Lage am ersten Homeoffice-Freitag

Seit Montag habe ich die Wohnung nur für nötige Besorgungen verlassen. Das RKI vermeldete heute Vormittag weiterhin exponentielle Infektionsraten sowohl international als auch national. Die ersten Städte in der Umgebung, wie Landau oder Germersheim, verhängen weitere Sperren. Der Bund bereitet die Bürger zudem darauf vor, dass es ab Sonntag zu großflächigen Sperren kommen “kann”. Es steht zu vermuten, dass das somit bereits beschlossene Sache ist.

Bislang ist keiner aus meiner Familie betroffen. Ob ich selbst betroffen bin, weiß ich noch nicht, denn ich war bis Freitag noch im Büro. Aufgrund der teils langen Inkubationszeit muss ich somit noch abwarten.

Die Homeoffice-Tage machen zumindest mich ganz schön platt. Ich habe meine Masterworkstation weggeräumt und auf dem Ständer einen Steharbeitsplatz eingerichtet. Leider müsste ich den zur Höhenverstellung immer erst komplett abräumen, weshalb ich das nicht mache. Abends sind meine Füße platt und der Kopf komplett dicht. Üblicherweise ist man ja tagsüber auch immer wieder mal unterwegs. Das fällt jetzt komplett weg. Man schaut den ganzen Tag nur noch auf den Bildschirm. Dennoch bin ich derzeit dankbar darum, arbeiten zu können, ohne groß in physischen Kontakt mit anderen zu kommen. Es ist damit zu rechnen, dass dieser Zustand noch Wochen, eher gar Monate andauern wird. Denn selbst wenn die Fallzahlen wieder nach unten gehen, sollten wie ja solange Vorsicht walten lassen, bis auch das letzte Infektionsnest halbwegs im Griff ist – weltweit. Ich vermute, dass das eher früher als später auch zur psychischen Belastung werden wird.

Schaun wir mal. So wie es aussieht werden wir umso schneller durch die Sache kommen, je mehr die Menschen das Abstandhalten diszipliniert durchhalten. Und die Politik beklagt leider dieser Tage, dass sich noch nicht alle Mitbürger an diese Regelung zu halten bereit sind.

Covid 2 – derzeitige Fallzahlen

Seit heute sitze ich, wie viele andere auch, im Homeoffice. Hier haben wir klar einen Vorteil gegenüber Arbeitnehmern, die ihre Arbeit ausschließlich durch physische Präsenz verrichten können. Noch exponierter sind diejenigen Mitmenschen, die in Bereichen arbeiten, die für die Versorgung von uns allen überlebensnotwendig sind. Dazu zählt das Gesundheitswesen, die Polizei, aber auch der Lebensmittelhandel, Lieferservices etc.

Auf tagesschau.de finden sich mit Stand vom 16.03.2020 um 18:30 die folgenden weltweiten Corona-Fallzahlen:

  • Bestätigte Infektionen: 175.275
  • Aktuell Infizierte: 90.911
  • Tote: 6.706
  • Genesene Patienten: 77.658

90 Minuten später:

  • Bestätigte Infektionen: 179.073
  • Aktuell Infizierte: 93.921
  • Tote: 7.074
  • Genesene Patienten: 78.078

Diese Zahlen werden uns in den kommenden Wochen intensiv beschäftigen.

Ein Frühlingssonntag zu Zeiten des Corona-Virus

Bereits letzte Woche haben einzelne Unternehmen Mitarbeiter in die Telearbeit entlassen. Ab Morgen beginnen nun die Bundesländer, Bildungseinrichtungen zu schließen, um die weitere Verbreitung zu verlangsamen. Zur Stunde erwägt die Bundesregierung zudem erste Grenzschließungen.

So wie es aussieht, wird uns das Thema noch längere Zeit, vielleicht bis nächstes Jahr, beschäftigen. Schaut man sich die gravierenden Auswirkungen beispielsweise in Italien, wo das öffentliche Leben bereits fast vollständig zum Erliegen gekommen ist, an, so dürfen wir mit Sicherheit auch gravierende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft erwarten.

Nichtsdestotrotz durfte die gesamte Tier- und Pflanzenwelt heute einen wunderschönen Frühlingssonntag genießen. Gefühlt waren allerdings weit weniger Leute im Freien unterwegs, als das unter normalen Umständen zu erwarten gewesen wäre. Scheinbar sind viele Mitbürger aus Verunsicherung lieber zuhause geblieben.

Migrating an Uberspace account

I am running a virtual machine at Uberspace.de for about eight years. Unfortunately its operating system will be deprecated at the end of this very year. As a consequence, users must configure a new machine using another account. The staff at Uberspace makes it as easy as possible by providing a migration guide.

I decided to use the occasion to not move data from one machine to the new one. Instead I did a clean install, so as to get rid of old stuff. The main service I run on the machine nowadays is just Nextcloud anyway. The basic setup was just straighforward. Create a new account on Uberspace. Log in via ssh. Download Nextcloud, extract the archive, and point the browser to its document root. Some minimal configuration work was required, well documented over there.

Two time consuming tasks still had to be done. Firstly, I had to extract the user data from the previous installation and to import it into the new. It was not really difficult, but I had to circumvent several pitfalls. The second task was really time consuming – reconfiguring all apps on all devices so as to use the newly created installation. This included a Mac desktop computer and five Android devices. Once again, it was not really difficult, but time consuming.

I’m glad I did it, since the Nextcloud installation was out of date anyway. If the new Uberspace installation lasts for another eight years, the afternoon was well invested.

And by the way, Uberspace is an outstanding provider.

Renewal of PSM I Certification

Over eight years passed since I took the first of scrum.org’s assessments. This sunday eve I was like renewing the PSM I certification. To be honest, I still think it’s not an easy one. Of course I passed, but it took me 49 minutes (out of 60) to answer 80 questions with a score of 98.8% anyway.