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Behringer Deepmind 12 – der neue Volks-Synthesizer?

ZittauKlaviaturBank

Ein Analogsynthesizer mit 12 Stimmen (sic!) für rund 1200€? Kann nichts taugen, so das schnelle Urteil. Dennoch hatte ich kürzlich beim Musikalienhändler des Vertrauens die Möglichkeit, den Deepmind 12 anzuhören.

Beim Durchhören der Werksklänge blieb zunächst die Skepsis. Die Patches waren reichlich mit dem Dressig der umfangreichen Effektsektion versehen – bei Digitalmaschinen war das oft ein Indiz dafür, dass der Grundklang eher “flach” ausfiel. Dank des Buttons “FX” direkt unter dem Display konnte man die Effekte aber ziemlich schnell abdrehen und sich auf den eigentlichen Klang konzentrieren. Ferner waren einige Klänge durch den Unison-Modus angedickt. Aber auch das ließ sich über das Panel schnell abstellen. Somit blieb der Grundklang des analogen Signalflusses übrig.

Die nächste Skepsis macht sich breit. Die Oszillatoren sind augenscheinlich in ihrer Wellenformpalette vergleichsweise eingeschränkt. Oszillator 1 liefert wahlweise Sägezahn und/oder Rechteckwellenformen. Letztere lässt sich in der Pulsbreite modulieren. Das Mischungsverhältnis der beiden Wellenformen ist nicht einstellbar. Sinus und Dreieck fehlen.

Jetzt würde man vielleicht einen identisch ausgestatteten zweiten Oszillator erwarten. Der ist allerdings noch spärlicher ausgerüstet und liefert lediglich eine Rechteckwellenform. Pulsbreitenmodulation fehlt. Dafür gibt es eine »Tone Mod« genannte Modulation, die ich so noch nie gehört habe. Spannend.

Eine Mixersektion fehlt ebenfalls. Lediglich der zweite Oszillator und der Rauschgenerator können in der Lautstärke geregelt werden. Und schon erreicht das Signal einen vierpoligen Tiefpassfilter. Hier kann man die Flankensteilheit auch auf 2 Pole umschalten. Das Audiosignal wandert anschließend durch den Verstärker und kann danach mit einem Hochpassfilter, der nur in der Eckfrequenz einstellbar ist, von störenden tieffrequenten Anteilen befreit werden.

Den Arpeggiator bzw. Sequencer habe ich mir nicht näher angesehen. Spannend fand ich allerdings die Modulationsbausteine. Die beiden Niederfrequenzoszillatoren bieten nämlich nicht nur die üblichen Standardwellenformen, sondern auch Sample & Hold sowie das von mir so geschätzte Sample & Glide. Besondere Freude bereitet der Blick auf die Hüllkurvensektion. Neben der Filter- und Verstärkerhüllkurve findet sich hier nämlich eine dritte – ein Feature, das Access dem Virus erst sehr spät spendiert hat. Die Kennlinien der Hüllkurvensegmente können “stufenlos” von logarithmisch über linear zu exponentiell “verbogen” werden. Das Sustainsegment kann steigend oder fallend ausgeprägt werden.

Zuguterletzt gibt es noch eine Modulationsmatrix, in der bis zu acht Modulationensverknüpfungen erstellt werden können. Die Liste der Modulationsziele kann sich sehen lassen und ermöglich es auch, andere Modulationsverknüpfungen, die Hüllkurven und Effektparameter zu modulieren.

Beeindruckend. Das Design zeugt von einer gesunden Portion Selbstbewusstsein. Angeblich ist es auch vom amzona.de-Leser-Synth “Tyrell” beeinflusst.

Die Verarbeitung erscheint äußerst robust. Gespart wurde offensichtlich an der Tastatur, die aber für die Preisklasse in Ordnung ist. Das Gehäuse mit der vieroktavigen Tastatur ist äußerst kompakt ausgefallen. Schön ist, dass die Stromversorgung über einen Eurostecker und nicht über ein externes Netzteil erfolgt.

Und wie klingt er jetzt? Trotz der eingeschränkten Oszillatoren überraschend vielseitig und überhaupt nicht langweilig. Das hatte ich nicht erwartet. Die 1024 Werksklänge bieten eine breite Palette an verschiedenen Klängen und sind, ich möchte sagen, liebevoll erstellt.

Ob der Features, des Klanges und nicht zuletzt des Preises dürfte der Deepmind 12 schnell etliche Käufer finden.

Eine letzte Skepsis bleibt noch immer. Irgendwo müssen die Ingenieure gespart haben. Rein äußerlich ist aber, abgesehen von der Tastatur, nicht ersichtlich an welcher Stelle.

Kebu live im Tollhaus

20170330_KebuImTollhaus

Auch wenn die Musik Kebus nicht ganz meinen Geschmack trifft, war es für mich als Synthesizerfetischisten doch ein Erlebnis, Ende März in einer Klangwand lauter Analoggeräte baden zu können – die Anlage hätte ruhig noch etwas höher ausgesteuert sein können.

Die Burg von Kebu ist wahrlich beeindruckend. Klanglich fand ich besonders den Alesis Andromeda A6 prägnant, ein Gerät, das ich bisher nicht sonderlich auf dem Radar hatte, zumal es schwierig zu programmieren gilt.

Edit: Inzwischen het er Mitschnitte ins Netz gestellt.

Schon fast Sommer – und das im April

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Über das Wetter in diesem Frühjahr kann man sich nicht beschweren. Gestern konnte man es am Grillplatz trefflich aushalten, und heute konnte man das erste mal ohne Jacke radfahren. Allerdings sollte man bereits achtsam sein, denn auch andere Erdenbürger wissen das sonnige Plätzchen auf der Bank im Wald sehr zu schätzen.

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Heute (und vielleicht noch morgen) ist erstmal der Höhepunkt erreicht, denn es soll Mitte der Woche und über Ostern hinweg wieder deutlich kühler werden.

Girolamo Frescobaldi Complete

Girolamo Frescobaldi Complete box

Bisher hat mein Repertoire einen deutlich französische Prägung. Ich empfinde es allerdings als Mangel, keine einzige Toccata angefasst zu haben. Frescobaldi gilt als einer der Komponisten, der der Toccata zu einem ersten Höhepunkt verhalf.

Nach “L’Orgue Français” von Marie-Claire Alain habe ich mir daher die Einspielung des Gesamtwerkes von Girolamo Frescobaldi geholt. Das Paket enthält 316 Stücke für Cembalo, Orgel, Kammerorchester oder auch Vokal. Alle Stücke sind in professionellen Interpretationen eingespielt und für nahezu unverschämt kleines Geld erhältlich. Liebhabern klassischer Musik kann ich die Schachtel nur empfehlen.

Radical Focus

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Im Kollegenkreis fiel kürzlich das Stichwort OKR (Objectives and key results). Darüber bin ich auf »Radical Focus« von Christina Wodtke gestoßen. OKR werden eingangs kurz vorgestellt. Hernach folgt die fiktive Geschichte eines Startups, das mit OKR experimentiert. Abschließend gibt es einige Praxistipps.

OKR sind grundsätzlich sehr einfach zu verstehen. Ein Team setzt sich ein geschäftliches Ziel, reichert es mit ein paar messbaren Akzeptanzkriterien an und prüft regelmäßig, ob man sich dem Ziel auch annähert. Alle Aktivitäten sollten auf das Ziel hin ausgerichtet werden.

Deutlich schwieriger ist allerdings die Umsetzung in der Praxis. Das beginnt bereits beim Formulieren des Ziels. Beim Lesen hat mich noch gewundert, dass es OKR-Coaches gibt. Inzwischen habe ich allerdings den Eindruck gewonnen, dass es sehr hilfreich ist, jemanden mit Erfahrung auf dem Gebiet zu konsultieren.

Im Buch kommt auch zur Sprache, dass man OKR über ein Unternehmen hinweg kaskadieren kann. Das dürfte dann aber nochmal einige Nummern schwieriger sein.

Mich hat es wiedermal daran erinnert, dass wir in der Produktentwicklung über Visionen, Roadmaps und Releasepläne, Sprint-Ziele und Backlog Items eine ganz ähnliche Kaskade aufbauen. In der täglichen operativen Arbeit verliert man das allerdings gerne wieder aus den Augen.

Ich kann das leichtgewichtige Buch allen Product Ownern und ihren Scrum Mastern empfehlen. Aufgrund seines geringen Umfangs und des leichtgewichtigen Inhaltes lässt es sich an einem trüben Sonntag gut konsumieren.

Elastic Leadership

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Aufgrund der positiven Bewertungen habe ich mir »Elastic Leadership« von Roy Osherove angesehen. Aus der Perspektive eines klassischen Teamleiters sind die Inhalte potentiell neu und sehr wertvoll. Für einen Scrum Master gehören sie allerdings zum täglichen Handwerk. Ich habe das Buch daher nach ein paar Seiten ins Regal gestellt.

Ein paar Inhalte, die mir in Erinnerung geblieben sind:

  • Verbringe 50% Deiner Zeit mit dem Team.
  • Mache Dich nicht selbst zum (überlasteten) Flaschenhals, indem Du alle Probleme für das Team löst. Fördere stattdessen die Selbstorganisation.
  • Passe den Führungsstil der Situation an. Er unterscheidet den Feuerwehrmodus (Survival mode), den Selbstorganisationsmodus (Team ist in seiner Komfortzone) und den Lernmodus (Team verlässt die Komforzone). Aus ersterem sollte man das Team möglichst schnell herausführen, für letzteren muss man die nötigen Freiräume schaffen.
  • Beseitige Kopfmonopole, beispielsweise durch Pairing.

Endlich Frühling – Die Radfahrsaison ist eröffnet

Wildkatze, Ablichtung von Michael Gäbler

Wildkatze, Ablichtung von Michael Gäbler

Bei sonnigen 15,5°C wird es Zeit, den Heckträger aus dem Winterschlaf zu holen, um die Saison zu eröffnen und eine der Standardstrecken zu fahren.

Interessanterweise habe ich dabei heute in der Dämmerung auf nur wenigen Metern am Straßenrand gleich mehrere Tiere erschreckt. Abgesehen von einem Bussard, der mich von einem umgefallenen Baum aus aufmerksam gemustert hat, hatte ich das seltene Glück, eine europäische Wildkatze aus nächster Nähe sehen zu können. Zwar wird der Bestand im Bienwald auf rund 50 Tiere geschätzt, allerdings sind sie üblicherweise recht scheu.

Ein paar Meter weiter huschte ein Nager in den derzeit wassergefüllten Straßengraben. Ob es sich dabei um eine Bisamratte (die keine Ratte ist) oder eine Nutria handelte kann ich nicht sagen. Ich vermute allerdings eher ersteres. Während ich Wildkatzen bereits zuvor ein oder zweimal gesehen habe, war es heute der erste Nager, obwohl ein Vorkommen eigentlich naheliegend ist.

MIDI recording using an Android device

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Raspberry Pi 3

I used a Raspberry Pi 3 on top of one of my musical instruments to send program changes, record and playback MIDI as well as recording audio. A cardboard box did host the computer, its touch screen, the power supply, and a lot of cables went out of it (power chord, two MIDI chords, two audio chords, and sometimes a mouse and kayboard connected via USB).

Recording MIDI via Bluetooth LE on Android 6

I wanted to get rid of most of the hardware required by using an Android 6 device with its Bluetooth LE MIDI capabilities. I was looking for a basic MIDI recording application. Rather surprisingly, there was none that did fulfill my essential needs (simply record any MIDI message incoming via Bluetooth).

Recording MIDI via USB using Audio Evolution Mobile Studio

So I looked for apps that at least can record MIDI via USB. It turned out not to be an easy task. I finally selected Audio Evolution Mobile Studio. Of all the apps I inspected, it was the one that is closest to a traditional digital audio workstation.

It doesn’t use the native Android 6 MIDI subsystem. As a consequence, it can’t cope with MIDI over Bluetooth. So I’m still stuck with an USB OTG cable, a power supply for it, and a MIDI to USB cable. Additionally, USB MIDI support is not included when purchasing the app. A further “In-App” purchase is required to unlock this feature. Unfortunately it didn’t accept my preferred USB to MIDI device, the excellent Edirol UM-1S. It did accept the cheap device I bought I couple of months ago, though. This leads to a couple of issues. Firstly, the instrument in question sends a couple of program changes before recording. They appearently all arrive at the handset (since they appear in the MIDI file exported from Audio Evolution Mobile Studio). However some of them get lost each time I playback the MIDI file. Furthermore, the instrument sends a MIDI system exclusive command to reset all program changes before the actual program changes. This command does either not arrive at Audio Evolution Mobile Studio, or it denies recording them.

Audio Evolution Mobile Studio supports the traditional three track types: Audio, virtual instrument, pure MIDI. When pressing the record button, Audio Evolution Mobile Studio automatically creates a new audio track in case no other track is present or switched to recording mode. This behaviour can be switched off via the preferences.

When it comes to MIDI recording, the app shows some neat features that perfectly fulfill my needs. I created four MIDI tracks to record the Kisselbach Gloria Klassik 240. One for the Main organ (MIDI channel 1), one for the swell (MIDI channel 2), one for the pedal board (MIDI channel 3), and one for the program changes plus the volume controller (MIDI channel 12). Audio Evolution Mobile Studio allows to enable recording for multiple tracks at once, plus it allows to choose for each track which MIDI channel should be recorded by it. I was pretty impressed to detect this feature set, since I assume it is a very exotic request that someone wants to record multiple MIDI channels at once.

I already recorded some piece and exported it to MIDI. Obviously it didn’t write the track names to the MIDI file. But otherwise, everything seemed to work fine.

Verdict

Appearently Audio Evolution Mobile Studio does the one thing I need quite well. However, I did not get rid of the cables since it does not support the native MIDI subsystem as instruduced in Android 6. Further, it seems to ignore SysEx data and ignores track names when exporting MIDI. The latter two mean that I have to circumvent those issues by manually editing the resulting MIDI files. It’s annoying, but not really an issue.

Taking into account the many features the app provides, the price tag seems to be OK. For my needs, it’s a bit too expensive (not to mention the extra fee for the MIDI recording feature). I decided to buy it anyway due to the lack of alternatives.

Lineage OS (Android 7.1.1) for a Samsung Galaxy S3

modern-mobile

I wanted to learn more about Android Nougat 7.1.1. I decided to install it on a Samsung Galaxy S3. The following is what I recall so far.

Installing Team Win Recovery Project

  • Download and install the Samsung Driver for Mobile Phones (SAMSUNG_USB_Driver_for_Mobile_Phones.zip)
  • Download and install Odin3 (CF-Auto-Root-m0-m0xx-gti9300.zip).
  • Download Team Win Recovery (twrp-3.0.2-2-i9300.img)
  • Switch on the S3 while holding the volume down, home and power button pressed. Confirm download mode by pressing the volume up button. Connect it via a USB cable. Warning: Make sure to use a quality cable. The first cable I used did prevent the S3 to appear in Odin3.
  • Start Odin3 in admin mode and transmit twrp-3.0.2-2-i9300.img to the S3.

Installing Lineage OS

  • Download Lineage OS (lineage-14.1-20170301-nightly-i9300-signed.zip).
  • Optionally download Google apps. I’ve chosen ARM 7.1. nano since all I was interested in was Google Play Store support.
  • Copy both files to the root fo the phone’s built-in SD card.
  • Boot the phone into Recovery (switch on the S3 while holding the volume up, home and power button pressed.)
  • Wipe Cache, System and Data partitions.
  • Flash Lineage (and optionally Google apps) by selecting the files from the phone’s flash memory.
  • Reboot the phone.

That’s it, basically.

MIDI recording using an Android 6 device

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Surprisingly I didn’t find any app to record the pieces I play via MIDI (not to mention playback). Though I found a fistful of suitable apps, they still show some drawbacks. Most do not provide native Android 6 API support so I’m stuck to USB (heck, I wanted to get rid of the cables). And even via USB, the apps I tried (like the excellent Samsung Soundcamp) all force the incoming MIDI events to one channel. Unfortunately, my instrument sends events on 4 channels (2 keybeds, one pedalboard, channel 12 for controller data), so the recordings become rather useless.

And since I wanted to actually play the instrument rather than writing code, I do resist the temptation to write an app by myself. At least for the moment :) .

Swapping keybeds during a performance

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Ausra Motuzaite-Pinkeviciene asks:

Do you find hard to jump from manual to manual in fast passages to create an echo effect?

This reminds me of the «Caprice sur les Grands Jeux» of Louis-Nicolas Clérambault (1676 – 1749) I played a couple of months ago. Here’s a recording of Luca Raggi. He really plays it perfectly. But I’m missing alterations in the piece. That’s why I decided to play it on two manuals (Grand orgue et Positif). The difficulty was that almost the whole piece consists of many eigths notes – not much time to swap the manuals. But for the piece’s sake I did it, regardless of the difficult playing.

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That IMO was a rewarding decision. I swapped manuals like mad. Starting on the Positif, the left hand went to the Main and back to the Positif several times. In bar 16 both hands touched the Main keybed, and just two bars later both hands switched back to the positif.

Yes, it was difficult to cope with. And yes, it was much more fun than playing the whole piece on one keybed alone.

MIDI in Android 6

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Android Marshmallow (v6, API level 23) features a more advanced MIDI API. Phil Burk has written a suite of example apps. Two of them, MidiScope and MidiSynth, are “official Google examples”. Martini Moe also made use of the new API and wrote a basic remote control für digital audio workstations.

I played a bit with the tools and code provided, since the new API also adds Bluetooth low energy as a supported MIDI transport medium. This could save me some cables plus the Raspberry Pi I currently use to control one of my instruments. My current verdict reads like “It’s great, though not straightforward yet”.

USB

In order to send or receive MIDI with a handset or tablet, an OTG adapter is required. I tried to connect three simple USB to MIDI interface cables to the phone, but only one worked. At the target device, the commands arrived corrupted. I assume it has to do with the current the phone is capable to offer – a handset usually provides much less than the usual 500mA.

Bluetooth LE

The Quicco Sound mi.1 is a phatastic device. It just gets plugged into the MIDI ports of any instrument, operates bus powered and translates the signal to Bluetooth LE. It worked absolutely reliably during my first tests.

The software part is much more tricky. An application that wants to access bluetooth MIDI devices must gain location permissions. From the docs:

This LOCATION permission is required because it may be possible to guess the location of an Android device by seeing which BTLE devices are nearby.

The application must then scan for available devices and offer a selection to the user. One more quote:

Once the MIDI/BTLE device has been opened by one app then it will also become available to other apps […]

MidiBtlePairing just does this job. Here’s a hint from the docs:

Exit the app by pressing the Home button, not the Back button.

Exclusive device access

In the abovementioned docs, it is recommended to exit any MIDI application by pressing the Back button. Otherwise the MIDI device is still occupied by the application (at least in case it was written as intended) and not available to other devices:

Exit the application by pressing the Back button.

Actually I tested a couple of applications which did not release the device properly. Add to that the occasional loss of bluetooth connectivity every now and then, it isn’t suprising that the user experience is not that straightforward (First run MidiBtlePairing to make the device accessible, then run an app, then run another app and notice the bluetooth device isn’t availble, retry, reboot, etc.).

Further issues

According to MidiDeviceMonitor.java, Android 6 features a nasty bug which will be fixed in Android 7:

The MidiManager.unregisterDeviceCallback() method was not working. So if an app was rotated, and the Activity destroyed and recreated, the DeviceCallbacks would accumulate in the MidiServer. This would result in multiple callbacks whenever a device was added. This class allow an app to register and unregister multiple times using a local list of callbacks. It registers a single callback, which stays registered until the app is dead.

Conclusion

MIDI over Bluetooth LE works in Android 6 and IMO is a really great feature. Users should be willing to figure out how to use the tools, though. For my today’s tests, I had to run the MidiBtlePairing tool, the MIDI application and the task manager several times before I got a usable connection. It then worked reliably, thought.

Johann Pachelbel – Chaconne in F minor

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A Chaconne and a Passacaille are very similar. Both use an ostinato theme throughout the piece. The Chaconne in F minor by Johann Pachelbel is one of his most famous works. The ostinato is a very simple one and appears as the pedal’s voice almost during the whole piece.

Above this ostinato, the piece consists of 22 variations, which often are repeated. Organ players like to use those to exhibit the various stops of an instrument, e.g. they add and remove stops at each variation.

For the – almost identical – opening and closing variation, many use the Diapason 8′. On french orgues, usually the Bourdon 8 is added. Vidas Pinkevicius and Ausra Motuzaite-Pinkeviciene do it this way, and so do I. I also follow their approach to alter the manuals during repeating variations.

In contrast to most organ players, I do not alter the registration throughout the piece, though.

It is assumed that it is one of the later works of Pachelbel. It’s kept quite simple. Most parts are written in a simple, monophonic, duophonic or triophonic manner. I keep the initial registration throughout the piece. I just swap the keybeds at times. For some repeating variations I play one with the diapason, the other with a combination of 8′ and 4′ flutes on the other manual. For others, I do not swap the manuals. Sometimes I play the left hand voice on one, the right hand voice on the other manual, depending on my pesonal taste. That’s enough sound alteration, and still lets the listener focus on the actual music instead of the many sounds a pipe organ typically has to offer. Additionally, I play it rather slow compared to recordings I know of. IMO this masterpiece begs for it. Pay attention to each particular 16th. Add ornaments like trills according to your taste. Slow down and accelerate the tempo where applicable. It’s rewarding and will unwrap the beauty of this composition.

The Kisselbach Gloria Klassik 240

SAMSUNG CSC

During a trip to Rhodes island I received a request to play the instrument in my homeland I used to play almost 30 years ago. I spent one day listening to and selecting pieces I thought I could learn during the 4 months remaining.

Back to germany, I was in desperate need of a setup to learn the pieces I had committed to. The cheapest option was to use existing synthesizers stacked controlling Aeolus. This required to buy a MIDI pedalboard for about 1500 €, plus an organ bench. Which was a botch.

A further option was to buy some complete console built to control a software emulation like Aeolus. The price tag was impressive, though.

The last option was to buy a complete digital intrument, like the Johannus Studio (very cheap look-and-feel) or Opus. I played the latter one at the local trumpet store. The hardware was great, though the sound didn’t fit my taste at all.

I had about 8 weeks left until the concert and still no instrument to practice. I had one last chance by visiting Kisselbach to try their Gloria Klassik instruments available as two II/26, II/40 and III/52 instruments. I played the 240 and was overwhelmed. And I still am. Kisselbach shipped the instrument within a couple of days.

Compared to the 226, the 240 provides the typical stops necessary to play french music. The instrument provides 4 instruments to select from, 2 baroque, 2 romantic. Since the purchase, I never used anything than the Romantic 1 instrument.

The only thing I’m missing is that I’d like to invert the manuals. The upper contains all stops typical for a french “Positif de Dos”. Fantastic. But on a real instrument the Positif is the lower, not the upper manual. Some digital organs allow the user to swap the manuals via the menu. This instrument does not.

It’s not really an issue. Some practice using the target instrument is required anyway.

I’m more than content with the 240. It’s just what I wanted. And compared to the other options I had, it’s quite easy to use. Switch it on, sit down, and start playing.

L’Orgue Français – Marie-Claire Alain

Orgue Francais - Marie-Claire Alain

Trotzdem ich mich bereits seit einiger Zeit mit klassischer französischer Orgelliteratur beschäftige, habe ich erst kürzlich Marie-Claire Alain entdeckt. Ihr Lebenswerk, wie beispielsweise die aus 22 CDs bestehende Sammlung «L’Orgue Français», ist beachtlich. Vierhundertdreiundachtzig Stücke lang kann man die Leichtigkeit der Franzosen auf passenden Instrumenten eingespielt genießen.