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Wo Daten sind, wecken sie auch Begehrlichkeiten

»Wer sich nichts zuschulden kommen lässt, hat ja nichts zu befürchten.« lautet eine landläufige Meinung. Da Restaurants (und andere Veranstalter) derzeit coronabedingt Gästelisten führen, muss klar sein, dass diese auch für andere als die angedachten Zwecke herangezogen werden. Die Polizei verteidigt naturgemäß ihr Vorgehen.

Solange unser Rechtsstaat halbwegs funktioniert ist das noch nicht kritisch. Dennoch zeigt sich erneut, dass es nur einen Weg gibt, Missbrauch effektiv zu verhindern – indem Daten erst gar nicht gesammelt werden. Leider ist das in usnerer heute hochgradig digitalisierten und vernetzten Welt nahezu unmöglich.

Zynthian – Network Configuration

The Zynthian provides several user interfaces:

  • The most essential are the display, buttons and encoders of the unit, for direct access.
  • Some of the tools additionally provide a native computer window, which can be displayed either via (micro) HDMI or X11 forwarding.
  • A web browser configuration interface, accessible via the network.
  • ssh-access, over the network as well.
  • The MOD-UI-Interface is also available via HTTP.

The Raspberry Pi 4 features an integrated WIFI module, which is disabled by default. One can switch it on via the admin menu directly at the device, but only after it was configured via the web browser configuration interface. So to get the Zynthian connected to a network, an ethernet cable is mandatory. Subsequently you’ll find what I did, what worked and not (in short, a crosslink cable connection does not).

  • The first thing I tried was just connecting it to a MacBook using an ethernet cable. ssh immediately worked, e.g. ssh root@zynthian.local. Even using a web browser, the configuration interface was available at http://zynthian.local. After providing the login credentials, the login screen immedieately reappeared without providing any hint what went wrong. According to the discourse pages, other users observed this behaviour as well.
  • So the next step was to connect the ethernet cable directly to the router. The Zynthian interface discloses the IP address of 192.168.1.5, which one can enter into a web browser. And that’s it. Via the configuration interface, WIFI can be configured. Hint: It will last a couple of seconds until the popup for selecting the network is populated. Just be patient. Now the Zynthian admin interface discloses the WLAN IP as 192.168.1.6 and you can get rid of the ethernet cable..
  • From the config interface, the OS can be updated, what I did immediately.

Great. WIFI works, and the config frontend can be reached without the need of an ethernet cable.

Security hints:

  • You should change the login passwords of your Zynthian, otherwise your machine may be easily hacked and abused by someone else.
  • Additionally, try to disable WIFI from the Zynthian’s admin menu after using it.

Zynthian, the fun synthesizer

Of course I bought the V4 kit immediately, despite it’s more a project for the cold and dark season.

It took the whole eve yesterday to assemble the hardware, despite the fact I luckily had all the tools required available. Unfortunately it didn’t boot. Though the LEDs on the Raspberry PI and the soundcard lit during startup, the screen just left blank. Today I tried the following:

  • Try a new and more powerful power supply, just in case it was to weak to power all the hardware and the screen (as it happened with another Raspberry PI ages ago). This didn’t solve the issue.
  • Recheck the wireing inside the box. Everything appeared to be fine. Reconnecting the cables didn’t solve the issue.
  • Recheck the firmware image used. Heureka. I used »2020-07-27-zynthianos-buster-lite-armhf-1.0.0.zip«, despite the fact the page clearly states that releases labeled as “RC” should be more stable. I downloaded »2020-05-27-zynthianos-buster-lite-1.0.0-RC2.zip«, flashed it using Etcher and the device did start up immediately.

I connected a MIDI keybed and started Aeolus, a pipe organ emulation, on the device. Everything just worked “out of the box”. Phantastic.

I’ll check wether everything works as expected during the next couple of days. For now, I’m extremely content, thanks to the great work of all the people involved.

Korg Wavestation SR sold

Besides several other synths, I sold the Wavestation SR. Frankly, I thought it would not find any buyer, since it meanwhile is available in Software and the advent of its reincarnation, the Wavestate. But it made its way to Austria for a fistful of dollars, and I congratulate the new owner for the excellent machine.

Der Wolf in Deutschland

Allmählich gewöhnen wir uns daran, dass Canis Lupus hierzulande wieder sesshaft ist. Das Konfliktpotential war wohl in vergangenen Zeiten, in denen die Menschen noch viel stärker von manuell betriebener Land- und Forstwirtschaft abhängig waren, deutlich größer. Gänzlich frei von Konflikten wird aber das Teilen des Lebensraumes auch künftig nicht aussehen. Medienwirksam betroffen sind vor allem immer wieder Schäfer. Diese erhalten zwar Zuschüsse für Präventionsmaßnahmen sowie Schadenersatzleistungen, allerdings ist mir nicht klar, in welchem Maße diese Hilfen zur Deckung der Kosten beitragen.

ARTE hat mit »Familie Wolf – Gefährliche Nachbarn?« einen Film mit beeindruckenden Aufnahmen ins Netz gestellt. Ob die Raubtiere dauerhaft wirklich so harmlos für den Menschen sein werden wie dargestellt bleibt abzuwarten. Auf eine Begegnung in freier Wildbahn wird der ein oder die andere sicher gern verzichten wollen. Bei ausgewachsenen Menschen und gesunden Tieren dürfte das Konfliktpotential grundsätzlich eher niedrig ausfallen. In Begleitung von Kind und/oder Hund könnte das schon anders aussehen.

Zynthian Update – Raspberry Pi 4

Ages ago I was part of the Linux Audio community, but eventually I was bored by all the fiddling around and left Linux alone. Well, not exactly. For the kids of a relative, I configured a Raspberry Pi with a USB breakout box to use it as a pipe organ emulator. But some time later, they did the same I did – they bought a hardware pipe organ emulation. And I’m still extremely content with the instrument.

The advent of the Raspberry Pi 4, however, again makes the platform interesting for audio processing. And Zynthian, an open source project, upgraded to it. The v4 kit is available for 325 €. Before diving into it, I recommend an amazona.de article for v3 as well as the Zynthian wiki.

Should I buy one of those tempting gadgets? Well, probably :) .

KFZ-Kosten nach knapp vier Jahren

Seit knapp vier Jahren nutze ich einen gebrauchten Touran Baujahr 2009. Das Fahrzeug ist somit mittlerweile 11 Jahre alt. In drei Wochen sind Hauptuntersuchung und Wartung fällig. Nachdem das voraussichtlich einen deutlichen Kostenpunkt darstellen wird, noch schnell die derzeitigen Werte:

Gesamtkosten: 31.594,22 €
Nutzungsdauer: 47 Monate
Laufleistung: 77355 km
Kosten pro Monat: 672,22 €.
Kosten pro Kilometer: 41 ç

Wenn man das unter 2000 € liegende “bedarfsgewichtete Medianeinkommen” betrachtet, so verzehrt ein “Gebrauchter” rund ein Drittel des Einkommens. Ein ganz schöner Luxus. Den Touran werde ich fahren, solange sinnvoll möglich. Ob ich danach wieder ein Fahrzeug kaufen oder wieder auf Carsharing umsteigen werde, habe ich noch nicht entschieden, auch wenn aus Kostensicht die Sache klar ist.

Der schnellste Onlineverkauf aller Zeiten

Gestern kam eine Eismaschine an, weshalb ich den bisherigen Einsatz für meine Küchenmaschine nicht mehr brauche. Zu schade zum Entsorgen habe ich ihn auf einem Kleinanzeigenportal eingestellt, umgehend drei Anfragen erhalten (könnte am heißen Wetter gelegen haben) und mit einem Interessenten den Kauf abgeschlossen.

Üblicherweise beträgt die Verweildauer der Artikel im Portal Wochen, wenn nicht gar Monate. Wenige Stunden ist für mich eine ganz neue Erfahrung :) .

Kalendarischer Sommeranfang 2020

Nachdem es zur Schafskälte Anfang Juni nochmal kühl geworden war und sich die Natur über etwas Regen freuen durfte, ist es ab heute, passend zum kalendarischen Sommeranfang, wieder recht warm.

Und was macht Corona derzeit so?

Für die Corona-App erhält die Bundesregierung einiges an positivem Feedback. Der Datenschutz scheint grundsätzlich große Berücksichtigung gefunden zu haben. Der Quellcode der App ist via Github einsehbar.

Ein Wermutstropfen bleibt. Die Installation ist derzeit nur über die Stores der Betriebssystemanbieter möglich. Der Versuch, die App auf meinem Smartphone mittels AIDE zu bauen, schlug leider fehl. Selbst wenn das geklappt hätte, wäre die App ohne Play Store-Anbindung nicht funktionsfähig, da die App von den Play Services von Google abhängig zu sein scheint. Auch Sven hat sich Mitte letzter Woche damit auseinandergesetzt und bemängelt die Verletzung des Prinzips der Datensparsamkeit.

In Rheda-Wiedenbrück im Kreis Gütersloh ist beim Fleischverarbeiter Tönnies ein neuer Corona-Brennpunkt entstanden. Von rund 6000 Personen wurde grob ein Fünftel, vornehmlich aus der Zerlegung, positiv getestet. 21 Patienten werden stationär behandelt, davon sechs auf der Intensivstation. Das sieht so aus, als ob Tönnies für sich von den kürzlichen Vorkommen in anderen Betrieben keine Lehren ziehen konnte, was auch ein Video von n-tv vermuten lässt. Die Schlachtung wurde eingestellt, wodurch dem Markt rund 20 Prozent an Fleischprodukten fehlt und die Schweinelieferanten ein Platzproblem bekommen. Eine beachtliche Konzentration an Marktmacht.

Am Donnerstag waren rund 700 Bewohner einer Göttinger Wohnanlage unter Quarantäne gestellt worden. Gestern scheint die Lage eskaliert zu sein, als sich die Bewohner gegen die Maßnahme zur Wehr setzten.

Das Robert Koch Institut verortet mittlerweile die R-Werte wieder oberhalb von zwei. Allerdings muss dabei berücksichtigt werden, dass einzelne lokale Ausbrüche sich bei den derzeit insgesamt relativ niedrigen Zahlen schnell bemerkbar machen. Die R-Werte bedürfen also, wie eigentlich immer bei Metriken, der Bewertung unter Zuhilfenahme weiterer Informationen.

Ab morgen läuft beispielsweise in Hessen wieder der reguläre Schulbetrieb an. Wir dürfen gespannt sein, ob und wenn ja welche Auswirkungen das in ein paar Wochen haben wird.

Bestell dein Blech.de

Um die Kommunikationselektronik im Flur zu verstauen, musste ich unter der Kommode einen Unterbau anbringen. Am Sonntag Nachmittag habe ich daher auf www.bestell-dein-blech.de die benötigten Maße gezeichnet. Am Montag erhielt ich ein Angebot, das ich gleich bestätigt habe. Am Dienstag ging dann die Versandbestätigung ein und heute wurde die Ware bereits geliefert.

Um ganz ehrlich zu sein, ich bin genauso baff über die Fertigungs- und Liefergeschwindigkeit wie vor ein paar Wochen, als ich Sandalen aus Italien kommen ließ. Natürlich habe ich die Wanne heute Abend gleich verbaut und die DSL-Geräte darin verstaut. Drei Tage von der “Idee bis zur Realisierung”. Das ist ordentlich.

Corrente Italiana

This Courante, a popular dance during the baroque era, is attributed to Juan Cabanilles (1644-1712). One aspect of performing it is that one can use several registrations for the various parts. There are several recordings, of which I found the following outstanding.

  • Bartomeu Manresa performs on a mallorcan instrument. I love his registration, especially the soft ranks chosen for the second part.
  • Jan Willem Jansen also has chosen a soft registration for the second part.
  • The recording with Michal Jung allows to grab some hints for fingering.
  • Nathan Laube performs on a more modern instrument and plays the piece extremely fluent and with carefully chosen registrations.

Scores are available via the International Music Score Library Project, IMSLP.

Corona-Effekte am Pfingstsonntag

Nach wie vor sind Zusammenkünfte größerer Menschenmengen ein “gefundenes Fressen” für das Corona-Virus. In Bezug auf den Corona-Infektionsherd in einer Bremerhavener Gemeinde macht mittlerweile die Information die Runde, dass die Infektionen nicht direkt beim Gottesdienst, sondern durch nachfolgende Kontakte stattfanden. In Göttingen führten wohl größere Familienfeste zu einer starken Verbreitung.

Die üblichen Abstands- und Gesichtsbedeckungsregeln scheinen nach wie vor äußerst sinnvoll zu sein. Über letztere klagen mittlerweile die Mitarbeiter im gewerblichen Bereich. Das stundenlange Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung stellt nachvollziehbarerweise eine besondere Belastung dar. Ein generelles Weglassen, wie teils gefordert, wäre allerdings äußerst riskant. Hier werden somit kreative Lösungen, wie beispielsweise ausreichende Tragepausen, benötigt.

Derzeit zeigen zugleich die Vorfälle im privaten Bereich deutlich das hohe Risko. Wer die Corona-Maßnahmen ignorieren möchte, mag das tun, aber auch die Verantwortung dafür gegenüber den Mitbürgern übernehmen.

Neulich, am Pfingstsonntag, in der Vulkaneifel

Corona-bedingt hält sich die Lust, mal für ein paar Tage irgendwo hinzufahren, in Grenzen. Jegliche Umwelt- und Klimavernunft an den Nagel hängend hat es aber heute für eine schöne Tagestour zum Eifeler Mühlsteinwanderweg gereicht.

Der “offizielle” Startpunkt liegt in Mendig am Lava Dome. Um ganz ehrlich zu sein sind aber die ersten Kilometer nicht sonderlich spannend und führen durch Wohngebiete und weitestgehend über asphaltierte Strecken. Das nächste Mal würde ich das Fahrzeug eher oberhalb des Geflügelhofes abstellen oder einen der an der Strecke liegenden Wanderparkplätze ansteuern. Bedingt durch den Pfingstsonntag und das tolle Wetter mit Temperaturen um die 20°C waren selbige auch gut, wenn auch nicht überbelegt. Auf der Strecke selbst waren zwar einige Leute unterwegs, man lief aber auch immer wieder streckenweise niemandem über den Weg. Die Beschilderung ist gut, aber teilweise auch irreführend. Ich war froh, einen GPX-Track auf dem Telefon dabeizuhaben, den ich irgendwo im Netz gefunden hatte.

Die Strecke gabelt sich gegen Ende. Ich bin die Variante bis zum Ettringer Lay gelaufen. Das waren ab Mendig, hin und zurück, gut 19 km. Da die Strecke weitestgehend sehr leicht zu begehen ist, habe ich sie in 4:15 h brutto geschafft. Einerseits ein netter Spaziergang, andererseits etwas schade, dass der Rückweg identisch zum Hinweg verläuft.

Auffällig war, dass in den Hecken und Trockenwiesen relativ wenige Insekten zu beobachten waren. Kaum Schmetterlinge, kaum Fluginsekten, keine Grashüpfer, einfach sehr wenig. Die bewirtschafteten Flächen waren weitestgehend tot. Selbst an den Wegrändern kaum Gräser und Blüten. Teils sind die Felder bis an den Wegrand bebaut und teils waren dann die Grünstreifen auch noch gemäht. Hätte es also doch ein Pflänzlein geschafft, der Intensivlandwirtschaft zu trotzen, so ist es dann doch noch dem Mähwerk zum Opfer gefallen. Die Spinne oben hat sich zwar in der Blüte grundsätzlich einen strategisch günstigen Ort ausgesucht, aber ob sie tatsächlich den gewünschten Besuch erhalten wird, wird ein wenig von ihrer Geduld abhängen.

Die Corona-Lage zu Pfingstbeginn 2020

Allgemein ist die Anzahl der Infektionen stark zurückgegangen. Im Stadtkreis Karlsruhe sind derzeit 5 Infektionen bekannt. Allgemein nimmt der Verkehr und die Reisetätigkeit wieder zu, zumal das Pfingstwochenende vor der Türe steht. Es ist allzu verständlich, dass die Achtsamkeit der Bevölkerung in Bezug auf die üblichen und nach wie vor geltenden Einschränkungen (Mund-Nase-Bedeckung, Abstand) abnimmt.

Lokal zeigt sich gleichzeitig, wie hoch das Risiko durch das hochansteckende Virus nach wie vor ist. Neben den Fällen der letzten Wochen ist erneut eine Kirchengemeinde betroffen, diesmal in Bremerhaven. Mittlerweile hat sich die Zahl der bestätigten Fälle von 20 auf 44 erhöht. Erwartet wird mittlerweile eine dreistellige Zahl.

Aufgrund der Vorkommnisse wird derzeit kontrovers diskutiert, wie groß das Risiko einer Ansteckung durch Aerosole ist. Sollte sich die Vermutung erhärten, wird das weitreichende Konsequenzen für die kommenden Monate haben. Falls nein, wären das verhältnismäßig gute Nachrichten.

Die Lage eine Woche vor Pfingsten

Zum dritten Mal in Folge zeichnet sich ein trockenes und heißes Jahr ab. Für Menschen, die gerne draußen sind, eine Wohltat, für die Natur, Landwirtschaft und so weiter weniger. Gestern hat es sich deutlich abgekühlt und über längere Zeit sogar leicht geregnet, allerdings dürfte sich die Niederschlagsmenge für die trockenen Böden kaum nennenswert bemerkbar gemacht haben. Morgen soll es nochmal ein klein wenig regnen, bevor es dann ab Dienstag wieder über einen längeren Zeitraum trocken bleiben und Tagestemperaturen über 20°C geben soll.

Und wie gehts Corona eigentlich so? Offensichtlich bringen die Corona-Lockerungen tatsächlich ein erhöhtes Infektionspotential mit sich. So haben sich laut ARD vor rund einer Woche (am 15. Mai) im Landkreis Leer etliche Mitbürger in einem Restaurant, vor rund zwei Wochen in Frankfurt bei einem Gottesdienst angesteckt. In letzterem Falle berichtet mittlerweile der Deutschlandfunk (und andere Medien) von 107 Infizierten.

Nachdem die Urlaubssaison vor der Türe steht und in der Gesellschaft die Unterstützung für die Corona-Maßnahmen abgenommen hat, dürfen wir gespannt sein, was in den kommenden Wochen passieren wird.

Sandalen aus Italien

Vergangenen Sommer hatte ich für den Hausgebrauch Sandalen eines deutschen Anbieters besorgt. Die sahen klasse aus und waren auch schön verarbeitet. Leider war das Leder sehr weich und die Brandsohle scheuerte sich nach wenigen Wochen durch. Der Anbieter hat mir freundlicherweise den Kaufpreis erstattet. Dafür herzlichen Dank, ein toller Service.

Auf der Suche nach einem ähnlichen, aber dauerhafteren Modell bin ich in Florenz bei Italian Boutique Srl bzw. »Artigiano del cuoio« mit dem Modell 560-U-MORO-CUOIO-45 fündig geworden. Angeboten werden zahlreiche weitere Modelle der Kategorie »Jesuslatschen«. Derzeit erhält man, vermutlich Corona-bedingt, die Schuhe zur Hälfte des üblichen Preises.

Da mir die dunkle Farbe nicht so zugesagt hat, bat ich um eine Ausführung in hellbraun. Sie wurden innerhalb weniger Stunden gefertigt und umgehend mittels DHL Express ausgeliefert.

Frisch aus der Produktion riechen die Schuhe noch ein wenig streng, was sich aber nach wenigen Tagen gelegt hat. Die Sohle ist aus drei Schichten Leder aufgebaut und macht einen dauerhaften Eindruck. Die umlaufende Naht ist in der Sohle durch eine Furche versenkt angebracht. Da beim Hausgebrauch mit keinem nennenswerten Abrieb zu rechnen ist, sollten die Schuhe eine Weile halten.

Insgesamt eine extrem kundenorientierte Leistung. Um innerhalb so kurzer Zeit eine Kundenbestellung mit Anpassungswünschen elektronisch entgegenzunehmen, rückzufragen, zu fertigen und auszuliefern ist eine enorme Leistung, die ich mir von keinem deutschen Unternehmen vorstellen kann. Aber in Italien ist das möglich. Da können wir noch was von unseren Nachbarn lernen. Und weil das so schön geklappt hat, habe ich gleich nochmal für die Reisetasche bestellt.

Vielen Dank nach Firenze, die Wiege der Renaissance.