Category Archives: Food

Einmal Grießklößchen, bitte

Wenn ich krankheitsbedingt zu Hause bleiben muss, koche ich nach Möglichkeit eine Rindsbrühe. Speziell bei einer Erkältung ist das eine echte Wohltat. Dazu gehört dann auch eine Einlage, bevorzugt in Form von Grießklößchen.

Im Gegensatz zu den üblichen Rezepten verwende ich keine Milch. Ich zerlasse bei geringer Wärmezufuhr ca. 30g Butter mit etwas Salz und rühre ein Ei abseits der Kochstelle (so dass es nicht stockt) hinein. Anschließend kommen ca. 70g Dinkelgrieß hinzu, bis sich die Masse vom Boden löst. Anschließend zuerst abkühlen lassen, bevor es ans Formen der Klößchen gehen kann.

Nach diesem Rezept werden die Klößchen etwas trockener, dafür aber auch fester und formstabiler.

Tsipoura und Retsina

Seit ich auf Rhodos einen Tsipoura gegessen habe ist der Fisch vor mir nicht mehr sicher. Feinschmecker mögen bemängeln, dass er auf dem Holzkohlegrill zu gar und somit zu trocken wird. Das mag stimmen. Aber der Geschmack ist dennoch phantastisch. Und auch dem Retsina kann ich immer mehr abgewinnen. Der harzige Geschmack bedarf jedoch einer Eingewöhnungsphase.

Lahmes Essen in Görlitz

Im Juli hat es nicht geklappt, aber diesmal habe ich von Dresden aus einen Abstecher nach Görlitz gemacht, um unter anderem der Obermühle einen Besuch abzustatten.

Der Eingang zum Restaurant liegt zwar direkt am Radweg, ist aber dennoch unscheinbar hinter einem Treppenabgang versteckt. Im Sommer wird man außerdem vom Trubel des Bootsanlegers abgelenkt, so dass ich das Restaurant 2011 gar nicht wahrgenommmen habe. Die Adresse ist aber interessant, zumindest wenn man sich für SlowFood interessiert und den Genussführer zum Auffinden entsprechender Lokalitäten nutzt.

Vom Restaurant aus hat man einen schönen Blick auf das Bahnviadukt, das von Görlitz aus über die Neiße nach Polen führt. Im Sommer kann man gar auf der Terasse direkt an der Neiße sitzen.

In der Obermühle wird so einiges selbst hergestellt. Es gibt Bier, Brot und natürlich die Speisen aus eigener Herstellung. Neben einer Soljanka habe ich zugunsten einer Forelle mit Käsegnocchi und gedünstetem Gemüse auf die Martinsgans mit selbstgemachtem Rotkraut und Knödeln verzichtet.

Das Essen war topp, das Ambiente nicht zu spießig und die dezente Hintergrundmusik abwechslungsreich. Wer auf dem Radweg hierherkommt sollte hier Rast machen. Wer – wie ich heute – eigens mit dem Auto anreist, erst recht.