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Dem Kaiser sei Dank – Mit dem Rad von Daun nach Wittlich

Bahntunnel „Großes Schlitzohr“

Bahntunnel „Großes Schlitzohr“

Über stillgelegte Bahnstrecken verlaufende Radwege zeichnen sich üblicherweise durch das Vorkommen von maximal dreiprozentigen Steigungen aus. Das gilt auch für den Abschnitt des Maare-Mosel-Radwegs zwischen Daun (Landkreis Vulkaneifel) und Wittlich kurz vor der Mosel.

Das Wetter war schlechter als es die Vorhersage vermuten ließ. In Daun war es bei Schauerwetter mit 16°C recht kühl und leicht windig. Es gab aber auch immer wieder sonnige und nahezu windstille Abschnitte.

Für Genussradler empfiehlt es sich, die Strecke ab Daun zu nehmen. Hier nimmt man zuerst die Steigung bis zum Tunnel “Großes Schlitzohr” und darf dann gleich die Abfahrt bis über Gillenfeld hinaus genießen. Ab Hasborn geht es dann bis Wittlich eigentlich nur noch “steil bergab”. Aufgrund der unsicheren Witterungslage hat es heute leider nicht bis nach Bernkastel-Kues im Moseltal gereicht.

Die Bahn bietet mit dem RegioRadler einen passenden Bustransfer an, bei dem die Räder auf einem eigens mitgeführten großen Hänger zügig verladen und entnommen werden können. Aufgrund eines großen Volksfestes war der zentrale Busbahnhof in Wittlich jedoch gesperrt. Glücklicherweise war nach der Weiterfahrt bis zum Hauptbahnhof in Wittlich-Wengerohr der Bus zu spät dran, sosnt hätte das zwei Stunden Wartezeit bedeutet.

Man sollte die Fahrzeit der Busse jedenfalls bei der Tagesplanung berücksichtigen. Die Fahrt von Wittlich zurück nach Daun dauerte bereits etwa eine Stunde, ab Bernkastel-Kues fast zwei. Das nächste Mal würde ich eher so planen, den Wagen morgens in Wittlich bzw. Bernkastel-Kues abzustellen, mit dem Bus nach Daun zu fahren, um dann die Strecke ohne Druck durch den Busfahrtakt abzufahren.

Die abwechslungsreiche Strecke ist fast durchgehend von bester Oberflächenbeschaffenheit, gut gesichert und die Tunnel beleuchtet (Bewegungssensor). Vor ein paar Tagen, als es noch wärmer war, hätte die Tour vielleicht noch etwas mehr Spaß gemacht. Allerdings steht zu vermuten, dass dann wesentlich mehr los gewesen wäre. Kann sein dass die Strecke demnächst im Herbst, wenn das Laub der vielen Bäume am Wegesrand fällt, deutlich unsicherer zu befahren ist.

Der Moselsteig am Calmont

Über einen Artikel der Zeit bin ich auf den Moselsteig aufmerksam geworden. Allerdings habe ich es bisher nicht bis dorthin geschafft, obwohl die Reiseinformationen seit Jahren geduldig auf einem meiner Datenträger lagern.

Heute hat es wenigstens für eine Tagestour zum Calmont gereicht. Dazu habe ich mir den Track von garmini auf den mobilen Fensprechapparat geladen (von Tom Hofer gibt es eine Alternative von Bremm aus).

Von Ediger-Eller kommend kann man den Wagen direkt nach der Bahnbrücke an einem Wirtschaftsweg abstellen. Direkt an der Bahnbrücke beginnt der Aufstieg, durch den man sehr schnell Höhe gewinnt, zumal wenn man an der Schutzhütte »Galgenlay« den oberen Weg nimmt. Dieser verläuft dann auf der Höhe über weite Strecken im Wald, mit mehreren Aussichtspunkten auf die Moselschleife.

Der Rückweg über den tieferliegenden, eigentlichen Steig verläuft durch die Weinberge. Dort ist man der Sonneneinstrahlung über weite Strecken stark exponiert, weshalb eine Kopfbedeckung empfehlenswert ist. Heute konnte ich sie in der Tasche lassen. Die Temparaturen lagen zwar bei angenehmen 27°C, es hatte sich aber am Nachmittag eine hochliegende Wolkendecke gebildet.

Will man gelegentlich die Aussicht genießen, braucht man für die Strecke von rund 7 Kilometern gute vier Stunden. Der Weg führt teils über Schieferschutt, Felsvorsprünge und Leitern. Daher sind robuste Wanderschuhe mit guten Sohlen empfehlenswert, zumal der Schiefer auch bei Trockenheit teils recht glatt ist. Bei Nässe ist der Trip wahrscheinlich weniger empfehlenswert.

Ich dachte eigentlich, dass ich mit dem EX-T50200CSB 50-200 mm Teleobjektiv gut bedient sei. Vor Ort habe ich aber die kleineren Brennweiten schmerzhaft vermisst. Das nächste Mal sollte ich vielleicht doch mehrere Objektive mitnehmen.

Die Tour an sich ist wirklich sehr sehr schön. Wer Wanderungen mit etwas Kletteranteil und wunderschönen Aussichten mag, kommt voll auf seine Kosten.

Gewitter abwarten auf der Burg Landeck

Heute war es so heiß, dass wir erst am späten Nachmittag zur Radtour aufgebrochen sind. Der Aufstieg zur Burg Landeck bei Klingenmünster war dennoch noch anstrengend genug.

In der Ebene konnte man mehrere heftige Gewitter ausmachen. Glücklicherweise gab es auf der Ruine nur ein paar wenige Regentropfen und die Gewitter ließen bald nach, so dass wir trocken wieder zurückgekommen sind.

Melanismus bei den Kreuzottern im Schwarzwald

Ich war lange nicht im Schwarzwald. Aufgrund der schwül-heißen Witterung in der Rheinebene versprach ich mir etwas Abkühlung, doch auch auf dem Ruhestein war es noch ganz schön heiß.

Auf den Wegen fanden sich einige schwarze Schlangen. Dass es sich dabei um Kreuzottern (»Höllenotter«) handelt, hat mich überrascht.

Von Schwarzach nach Haguenau zum Flammkuchen

Letztes Jahr habe ich mir nach 14 Jahren Carsharing wieder ein Gebrauchtfahrzeug samt Radträger zugelegt. Ich kann somit jetzt Touren fahren, die vorher mit ÖPNV nicht so einfach möglich waren. Ich war beispielsweise noch nie in Haguenau. Bei sonnigen 22°C am Himmelfahrtstag gab es keine Ausrede mehr, die rund 50 Kilometer gemütlich abzufahren.

Ich habe die Tour am Rechner vorbereitet und auf dem Telefon diesmal Maps.me fürs Radrouting ausprobiert. Maps.me kann im Moment nur KML-Dateien anzeigen, kein GPX. Unglücklicherweise wird die Tour in einer dünnen blauen Linie angezeigt, womit sie sich auf der Karte nur schlecht von Bächen und Gräben unterscheiden lässt. Eine Anpassungmöglichkeit der Linienbreite und -farbe habe ich nicht gefunden.

OsmAnd konnte die GPX-Datei leider überhaupt nicht erst lesen, auch nicht nach manuellen Anpassungen.

In Haguenau war einiges los. In der Stadt waren Bühnen aufgebaut und überall waren Straßenkünstler am Werk. Ich habe mir aber erstmal wie geplant St. Georg und St. Nikolaus angesehen, bevor ich mir einen Flammkuchen mit Münsterkäse gegönnt habe.

Auf dem Rückweg wollte ich Maps.me eine Radroute berechnen lassen. Das hat für die Stecke von unter 30 Kilometern mehrere Minuten gedauert. Leider ging Maps.me auf Nummer sicher und ignorierte die Fähre von Drusenheim nach Greffern. Stattdessen führte die Route weiter nördlich bei Iffezheim über die Rheinbrücke. Eine entsprechende Anpassungsmöglichkeit habe ich nicht gefunden. Ich bin also wieder der dünnen blauen Linie gefolgt.

Endlich Frühling – Die Radfahrsaison ist eröffnet

Wildkatze, Ablichtung von Michael Gäbler

Wildkatze, Ablichtung von Michael Gäbler

Bei sonnigen 15,5°C wird es Zeit, den Heckträger aus dem Winterschlaf zu holen, um die Saison zu eröffnen und eine der Standardstrecken zu fahren.

Interessanterweise habe ich dabei heute in der Dämmerung auf nur wenigen Metern am Straßenrand gleich mehrere Tiere erschreckt. Abgesehen von einem Bussard, der mich von einem umgefallenen Baum aus aufmerksam gemustert hat, hatte ich das seltene Glück, eine europäische Wildkatze aus nächster Nähe sehen zu können. Zwar wird der Bestand im Bienwald auf rund 50 Tiere geschätzt, allerdings sind sie üblicherweise recht scheu.

Ein paar Meter weiter huschte ein Nager in den derzeit wassergefüllten Straßengraben. Ob es sich dabei um eine Bisamratte (die keine Ratte ist) oder eine Nutria handelte kann ich nicht sagen. Ich vermute allerdings eher ersteres. Während ich Wildkatzen bereits zuvor ein oder zweimal gesehen habe, war es heute der erste Nager, obwohl ein Vorkommen eigentlich naheliegend ist.

Neulich, als mir der Chainglider die Freundschaft aufkündigte

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Zwischen 2006 und 2011 bin ich sehr viel Rad gefahren, was nicht ganz unerheblich mit meiner intensiven Arbeit (Daten sammeln, Daten in die Datenbank bringen, Software schreiben) am OpenStreetMap-Projekt zu tun hatte. Pro Jahr kamen bis zu 10.000 Kilometer zusammen. Ich musste lernen, dass man ein Rad für 600 € durch reines Nutzen innerhalb von 3 Jahren zugrunde richten kann. Wenn ich die reinen Anschaffungskosten (ohne Wartung, Reparaturen und zusätzliche Anschaffungen) betrachte bedeutet das Kosten von etwa 2 ç pro Kilometer (60.000 ç durch 30.000 Kilometer).

Inzwischen fahre ich deutlich weniger, was auch durch die seit 2012 stattfindenden sonntäglichen Vesperales bedingt ist. Dennoch hatte ich 2010 letztendlich entschieden, ein besseres, dauerhaft zuverlässiges Rad zu beschaffen und mich für ein Gudereit LCR entschieden. Mittlerweile kann ich sagen, dass das eine ziemlich gute Wahl war.

Lediglich mit dem Chain Glider konnte ich mich nie anfreunden. Der Vorteil liegt auf der Hand. Die Kette ist komplett umschlossen, so dass Umwelteinflüsse (Staub, Nässe, Rost, mechanische Einflüsse) ihr fast nichts anhaben können. Allerdings rattert das Teil gerne ziemlich nervig, sofern man nicht ausgiebig Kettenöl hinzufügt. Das wiederum aber sorgt dafür, dass man sich am Rad gerne mal schwarze Finger holt. Eigentlich habe ich auch deshalb eine Rohloff-Nabenschaltung, weil mich die Wartung und das Öl an einer Kettenschaltung nervt.

Nachdem der ChainGlider nervig ratterte, habe ich ihn erstmal entfernt. Das führte auf einem mit Splitt belegten Radweg dazu, dass die Kette von den Blättern sprang. Also habe ich den ChainGlider irgendwann wieder montiert und mit reichlich Öl das Gerattere minimiert. Das hat auch lange gut funktioniert.

Heute bin ich im Bienwald, wie so oft, über einige etwas holprige Schotterwege gehoppelt. Bisher nie ein Problem. In der Folge wickelte sich aber leider der ChainGlider auf dem Radweg zwischen Schweighofen und Altenstadt um die Pedalerie (siehe Ablichtung oben). Wenn ich genügend Zeit gehabt hätte, hätten nur die ölverschmierten Hände genervt. Dummerweise ist das aber kurz vor Altenstadt passiert, und zwar ziemlich genau 26 Minuten vor Beginn der Vesperale um 17 Uhr.

Der ChainGlider ist grundsätzlich eine sinnvolle Einrichtung. Ich bin allerdings Geräuschen beim Fahren gegenüber grundsätzlich etwas empfindlich eingestellt. Also Ölen, Ölen, Ölen. Ferner ist der ChainGlider nicht richtig formschlüssig passend zum Fahrradmodell einstllbar. Stattdessen gibt es ein paar Einstellungen, die “nach Gefühl” über Einkerbungen vorgenommen werden müssen. Und die Klemmvorrichtungen lösen sich offensichtlich auch mal unbeabsichtigt. Auf dem Rückweg vom Konzert ist das gleich nochmal passiert. Ich habe ihn jetzt abgenommen, so dass die Kette frei und ungeschützt liegt. Glücklicherweise trage ich gerne schwarze Jeans…

In den nächsten Tagen (am Samstag beginnt der Urlaub) werde ich also versuchen müssen, mitten in der Hochsaison beim Radhändler einen Termin zu bekommen. Ferner muss ich bangen, dass es den passenden Chainglider noch als Ersatzversion zu kaufen gibt. Ich werde sehen.

Endlich Sommer (Edition 2016)

20160624_ForelleObertalBuhlbach

Nach dem durchwachsenen Mai (der angeblich im langjährigen Mittel 1°C zu warm gewesen sei) und Juni (“endlich regnet’s mal wieder”) hat die Hitze in den letzten beiden Tagen mit aller Wucht zugeschlagen. Endlich Gelegenheit für ausgedehnte Ausritte in die Pfalz und den Schwarzwald.

Inzwischen gehen in mehreren Gegenden im Südwesten heftige Gewitter nieder. Die Vorhersage für die kommenden beiden Wochenendtage kündigt deutlich niedrigere Temperaturen (wenn auch noch immer über 20°C) und Regen an.

Spontaneous Xmas Vacation 2015

After intense working days during november, I once again decided to leave germany during the christmas break by visiting Madeira. As last year, I tried to go hiking each day. Again most trips have been inspired by madeira-tipps.de (german language). Thanks a bunch to Oliver.

From Achada do Teixeira (1592 m) to Pico Ruivo (1862 m)

This is a convenient trip from a parking lot over a paved respectively stepped path. Hiking clothing is recommended anyway.
The path was not that crowded as expected, I guess mainly due to the foggy and cool weather conditions. At the end, near the Pico Ruivo shelter, more people populated the hill, since two other paths joined.

From Christo Rei to Fatima chapel (near Rabacal)

One more convenient trip, following the Levada do Paul. Most of the time there is direct sunlight, e.g. no trees. One passes, besides other things, a solar power plant and some rock caves. This trip provides some great views over the Atlantic Ocean.

There were not many other hikers populating this trail. One way requires about 1 hour.

From Encumeada pass to Folhadal

I’ve been here last year. The levada do Norte splits after a couple of meters. I followed the left hand branch, avoiding the branch that leads through a long tunnel. This time the tunnel was due :)
.

The tunnel is rather straight, so one can always see the light at the end. At both ends, the tunnel is more narrow than in the middle. In case other hikers already pass the tunnel in the opposite direction, there is no need to wait until they passed. There’s enough space inside.

The landscape on the other side of the tunnel is much different. It’s cooler and more humid.

Following the levada, soon the next longer tunnel will appear, where I returned. On the left hand side of its entrance, a nice fall invites for a rest.

From Rancho Madeirense to the Parque das Queimadas

This section of the way along the Levada do Caldeirao Verde is more than convenient. It’s just a leisure walk, ending at the Parque das Queimadas where you’ll find some picnick places and a toilet.

Optionally one can follow the levada further, but I made this a separate trip.

From Pico Aieiro to Pico Ruivo

This is the counter part of the abovementioned trip to Pico Ruivo. The path bifurcates in the middle section and is paved respectively stepped up to that point. The western part was closed during my visit, so I had to take the same way forth and back. After the crossing, the surface consists of ground, but is convenient to walk anyway.

There are a couple of tunnels to pass, some short, some longer. A torch is recommended.

During my visit, there was bright sunlight and some light wind – almost perfect. During the evening hours I noticed I didn’t cover my head during the trip. Ouch. Be warned :) .

From Parque das Queimadas to Caldeirão Verde

This trip is listed at madeira-tipps.de, but a description page is missing. It is the complement to the abovementioned tour from Rancho Madeirense to the Parque das Queimadas.

Appearently this levada is a very popular one. Today it was releatively quiet, but I met about 10 other hiking parties anyway. To be honest, it is really a nice trip. It features many aspects a levada hiker likes – nice old trees, the path sometimes covered with roots or stones, often leading over the top of the levada wall, deep cliffs, several tunnels, bridges, humid rocks covered with plants and a really nice fall at Caldeirão Verde.

The trail even further follows a levada up to the Caldeirão Inferno. I saved it for the next stay :) .

From Christo Rei along the levada do Paul

This trip was planned as a complement to the abovementioned trip from Christo Rei to the Fatima chapel. I hoped the clouds were low enough to get some sunshine at the upper regions of the island. Unfortunately, this was not the case. The trip was baffled by extreme fog and wind at Paul da Serra. A german proverb is like »Wie wir sehn, sehn wir, dass wir nichts sehn.« (translates to something like »As we can see, we do see, that we don’t see anything.«).

SAMSUNG CS

The perfect occasion for a lazy day :) .

Balcoes

Ribeiro Frio appears to be a hiking center; major hiking routes cross the village, there are a couple of picnick sites in the surroundings, and the main street is well covered with parking cars.

The trip along the levada »Serra do Faial« to the viewpoint »Miradouro dos Balcões« is short but nice, though the levada to the Balcoes currently is out of operation.

Samsung Galaxy S3 as a GPS receiver

It was a mistake to leave my beloved Nokia N900 at home. Together with osm2go it still is the perfect on-site mapping gadget.

Instead I only had a Samsung Galaxy S3 with me. Its GPS receiver is rather poor and often cannot provide positioning data. It somehow works in the car (though not perfectly). But when hiking, even when placing it on top of the knapsack, it almost never got a GPS fix.

Osmand as a mapping application

I used osmand on the S3 for the following:

  • Car routing from the accomodation to the hiking destination.
  • Display the hiking trip as a GPX tracklog on top of the map.
  • Write a tracklog of the hiking trip and display it on top of the map.
  • Insert waypoints into the tracklog, to as to add mapping details to the openstreetmap data set at home.

For unkown reasons, Osmand was able to display the recorded track as long as I was in the car to the hiking destination. But as soon as I arrived there, osmand stopped routing (great) and it also stopped displaying the recorded trip on top of the map. I checked all preferences but didn’t find any option like ”Always display tracklog, even when no navigation is performed.”. Back at home I had to notice that Osmand did not only deny to display the track. It even didn’t record any trackpoints. It did, however, record the remarks I typed for mapping purposes.

I’m still scratching my head because I do not know what I did wrong so as to loose my tracklog data. It’s a pity when you record trips far away from home and you notice nothing was recorded back at home. Fortunately at least my annotations have been saved to the tracklog, so I was able to edit some minor details in the OpenStreetMap data set.

Camera

I still use the Samsung NX30 and I am quite pleased with it. However I adapted based on last year’s experience.

  • The lens I used last year was the EX-T50200CSB 50-200 mm. I much missed a wide angle. Thus I meanwhile bought the L18200MB 18-200 mm, despite its price tag. AFAIR I once read in a review that it is the “weakest Samsung lens so far”. Yes, it is not the best lens. But it allows me to go hiking without hte need to carry further lenses. Frankly, the quality is not the best. But I really enjoyed to have a lens with such an amazing zoom range at my fingertips.
  • Last year I left the tripod at home, so as to save luggage weight. I often missed it. This year the ball head was with me – and of great use, especially for taking pictures with longer exposure times (tunnels, water, fog).
    1. Verdict

      I didn’t expect so much fun. I thought I’ve seen the most interesting hiking trails last year. I learned that there was enough left to see, and I know there is still enough left for one further visit :) .

Trüber erster November 2015

20151101_TruebesNovemberwetter

Ich hoffte, die Sonne würde sich wie gestern am Nachmittag einen Weg durch die Nebeldecke bahnen, aber die Hoffnung war vergebens. Der Trip fiel dann ob der Temperaturen auch kürzer aus als geplant.

Der Rekordsommer 2015 neigt sich dem Ende entgegen…

Über das Abo von Die Zeit kam ich zu lightningmaps.org (leider stammen die Karten nicht von openstreetmap.org). Sehr schön kann man heute sehen, wie die Wolkendecke große Teile Frankreichs und Deutschlands überlagert, während es in einem großen Gebiet um Koblenz, das auch den Osten Frankreichs, Belgien und Luxemburg beinhaltet, noch wolkenfrei ist. Heftige Blitzansammlungen finden sich über Cuxhaven, dem Vogtland, über Toulouse und bei Poitiers.

Morgen soll es dann auch in Karlsruhe kühlenden Regen geben, so dass die Temperaturen deutlich unter die derzeitigen 30°C fallen. Den Rest der Woche soll es dann wolkig bei Temperaturen um die 20°C werden.

Diesen Sommer war es sogar mir zu heiß, weshalb ich nur sehr wenige Radtouren gefahren bin (so sind wir gestern bie schwülwarmem Wetter zum Konzert nach Wissembourg gefahren). Auf ????? war es teils angenehmer als hier.

Es wäre ja fast schon zu viel des Guten, aber vielleicht läuft es ja auch noch auf einen güldenen Herbst hinaus, damit ich die ein oder andere Tour nachholen kann.

Pics from the wood

Im Sommer fallen die Bäche im Bienwald üblicherweise trocken. Im Moment fließt nur noch sehr wenig Wasser. Dafür findet man Wasserpflanzen, Nattern, Schleichen, Frösche und dergleichen.

Im Sommer hier entlangzuschlendern ist jedenfalls unheimlich entspannend.

Endlich Sommer – Juni 2015

Mitteltal

In zwei Wochen ist Sommersonnwende, und endlich spielt auch das Wetter mit. Passt perfekt zum verlängerten Wochenende bedingt durch den gestrigen Feiertag.

Gestern war ich mit dem Wagen und der Kameraausrüstung im Elsass unterwegs. Heute habe ich es genossen, den Schwarzwald vor der Haustüre zu haben, denn dort ist es üblicherweise rund 6°C kühler (und deutlich weniger schwül) als im Oberrheingraben.

Dieses Jahr habe ich so früh mit der Radfahrsaison begonnen wie noch nie. Allerdings war ich immer nur in der Rheinebene unterwegs. Die heutige Standardtour von Baiersbronn über den Ruhestein nach Achern habe ich somit so anstrengend empfunden wie nie zuvor. Üblicherweise fahre ich im Frühjahr zuerst von Forbach über die Rote Lache nach Baden-Baden, bevor ich zum Ruhestein fahre, aber die Strecke von Forbach nach Bermersbach ist baustellenbedingt seit einigen Monaten gesperrt (angeblich wird sie am nächsten Wochenende wieder freigegeben).

Ansonsten war es eine perfekte Tour. Lediglich meine Waden sagen mir, dass ich morgen – im wahrsten Sinne des Wortes – wohl lieber etwas langsamer treten sollte.

Seebach

Der Mai 2015

Während es am Wochenende des ersten Mai doch noch recht kühl war, boten die beiden vergangenen Wochenenden dann bei Temparaturen über 20°C genug Gelegenheiten, sich Auslauf per Rad oder zu Fuß zu verschaffen. So sind wir am Samstag von Wissembourg aus Richtung Col du Birkenthal (nahe Col du Pigeonnier), Sankt Germanshof und über Welschdorf Bleich, Weiler (wo auch das Bild entstand) und die Viehweiden bei Munchhof zurück gelaufen.

Um 20 Uhr gab es dann ein beeindruckendes Konzert an der Dubois-Orgel in der Stiftskirche von Weißenburg. Pascal Reber (Strasbourg) und Markus Eichenlaub (Speyer) spielten, teils vierhändig, Stücke von Gaetano Piazza, Christian Gotthilfstag, Jean-François Dandrieu, Antonio Soler, Wolfgang Amadeus Mozart, Gustav Jenner, Johann Christoph F. Bach, aus der Renaissance und Eigenkompositionen. Besonders während der Improvisation, als sich die beiden immer wieder nahtlos abwechselten, war die Videoübertragung vom Spieltisch auf eine Leinwand äußerst hilfreich.

Ab morgen soll es dann deutlich abkühlen. Frühestens am kommenden Pfingstwochenende erreichen die Temperaturen wieder Werte um 20°C.

Froschlurche im Frühjahr

Noch vor drei Wochen waren die Frösche mit dem Ablaichen beschäftigt:

Inzwischen sind die Kaulquappen geschlüpft. Zwar war es heute noch verhältnismäßig kühl und windig. Dennoch sind die Stechmücken bereits fleissig und belästigen neben dem Fotografen auch die Frösche:

Schon erstaunlich, wie viel Flüssigkeit sich das Insekt einverleibt. Scheint zu schmecken. Und der Frosch nichts zu merken. Sonst wäre er wohl auf Tauchgang.

Die beiden letzteren Bilder wurden mit einem Soligor 60-300mm Telezoomobjektiv mit Makrofähigkeiten aufgenommen. Die Fokussierung und Blendeneinstellungen müssen manuell vorgenommen werden, so dass man nicht auf den exzellenten Autofokus der Samsung NX30 zurückgreifen kann. Alle Bilder sind nachträglich geschnitten (»Crop«).

Der Nachteil des Soligor ist seine Größe beziehungsweise sein Gewicht. Obwohl ich ein ordentliches Stativ verwende, bewegt sich die Konstruktion – Zoom erfolgt durch Schieben, Scharfstellen durch Drehen – beim Fokussieren merklich. Ich hätte gerne eine Schelle am Objektiv statt am Kameraboden. Ohne Stativ (verstäkrt durch den fehlenden Autofokus) kann man mit dem Objektiv nicht arbeiten.

Ich mag das Objektiv dennoch sehr gerne. Einerseits deckt es einen Zoombereich ab, den Samsung mit seiner Objektivpalette (bis 200 mm) nicht abdeckt. Andererseits erlaubt es durch seine Eigenschaften eine Distanz von 700 mm zum Objekt, so dass die Objekte nicht flüchten – mit dem 60 mm Makroobjektiv von Samsung wäre das nicht möglich. Objekte wie Eidechsen oder Frösche sind dabei sehr lohnenswert. Denn sie verharren lange genug, dass man in Ruhe das Stativ ausrichten und Scharfstellen kann. Für Schmetterlinge und sonstige hektische Insekten ist es allerdings ungeeignet.

Früher Saisonstart

Die Distanz zum Kunden erfordert es, dass ich seit ein paar Monaten mit dem Wagen statt dem Rad zur Arbeit fahre. Der damit einhergehende Bewegungsmangel macht sich inzwischen unangenehm bemerkbar.

Höchste Zeit also, das Rad zu satteln, zumal das Wetter am letzten Sonntag und heute gut gepasst hat. Die Temperaturen sind zwar noch moderat, aber ansonsten ist es fast windstill und sonnig.

Ich ging davon aus, dass ich das Makroobjektiv nicht brauchen werde und habe es daher zuhause gelassen. Unterwegs habe ich mich promt über den Fehler geärgert.

Am Wasser hätte ich dann gerne etwas mehr Telezoom dabei gehabt. Das Samsung 50-200 mm (T50200IB) ist zwar ganz brauchbar, aber vielleicht sollte ich standardmäßig lieber mit dem Soligor 60-300 mm Zoom+Macro Kombiobjektiv auf die Jagd gehen. Das erfordert jedoch grundsätzlich manuelles Einstellen, und den schnellen Autofokus der NX30 weiß ich eigentlich sehr zu schätzen.

Samsung arbeitet zwar schon an einem 300 mm-Objektiv, aber das Rohr ist wohl eher nicht für den spontanen Wochenendausritt geeignet.

So kann es jedenfalls gerne weitergehen. An jedem Wochenende ein sonniger und windstiller Tag so um die 27°C und ich wäre schon ganz zufrieden :) .