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Corona-Effekte am Pfingstsonntag

Nach wie vor sind Zusammenkünfte größerer Menschenmengen ein “gefundenes Fressen” für das Corona-Virus. In Bezug auf den Corona-Infektionsherd in einer Bremerhavener Gemeinde macht mittlerweile die Information die Runde, dass die Infektionen nicht direkt beim Gottesdienst, sondern durch nachfolgende Kontakte stattfanden. In Göttingen führten wohl größere Familienfeste zu einer starken Verbreitung.

Die üblichen Abstands- und Gesichtsbedeckungsregeln scheinen nach wie vor äußerst sinnvoll zu sein. Über letztere klagen mittlerweile die Mitarbeiter im gewerblichen Bereich. Das stundenlange Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung stellt nachvollziehbarerweise eine besondere Belastung dar. Ein generelles Weglassen, wie teils gefordert, wäre allerdings äußerst riskant. Hier werden somit kreative Lösungen, wie beispielsweise ausreichende Tragepausen, benötigt.

Derzeit zeigen zugleich die Vorfälle im privaten Bereich deutlich das hohe Risko. Wer die Corona-Maßnahmen ignorieren möchte, mag das tun, aber auch die Verantwortung dafür gegenüber den Mitbürgern übernehmen.

Die Corona-Lage zu Pfingstbeginn 2020

Allgemein ist die Anzahl der Infektionen stark zurückgegangen. Im Stadtkreis Karlsruhe sind derzeit 5 Infektionen bekannt. Allgemein nimmt der Verkehr und die Reisetätigkeit wieder zu, zumal das Pfingstwochenende vor der Türe steht. Es ist allzu verständlich, dass die Achtsamkeit der Bevölkerung in Bezug auf die üblichen und nach wie vor geltenden Einschränkungen (Mund-Nase-Bedeckung, Abstand) abnimmt.

Lokal zeigt sich gleichzeitig, wie hoch das Risiko durch das hochansteckende Virus nach wie vor ist. Neben den Fällen der letzten Wochen ist erneut eine Kirchengemeinde betroffen, diesmal in Bremerhaven. Mittlerweile hat sich die Zahl der bestätigten Fälle von 20 auf 44 erhöht. Erwartet wird mittlerweile eine dreistellige Zahl.

Aufgrund der Vorkommnisse wird derzeit kontrovers diskutiert, wie groß das Risiko einer Ansteckung durch Aerosole ist. Sollte sich die Vermutung erhärten, wird das weitreichende Konsequenzen für die kommenden Monate haben. Falls nein, wären das verhältnismäßig gute Nachrichten.

Die Lage eine Woche vor Pfingsten

Zum dritten Mal in Folge zeichnet sich ein trockenes und heißes Jahr ab. Für Menschen, die gerne draußen sind, eine Wohltat, für die Natur, Landwirtschaft und so weiter weniger. Gestern hat es sich deutlich abgekühlt und über längere Zeit sogar leicht geregnet, allerdings dürfte sich die Niederschlagsmenge für die trockenen Böden kaum nennenswert bemerkbar gemacht haben. Morgen soll es nochmal ein klein wenig regnen, bevor es dann ab Dienstag wieder über einen längeren Zeitraum trocken bleiben und Tagestemperaturen über 20°C geben soll.

Und wie gehts Corona eigentlich so? Offensichtlich bringen die Corona-Lockerungen tatsächlich ein erhöhtes Infektionspotential mit sich. So haben sich laut ARD vor rund einer Woche (am 15. Mai) im Landkreis Leer etliche Mitbürger in einem Restaurant, vor rund zwei Wochen in Frankfurt bei einem Gottesdienst angesteckt. In letzterem Falle berichtet mittlerweile der Deutschlandfunk (und andere Medien) von 107 Infizierten.

Nachdem die Urlaubssaison vor der Türe steht und in der Gesellschaft die Unterstützung für die Corona-Maßnahmen abgenommen hat, dürfen wir gespannt sein, was in den kommenden Wochen passieren wird.

Restaurant- und Hotelbetrieb läuft wieder an

Abhängig vom Bundesland können Restaurant- und Beherbergungsbetriebe bereits wieder arbeiten oder den Betrieb in den nächsten Tagen wieder aufnehmen (tagesschau.de). Ein abendlicher Rundgang durch Karlsruhe zeigt denn auch, dass sich allenthalben darauf vorbereitet wird.

Einerseits ist das verständlich, vielleicht auch wichtig. Die Betriebe müssen wirtschaften können, die Menschen aus den eigenen vier Wänden kommen.

Andererseits ist die Sache äußerst riskant. Schon jetzt lässt sich beobachten, dass die üblichen Hygienemaßnahmen wie Abstand und Kontaktreduktion bei besten Wetter schon lange nicht mehr eingehalten werden. Die Wiedereröffnung wird ziemlich sicher die Infektionsrate wieder steigen lassen – alles andere grenzte an ein Wunder.

Es bleibt nichts weiter, als abzuwarten und die Entwicklung der zentralen Kennzahlen aufmerksam zu beobachten.

Versandqualität zu Zeiten von Corona

Die Paketdienstleister kämpfen derzeit mit einem hohen Paketaufkommen. Sie weisen denn auch darauf hin, dass bei Lieferungen derzeit mit höheren Wartezeiten zu rechnen sei. Speziell DHL erwähnt Sperrgutsendungen, die wohl mit niedriger Priorität bearbeitet werden.

Um ganz ehrlich zu sein funktionierte der Versand aus meiner Sicht in den letzten Wochen erstaunlich gut. Das gilt sowohl für getätigte Bestellungen, aber auch für ausgehende Sendungen. Speziell hervorheben möchte ich den online beauftragten Abholservice von DHL. Mehrfach wurden Sendungen, die Abends bis 22h beauftragt wurden, tatsächlich gleich am nächsten Tag abgeholt.

Auffälligkeiten konnte ich nur bei 2 Sendungen feststellen. Eine kleine Bestellung kam erst nach Wochen an. Ein Speergutpaket schaffte es zwar von Dienstag Abend bis Donnerstag morgen bis in die Zielstadt, lagerte dort aber mehrere Wochen bis zur Auslieferung (Laufzeit 29. April-25. Mai). Da es sich nciht um einen dringend benötigten Artikel handelte, war das gut verschmerzbar.

Bei allen anderen Sendungen fühlte es sich fast nach Normalbetrieb an. Ich habe keine Ahnung, wie die Dienstleister das geschafft haben.

Und wie geht’s Corona eigentlich so?

Grundsätzlich haben wir einen wunderschönen Frühling. Schon an Ostern war es extrem mild. Die Tagestemperaturen haben sich mittlerweile zwischen 20 und 25°C eingepegelt. Die Kehrseite ist allerdings, dass es am Niederschlag mangelt und die Böden daher zu trocken sind. Ein weiteres Risiko besteht in brandgefährdeten Wäldern.

Und wie geht’s Corona eigentlich so? Prächtig, könnte man sagen. Ich arbeite jetzt die sechste Woche (seit 16. März) ausschließlich von zuhause aus. Funktioniert deutlich besser, als ich erwartet hätte. Und ich bin mir der Vorzüge, die wir ITler derzeit haben, sehr sehr bewusst. Wir können von zuhause aus arbeiten und somit unsere (physischen) sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren. Andere Berufsgruppen sind deutlich exponierter und tragen ein weitaus höheres Infektionsrisiko. Ferner sind wir (noch) nicht in der Kurzarbeit und müssen daher nicht mit Einkommenseinbußen zurecht kommen.

Schauen wir auf die allgemeine Lage in Deutschland. Überraschenderweise haben die wochenlangen Kontaktreduktionsmaßnahmen nicht zu einer deutlichen Reduktion der Fallzahlen geführt. Noch immer steckt ein infizierter (fast) einen weiteren an. Corona hat es sich also in unserer Gesellschaft gemütlich gemacht und wird uns noch lange erhalten bleiben. Andererseits haben wir eben genau das geschafft, nämlich dass sich die Verbreitung linear stabilisiert hat und wir keine vollkommen unkontrollierte Explosion der Fallzahlen verzeichnen müssen.

Umso unverständlicher finde ich die derzeitigen Diskussionen in Politik und Wirtschaft nach einer Lockerung der Maßnahmen. Kleinere Geschäfte nehmen den Betrieb bereits wieder auf. Der Wunsch, die Writschaft zumindest auf Sparflamme am Köcheln zu halten ist verständlich. Die Konsequenzen müssen uns aber klar sein:

  • Wir nehmen billigend in Kauf, dass mehr Menschen infiziert und sterben werden, als wenn wir noch ein paar Wochen Disziplin walten lassen würden.
  • Wir helfen kurzfristig geringfügig der Wirtschaft, zahlen aber mittelfristig mehr.
  • Das Risiko steigt, dass erneut Infektionsherde entstehen und wir ein zweites Mal, dann umso heftiger, die Notbremse werden ziehen müssen, mit deutlich schlimmeren wirtschaftlichen Auswirkungen, als wenn wir jetzt noch ein paar Tage weiter durchhalten würden.
  • Die bisherigen Maßnahmen kamen bereits keine Sekunde zu spät, sprich wir wären günstiger weggekommen, hätten wir sie bereits früher eingeleitet.
  • Während Atemschutz (unverständlicherweise) mehrere Wochen mahnend abgelehnt wurde, wird er ab nächster Woche plötzlich flächendeckend verpflichtend. Das hätte deutlich früher kommen müssen (siehe letzter Punkt).

Ich hatte diese Woche den Eindruck, dass auf den Straßen wieder deutlich mehr los war als in den vergangenen Tagen. Die Dichte an Menschen nimmt wieder deutlich zu und damit auch das Potential weiterer Ansteckungen. Da wir die Auswirkungen anhand der Metriken immer erst mit deutlicher Latenz sehen können, bin ich sehr gespannt auf die Zahlen in den nächsten beiden Wochen. Sollten die Fallzahlen wieder steigen wage ich zu bezweifeln, dass die Befürworter der Maßnahmenlockerungen dafür Verantwortung übernehmen werden.

Und wie soll es jetzt weitergehen? Unzweifelhaft ist, dass wir in irgendeiner Form unser Wirtschaften auch unter widrigen Bedingungen am Laufen halten müssen. Für die nächsten Monate scheint daher eine Atemschutzpflicht sinnvoll zu sein. Das bedingt allerdings, dass die – weltweit – gewaltige Nachfrage auch befriedigt werden können muss. Und das ist derzeit nicht der Fall. Wir haben zudem die Mahnungen der vergangenen Jahre, für solche Fälle durch entsprechende Bevorratung vorzusorgen, schlicht ignoriert.

Bleibt also zu hoffen, dass in den nächsten Wochen durch entsprechende Produktionssteigerungen genügend Ware bereitgestellt werden kann. Masken, Abstands- und Kontaktvermeidungsgebote werden uns erhalten bleiben, bis wir eine breite Massenimpfung durchgeführt haben werden. Und wir dürfen beten, dass es bis dahin nicht zu Mutationen des Virus’ gekommen sein wird, andernfalls das Spiel von voerne beginnen wird.

Covid 2 – die Lage am zweiten Homeoffice-Mittwoch

Nach gut einer Woche hätte ich erwartet, dass die Reduktion sozialer Kontakte bereits einen ersten Einfluss auf die Fallzahlen zeigt. In den Medien finden sich dazu heute allerdings widersprüchliche Angaben, die von “keine Besserung in Sicht” bis “Kurve etwas flacher” (taz) reichen.

Die weitere Zunahme kann auch daran liegen, dass bis zum vergangenen Wochenende noch immer einige Mitbürger recht leichtsinnig waren und die Distanzregeln nicht im erforderlichen Maße eingehalten wurden. Dass dann am Sonntag Bund und Länder einheitliche, weiter einschränkende Regeln (im öffentlichen Raum nur noch Zweierpaare etc.) verordnet wurden, scheint daher nachvollziehbar. Rechnet man Inkubations, Ermittlungs- und Übermittlungszeiten zusammen, werden wir vielleicht am kommenden Sonntag sehen können, ob das Ganze was gebracht hat.

Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass sich die Menschen in meinem unmittelbaren sozialen Umfeld ganz gut mit der Situation arrangiert haben. Videoconferenzing ist wichtig, und glücklicherweise hält unsere Infrastruktur die enormen Datenmengen sogar recht gut aus. Würde die Internet- oder gar Stromversorgung zusammenbrechen hätte das allerdings vermutlich katastrophale Auswirkungen. Wir sollten auf Holz klopfen :) .

Covid 2 – die Lage am ersten Homeoffice-Freitag

Seit Montag habe ich die Wohnung nur für nötige Besorgungen verlassen. Das RKI vermeldete heute Vormittag weiterhin exponentielle Infektionsraten sowohl international als auch national. Die ersten Städte in der Umgebung, wie Landau oder Germersheim, verhängen weitere Sperren. Der Bund bereitet die Bürger zudem darauf vor, dass es ab Sonntag zu großflächigen Sperren kommen “kann”. Es steht zu vermuten, dass das somit bereits beschlossene Sache ist.

Bislang ist keiner aus meiner Familie betroffen. Ob ich selbst betroffen bin, weiß ich noch nicht, denn ich war bis Freitag noch im Büro. Aufgrund der teils langen Inkubationszeit muss ich somit noch abwarten.

Die Homeoffice-Tage machen zumindest mich ganz schön platt. Ich habe meine Masterworkstation weggeräumt und auf dem Ständer einen Steharbeitsplatz eingerichtet. Leider müsste ich den zur Höhenverstellung immer erst komplett abräumen, weshalb ich das nicht mache. Abends sind meine Füße platt und der Kopf komplett dicht. Üblicherweise ist man ja tagsüber auch immer wieder mal unterwegs. Das fällt jetzt komplett weg. Man schaut den ganzen Tag nur noch auf den Bildschirm. Dennoch bin ich derzeit dankbar darum, arbeiten zu können, ohne groß in physischen Kontakt mit anderen zu kommen. Es ist damit zu rechnen, dass dieser Zustand noch Wochen, eher gar Monate andauern wird. Denn selbst wenn die Fallzahlen wieder nach unten gehen, sollten wie ja solange Vorsicht walten lassen, bis auch das letzte Infektionsnest halbwegs im Griff ist – weltweit. Ich vermute, dass das eher früher als später auch zur psychischen Belastung werden wird.

Schaun wir mal. So wie es aussieht werden wir umso schneller durch die Sache kommen, je mehr die Menschen das Abstandhalten diszipliniert durchhalten. Und die Politik beklagt leider dieser Tage, dass sich noch nicht alle Mitbürger an diese Regelung zu halten bereit sind.

Covid 2 – derzeitige Fallzahlen

Seit heute sitze ich, wie viele andere auch, im Homeoffice. Hier haben wir klar einen Vorteil gegenüber Arbeitnehmern, die ihre Arbeit ausschließlich durch physische Präsenz verrichten können. Noch exponierter sind diejenigen Mitmenschen, die in Bereichen arbeiten, die für die Versorgung von uns allen überlebensnotwendig sind. Dazu zählt das Gesundheitswesen, die Polizei, aber auch der Lebensmittelhandel, Lieferservices etc.

Auf tagesschau.de finden sich mit Stand vom 16.03.2020 um 18:30 die folgenden weltweiten Corona-Fallzahlen:

  • Bestätigte Infektionen: 175.275
  • Aktuell Infizierte: 90.911
  • Tote: 6.706
  • Genesene Patienten: 77.658

90 Minuten später:

  • Bestätigte Infektionen: 179.073
  • Aktuell Infizierte: 93.921
  • Tote: 7.074
  • Genesene Patienten: 78.078

Diese Zahlen werden uns in den kommenden Wochen intensiv beschäftigen.

Ein Frühlingssonntag zu Zeiten des Corona-Virus

Bereits letzte Woche haben einzelne Unternehmen Mitarbeiter in die Telearbeit entlassen. Ab Morgen beginnen nun die Bundesländer, Bildungseinrichtungen zu schließen, um die weitere Verbreitung zu verlangsamen. Zur Stunde erwägt die Bundesregierung zudem erste Grenzschließungen.

So wie es aussieht, wird uns das Thema noch längere Zeit, vielleicht bis nächstes Jahr, beschäftigen. Schaut man sich die gravierenden Auswirkungen beispielsweise in Italien, wo das öffentliche Leben bereits fast vollständig zum Erliegen gekommen ist, an, so dürfen wir mit Sicherheit auch gravierende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft erwarten.

Nichtsdestotrotz durfte die gesamte Tier- und Pflanzenwelt heute einen wunderschönen Frühlingssonntag genießen. Gefühlt waren allerdings weit weniger Leute im Freien unterwegs, als das unter normalen Umständen zu erwarten gewesen wäre. Scheinbar sind viele Mitbürger aus Verunsicherung lieber zuhause geblieben.

Restaurierungsarbeiten im Rhododendronpark Kromlau

In der Kromlauer Rhododendronparkanlage finden sich zahlreiche Skulpturen aus Basaltstein. In einem kleinen etwas abseits gelegenen See steht eines der bekanntesten, die Rakotz- oder auch Teufelsbrücke. Sie wird begleitet von der Grotte und den “Orgelpfeifen”.

Das Ensemble befand sich in keinem guten Zustand. Die Grotte war schon vor Dekaden eingestürzt, die Brücke war nicht mehr ganz sicher und die schräg stehenden Basaltstelen standen vielleicht schräger als ursprünglich angelegt.

Seit einiger Zeit wird daher eifrig gebaut, weshalb des See abgelassen und das Areal durch einen Bauzaun gesichert ist. Derzeit sieht man somit vornehmlich Baumaterial und -maschinen, Gerüste und Sicherungsvorkehrungen.

Auch der Parkplatz ist derzeit komplett gesperrt und wird neu angelegt. In dem Zuge ist im Rohbau auch schon ein neues Infohäuschen entstanden. Da der Park frei zugänglich, der Unterhalt die Gemeinde Gablenz jedoch finanziell belastet, vermute ich, sie wird mit dem Parkplatz und Infopunkt versuchen, zumindest einen Teil der Betriebskosten zu decken.

Pfälzer Gemütlichkeit erleben – durch Straßensperrungen

Nachdem vor zwei Wochen das Bauzelt auf der Rheinbrücke abgebaut wurde und ich trotz zeitiger Abreise zu spät zum Konzert kam, schaue ich mir die Verkehrslage inzwischen rechtzeitig an. So hat mich letzte Woche die Sperrung der K15 auch nicht weiter überrascht und ich bin gleich über Kandel gefahren.

Heute war allerdings zusätzlich die Minfelder Ortsdurchfahrt gesperrt, wovon der Onlinedienst nichts wusste, wodurch eine etwas größere Umfahrung via Winden und Hergersweiler nötig wurde. Die ausgeschilederte Umleitung führte dann genauso wie die Onlinenavigation über Niederotterbach. Leider war dann aber die Umgehungsstraße Steinfeld/Kapsweyer gesperrt. Glücklicherweise verlief die Umleitung parallel zur Umgehung durch beide Ortschaften. Das bedeutete zwar zusätzlichen Zeitverlust, aber immerhin keine großräumige Umfahrung.

Dank zeitiger Abfahrt bin ich gerade noch rechtzeitig vor Ort angekommen, wenn auch nicht ganz so entspannt wie ich das gerne gewesen wäre. Üblicherweise schaffe ich die Strecke in 35′. Heute habe ich gut eine Stunde benötigt.

An der ein oder anderen Umleitung hätte ich mir eine besser ausgeschilderte Verkehrs- und vielleicht auch eine andere Routenführung gewünscht. In der Pfalz habe ich mich aber mittlerweile an derlei Verkehrsituationen gewöhnt, so beispielsweise als die Rohrbacher Ortsdurchfahrt gesperrt war und man am besten den Einheimischen gefolgt ist, um zum Ziel zu kommen. So lernt man die pfälzer Gemütlichkeit schätzen. Wenn auch nicht unbedingt am Sonntag Nachmittag auf dem Weg zu einem Konzert im Elsass :) .

Lose Knöpfe an neuer Bekleidung

Zugegebenermaßen ist das Annähen von Knöpfen generell nicht mein Lieblingshobby. Umso mehr fällt mir auf, dass Knöpfe selbst bei neuer Kleidung schon lose geliefert werden. Das beobachtete ich bei diversen Hemden ebenso wie jetzt an einer Tuchhose. Wäre es billigste Ware aus dem Discounter würde ich ja sagen »You get what you pay for«. Das ist aber nicht der Fall.

Edit: Drei Tage später sind ein weiterer Hosenknopf und zwei Hemdknöpfe dazugekommen. Leider habe ich für letztere gerade keinen farblich passenden Zwirn zur Hand.

Rheinbrücke gesperrt

Dieses (und das nächste) Wochenende ist die Rheinbrücke im Rahmen ihrer Sanierung für den Kraftfahrzeugverkehr voll gesperrt. Auf der Südtangente in Richtung Umleitung Brücke Germersheim waren zumindest an diesem Samstag Nachmittag keine besonderen Staus zu beobachten.

Freuen dürfte sich der Betreiber der beiden Fähren nördlich und südlich der Rheinbrücke. Er hat die Betriebszeiten bis in die späten Abendstunden verlängert.

Die Fähre zwischen Neuburg und Neuburgweiher befand sich heute Nachmittag im Dauerpendelbetrieb. Durch die Wartezeit von rund 30′ bedingt (ich hatte Schlimmeres erwartet und wäre notfalls auf die Fähre in Plitterdorf oder die Brücke in Wintersdorf ausgewichen) habe ich eine Stoppuhr mitlaufen lassen. Das Beladen dauert knapp 3′, eine einzelne Überfahrt dauert rund 2 ½’, das Entladen rund 1′. Die Fähre kann somit einen vollständigen Takt in rund 12′ leisten.

In Neuburg kann man derzeit die Wartezeit nutzen, um eine Gruppe von Biberratten beobachten, die sich auch an anderen Stellen entlang der Straße beobachten lassen.

In gerade einmal 8 Stunden und 38 Minuten quer durch die Republik

Glücklicherweise fahre ich nur ausnahmesweise längere Strecken mit dem Auto, und dann üblicherweise privat, nicht dienstlich. Und so begab es sich, dass ich dieser Tage die seltene Gelegenheit hatte, unser Fernwegenetz einer kleinen Erkundungstour zu unterziehen.

Wie schon an Weihnachten letzten Jahres führte die Strecke von Karlsruhe in die Lausitz. Insgesamt waren das rund 673 Kilometer, die ich heuer in nur noch 8 Stunden und 38 Minuten Nettofahrzeit hinter mich bringen konnte. Dies entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von sagenhaften 78 Kilometern pro Stunde. Wäre der ein oder andere Stau nicht gewesen, hätte ich wohl sogar noch etwas schneller sein können. Dazu beigetragen hat sicher das beachtliche Verkehrsaufkommen, einige Unfälle bzw. liegengebliebene LKW, vor allem aber die zahllosen Baustellen, die unser Wegenetz derzeit zieren. Was dieser Tage an Brücken und Fahrbahnbelägen erneuert wird, lässt in Kürze, also in wenigen Jahren, auf eine geradezu paradiesisch anmutende Infrastruktur hoffen.

Und den Rückweg von 689 Kilometern habe ich heute sogar in 8 Stunden und 13 minuten geschafft, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 84 km/h entspricht.

Gehwegparken in Karlsruhe

Die Stadt Karlsruhe müht sich, dem allzu unkontrollierten Parken auf den Gehwegen Herr zu werden. Zu diesem Zwecke werden unter anderem, wie letzten Mittwoch, den 2. Mai 2018 in der Sachsenstraße, die legalen Parkmöglichkeiten auf der Straßenfläche markiert.

Am Dienstag fand ich an meinem Wagen die unten abgelichtete Mitteilung, obwohl ich artig in einer der markierten Boxen geparkt hatte. Ich nehme daher an, dass die Stadt Karlsruhe an diesem Tage allen in der Sachsenstraße Parkenden diese Mitteilung mitgegeben hat. Wie man obiger Abbildung entnehmen kann, haben sich tatsächlich noch immer nicht alle Verkehrsteilnehmer mit der Neuregelung angefreundet, obwohl sie eigentlich selbsterklärend ist.

Ich freue mich jedenfall über die Regelung. Speziell in der Sachsenstraße kamen bisher zwei Fußgänger kaum aneinander vorbei. Interessant wird sein, wie stark sich der Parkdruck durch den Wegfall etlicher Parkflächen erhöhen wird.

Nochmal Schnee in Karlsruhe

Anfang März fällt nochmal Schnee in Karlsruhe – selten genug. Ab morgen dürften sich die Minusgrade der vergangenen Woche erübrigt haben, auch wenn die Prognose für die kommenden Tage Regen und die kommende Woche »nur« Temparaturen im einstelligen Bereich vorhersagt.