Archive for the ‘society’ Category

Made in Spain

Monday, July 12th, 2010
Flag of Spain (openclipart.org)

Flag of Spain (openclipart.org)

Octopus (openclipart.org, public domain)

Octopus (openclipart.org, public domain)

Flag of the Netherlands (openclipart.org)

Flag of the Netherlands (openclipart.org)

OK, here’s the last comment of a bloody soccer ignorant concerning the soccer world cup of 2010. The country which is the preferred vacation destination for many germans won it after 120 minutes of a hard fight against our neighbours. While the Netherlands have been strong in defending their goal and collecting 8 (red-)yellow cards, Spain has been strong in attacking the goal of their combatants but not bringing the balls in. As a compensation they also collected 5 yellow cards.

But in the extra time they finally made the 1:0, and so they bring the world cup to Spain for the very first time. I have no clue what the villages and cities in Spain look like right now, but I guess tomorrow will be a national holiday ;-) .

Made in Germany

Sunday, July 11th, 2010
Vuvuzelas (openclipart.org, public domain)

Vuvuzelas (openclipart.org, public domain)

I never was a fan of soccer, but this world cup broke my neck. Though I’m not familiar with the tactics and strategies of this game, it was a great joy to watch the german team and its counterparts.

Thanks to the excellent summer weather conditions somewhere between 30°C and 40°C, I went to a biergarten to attend the match.

The german team is depressed as they, besides others, intended to reach the final game and to get the world cup. But they failed in the semi final versus Spain, so they had to prove they are worth the third place. And they made it. So stop the typical german whining and enjoy what you have reached :) .

They beat Uruguay 3:2. Admittedly, the latter ones did a great job as well. Considering that Uruguay hosts less than a 20th of inhabitants compared to germany (80,000,000 vs. 3,500,000), they by far had the better team :) .

A nice match indeed. I will attend again.

Germanes eunt domus

Wednesday, July 7th, 2010
Football (openclipart.org, public domain)

Football (openclipart.org, public domain)

Well, not exactly. There’s still one match ahead. But the dream of winning the world cup turned to dust a couple of minutes ago.

Though I’m not a big fan of soccer, I must admit that even I enjoyed to watch the games of the german team. But despite the hard work during the last years, Spain still has the stronger team, and they won with reason. Congrats.

Die Bundespräsidentenwahl 2010 – Wulff gewinnt erwartungsgemäß

Wednesday, June 30th, 2010

SPD und Grüne haben es überraschenderweise geschafft, mit Joachim Gauck (494 Stimmen im dritten Wahlgang) einen aussichtsreichen Kandidaten aufzustellen. Leider haben sie dabei übersehen, dass die Linken ihrer DDR-Vergangenheit noch lange nicht entwachsen sind. Im entscheidenden dritten Wahlgang haben sie sich wohl weitestgehend der Stimme enthalten. Gleichwohl erhielt Gauck in allen Wahlgängen etliche Stimmen aus dem Regierungslager.

Die Regierung nominierte Christian Wulff (625 Stimmen im dritten Wahlgang), der somit zum zehnten deutschen Bundespräsidenten gewählt ist.

Die Leitung der Versammlung hat erneut Norbert Lammert übernommen, dessen Humor der ganzen Veranstaltung einiges ihrer Steifigkeit nimmt.

Vielleicht hätte der Bundesrepublik im zwanzigsten Jahr nach der Wiedervereinigung ein Mann aus dem Osten, der nicht dem aktuell wenig erfolgreichen Regierungslager entstammt, mehr geben können. Die Frage stellt sich allerdings nicht mehr, denn die Entscheidung ist gefallen. Schaun wir mal, wie sich Wulff so macht. Als geschmeidiger Taktiker wird er voraussichtlich öffentlich nicht besonders wahrgenommen werden.

Neulich, in einem griechischen Restaurant im westlichen Mainfranken

Monday, June 28th, 2010
Deutscher Michel (Wikipedia, Public Domain)

Deutscher Michel (Wikipedia, Public Domain)

Es begab sich zu jener Zeit (sprich gestern), dass die deutsche Nationalmannschaft in einem fairen (vom 2:2 mal abgesehen), denkwürdigen und schön anzuschauenden Fußballspiel die Engländer mit 4:1 bezwang.

Wir beschlossen nach dem Spiel ob des herrlichen Wetters das Abendessen in einem griechischen Restaurant zu uns zu nehmen, das mit einem kleinen Biergarten aufwarten konnte. Drinnen lief auf einem Beamer bereits die erste Halbzeit des Spieles Mexiko gegen Argentinien. Auf dem Weg zur Toilette widerfuhr meinem Freund folgende kleine Szene.

An einem Tisch sitzen mehrere Leute, deren Augenlider (mutmaßlich bedingt durch überdurchschnittlichen Alkoholgebrauch) bereits auf Halbmast gesetzt waren. Aus der Runde ertönt beim Vorbeigehen in etwa die folgende Frage:
»Bist Du für Deutschland?«
»Äh, wieso?«
»Damit wir wissen, ob wir Dich hier überhaupt haben wollen!«

Schöner hätte er nicht zum Ausdruck bringen können, weshalb ich mir mit den gesellschaftllichen Auswirkungen dieses Sports schon immer schwertue.

Neulich, im deutschen Mittelklasserestaurant

Thursday, June 24th, 2010
Dishes (openclipart.org, public domain)

Dishes (openclipart.org, public domain)

Die nachfolgende Konversation habe ich nicht aufgezeichnet und gebe sie daher aus der Retrospektive wieder. Sie ist daher sicher etwas überspritzt dargestellt.

»Was darf ich Ihnen bringen?«
»Äh…die Karte?«
»Gerne.«
»Haben Sie heute zufällig ein Gericht außerhalb der Karte?«
»Nein, es steht alles in der Karte.«
»OK, danke.«
»Es gibt noch einen Wildschweinbraten, der nicht auf der Karte steht.«
»Ah. Was kostet der Braten?«
»Das selbe wie der Rehbraten.«
»Und wieviel kostet der?«
»Da müssen wir in die Karte schauen…«
»Hm, nein, dann nehme ich eine Cola und die geschmorte Hasenkeule.«
[...etwas später]
»Ich hätte gerne ein Radler.«
[...noch später]
»Hm, hatte ich das jetzt richtig in Erinnerung?«
»Also ich hatte ein Radler bestellt, keine Cola.«

Es sind dies die Momente, die das Leben so lebenswert machen. Weil sie mich mit Heiterkeit erfüllen. Die Dame arbeitet dort schon länger. Der Job ist immer der selbe: Kunde kommt, Kunde studiert Karte, Kunde bestellt Getränk, Kunde bestellt Essen, Kunde bekommt Ware, Kunde verzehrt Ware, Kunde zahlt, Kunde geht.

Und dennoch hat sie sich trotz fortgeschrittenen Alters ihre jugendliche Naivität bewahrt. Kein Anflug von routinierter Abfertigung – es ist, als würde sie dort den ersten Tag arbeiten. Einerseits ist es schön, nicht bloß als Tisch- bzw. Kundennummer wahrgenommen zu werden. Andererseits ist die Fehlerquote beeindruckend – es war nämlich an diesem Mittwoch Abend nicht sonderlich viel los; es befanden sich gerade mal vier Gäste im Restaurant (was nicht zuletzt dem anstehenden Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Ghana geschuldet gewesen sein dürfte).

Selbstverständlich habe ich sie abschließend mit einem guten Trinkgeld bedacht. Schließlich hat sie sich Mühe gegeben. Das abgestandene Cola mit der beeindruckenden Schaumkrone, das ich vor dem Radler trank? Schwamm ‘drüber. Die geschmorte Hasenkeule, die ich statt des Wildschweins bestellte und die schon reichlich trocken und salzig daherkam? Da konnte sie nichts dafür.

Und die Lehre aus der Geschicht’? Gehe niemals Mittwochs in einem Restaurant essen, das Montags und Dienstags Ruhetag hat :) .

Am einem Tisch in der Nähe saß ein einsamer Herr fortgeschrittenen Alters, der die beiden Gäste am Nachbartisch in ein Gespräch über den Fußball verwickelte. Die verdienten ja alle zuviel, und außerdem die vielen [Adjektiv entfernt] Neger da, das könne ja nichts werden. Ich überlegte einzuwerfen, dass der ein oder andere Afikaner durchaus Dinge auf die Kette bekäme, die so mancher Deutsche (sprich er) nicht hinbekämen. Nachdem die Leute am Nachbartisch zurückhaltend reagierten und ich die Diskussion als aussichtslos einschätzte, hielt ich mich zurück.

Im weiteren Verlauf der Diskussion stellte sich heraus, dass er aus Niederlauterbach stammt, einer französichen Gemeinde gleich hinter der deutschen Grenze. Auch wenn die Franzosen bei der WM kein tolles Bild abgegeben haben, stehen sie doch, anders als die Deutschen, als viel toleranteres Volk da. Franzose ist, wer sich französisch fühlt und französische Lebensart schätzt. Von dieser Einstellung könnten sich meine Landsleute noch mehrere Scheiben abschneiden.

Es sind dies die Momente, in denen ich mich zurücksehne nach meinem heimischen Rechner, von dem aus ich an verschiedensten Softwareprojekten mit den verschiedensten Leuten zusammenarbeite. Es ist mir dabei vollkommen egal, woher sie stammen und welcher Kultur sie angehören. Man teilt ein gemeinsames Interesse und arbeitet zusammen daran. Was juckt es da, ob die e-Mailadresse dabei auf .fr, .cz., .uk, .br oder .com endet? Interessante Menschen findet man überall auf der Welt. Außer vielleicht in Niederlauterbach. Wobei auch das nicht ausgeschlossen ist.

Ich verstehe mich als Kosmopoliten, und die Möglichkeiten, die uns die modernen Kommnunikationsmittel bieten, genieße ich sehr. Einfaltspinsel aus irgendwelchen Dörfern rund um den Globus stören dabei nur. Gleich nach dem Elternführerschein wäre ich für den Wahlführerschein. Ach, ein gefählicher Ansatz? Fürwahr. Aber wieso sollen wir für mißglückte Bildungspolitik mit der falschen Regierung bezahlen?

Es gibt Dinge, die wirklich schwierig zu akzeptieren sind.

The day after Federal President Horst Köhler resigned

Tuesday, June 1st, 2010

horst_koehler.jpg

Almost exactly one year after his reelection, the german Federal President, Horst Köhler, unexpectedly resigned yesterday. There’s some ongoing discussion whether his reasons were sufficient for a resignation. But that’s out of the question, as he already made a decision.

Unlike in other countries (like France or the US), the position of the german president is largely a ceremonial one. This means that the resignation of Horst Köhler does not affect the german capacity to act politically.

Germany now needs a new president, and the election needs to take place within 30 days. The election is performed by a »special body in the institutional system of Germany, convened solely for the purpose of electing the German Federal President«, the Bundesversammlung.

Every member of the Bundesversammlung can propose a candidate, but usually, the fractions select them beforehand. It will be interesting to see what candidates will be proposed, and whether the majority of the Bundesversammlung is willing to elect a person who intends to stand as a representative who takes a neutral political point of view.

Überraschendes Wahlergebnis in Nordrhein-Westfalen

Monday, May 10th, 2010
Ballot box (openclipart.org, public domain)

Ballot box (openclipart.org, public domain)

Ich verstehe nichts von Fußball und äußere mich daher üblicherweise nicht zu Dingen wie Abseits oder Elfmeter. Bezogen auf die Politik interessiere ich mich eher für die mittel- und langfristige Gestaltung, die in der Tagespolitik ob der verhältnismäßig kurzen Wahlzyklen oftmals zu kurz kommt.

Dennoch verblüfft mich das Ergebnis der heutigen Wahl in Nordrhein-Westfalen.

Ob es gerechtfertigt war, die Union derart heftig abzustrafen, vermag ich nicht zu beurteilen, da ich die Arbeit der NRW-Regierung in den vergangenen Jahren nicht verfolgt habe. Vor dem Hintergrund diverser Ereignisse der vergangenen Wochen und Monate in Berlin und Düsseldorf war aber ein Stimmeneinbruch abzusehen. Zudem hat noch immer jeder dritte Wähler der Union seine Stimme gegeben. Das ist zwar im Vergleich zum letzten Ergebnis schwach, aber noch immer eine ganze Menge. Tatsache ist allerdings, dass es momentan für eine Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition schlecht aussieht. Dass das der Union übel aufstößt ist nachvollziehbar.

Auch die Sozialdemokraten haben leicht verloren, befinden sich aber mit der Union überraschend auf Augenhöhe. Man mag politisch stehen, wo man will, aber auch wenn man sich mit den beiden »Volksparteien« (ein komisches Wort) schwer tut, darf man die Rolle, die sie als Mehrheitsbeschaffer bei der Bildung stabiler Regierungen spielen, nicht geringschätzen.

Stellt sich die Frage, wohin die Wähler der Union und der Sozialdemokraten abgewandert sind. Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise und der Schwäche einiger Länder der Eurozone wandert der Blick zuallererst auf die Randparteien.

Bei den Liberalen hat sich nicht viel geändert. Eigentlich könnte man erwarten, dass die Menschen ihre Hoffnungen auf Politiker mit vermeintlicher wirtschaftlicher Kompetenz setzen würden. Diesen Bonus haben die Liberalen aber vermutlich im letzten Bundestagswahlkampf verspielt. In der Folgezeit sendeten die Bundesliberalen immer wieder das Signal aus, dass mir ihnen nicht sonderlich gut zu regieren ist.

Die Linke konnte zwar geringfügig zulegen. Es war aber eigentlich zu erwarten, dass die Linke mit ihren Positionen im ehemaligen »Pott« stärker würde zulegen können. Vielleicht haben die Wähler durch die Liberalen gelernt, unrealistische Forderungen zu erkennen.

In jedem Falle erfreulich ist, dass die Parteien am rechten Rand von der Situation nicht profitieren konnten und außen vor bleiben dürfen.

Somit wandert der Blick suchend durch die Parteienlandschaft, um den Gewinner des heutigen Abends auszumachen. Fündig wird man interessanterweise bei den Grünen. Auf ARD.de kann man lesen: »Den Volksparteien laufen die Wähler weg«. Man könnte auch einer anderen Lesart folgen, die der Realität vielleicht viel näher kommt: Die Gewichte innerhalb der Voksparteien verschieben sich.

Was viele noch immer nicht wahrhaben wollen ist, dass die Grünen eine durchaus konservative Partei darstellen, die mitnichten als Revolutionäre mit unrealistischen Forderungen am linken Rand agieren. Ganz im Gegenteil ist die Partei inzwischen zu einer professionellen Partei gereift, deren Köpfe es in der Regierungsverantwortung immer wieder geschafft haben, »heimlich, still und leise« ihre Ziele zu verfolgen. Auch die Grünen haben ihre ersten Skandale erlebt und somit belegt, dass sie zum Establishment gehören. Gleichzeitig erscheinen sie aber neben Union und SPD viel unverbrauchter und progressiver. Wer den Staus quo bewahren möchte, wählt die Union. Wer die Segnungen der Industriegesellschaft der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts erneut herbeisehnt, wählt die Sozialdemokraten. Und wer der Meinung ist, dass unsere Gesellschaft dringender Veränderungen bedarf, wählt die Grünen. Gewiss, eine überspitzte, simplifizierende und allzu plakative Darstellung. Aber die Wähler des bevölkerungsreichsten deutschen Bundeslandes haben ein Signal gesetzt: Es geht auch anders. Dass sie durch die Bereitschaft zur Veränderung im Zweifelsfalle eine große Koalition riskieren, ist bemerkenswert.

Der eigentliche Verlierer des Tages aber ist die Bundesrepublik Deutschland. Im Bundesrat, bewusst geschaffen zur Limitierung der Macht des Bundes, lebt sie fort, die deutsche Kleinstaaterei der vergangenen Jahrhunderte. Über den Bundesrat versuchen die Wähler heute die durch die Bundestagswahl falsch gestellten Weichen gegen den Zugverkehr zu sperren. Nicht dass ich ein Fan der schwarz-gelben Koalition wäre. Aber das letzte, was wir für die nächsten Jahre brauchen können, ist eine in ihrer Handlungsfähigkeit behinderte Bundesregierung – egal welcher Couleur sie auch sein mag.

Richard von Weizsäcker is celebrating his 90. Birthday

Thursday, April 15th, 2010
Weizsäcker, Reagan and Schmidt at Checkpoint Charlie (Berlin), 1982(public domain, via wikipedia)

Weizsäcker, Reagan and Schmidt at Checkpoint Charlie (Berlin), 1982 (public domain, via wikipedia)

Richard von Weizsäcker, an elderly German statesman who served as Governing Mayor of West Berlin (1981-1984) and President of Germany (1984-1994), is celebrating his 90th birthday. I remember him as the dignified president of my youth, being a honest politician and a strong democrat. He is known for his famous speeches and his initiative in 1985¹ to finally understand the lost WW2 less as a defeat than the liberation from nazi terror and new chances. He is a man of the same category as Helmut Schmidt.

I read he is very well and still doing sports. I wish you health, luck and hope you will continue to influence the german, european, and even world politics with your wisdom.

¹ Speech May 8 1985 (translated)

Happy easter

Sunday, April 4th, 2010
Easter eggs (openclipart.org, public domain)

Easter eggs (openclipart.org, public domain)

Na denn, schöne bunte Eier und so :) .

Helmut Kohl is celebrating his 80. Birthday

Saturday, April 3rd, 2010
Helmut Kohl (Engelbert Reineke, cc-by-sa, via <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Bundesarchiv_B_145_Bild-F074398-0021,_Bonn,_Pressekonferenz_Bundestagswahlkampf,_Kohl.jpg&filetimestamp=20090106172019">de.wikipedia.org</a>)

Helmut Kohl (Picture taken by Engelbert Reineke, cc-by-sa, via de.wikipedia.org)

Helmut Kohl, former chancellor of Germany, today is celebrating his 80. birthday. Due to his »eternal« tenure of 16 years, I didn’t know of any other chancellor during my youth.

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LinuxTag 2010 – Call for Papers

Sunday, January 17th, 2010

Due to some talks I held at the LinuxTag, I received an electronic mail regarding this year’s call for papers. They are explicitely looking for papers about Openstreetmap, but I won’t write one and have no clue whether anyone already offered one. If you are interested, better ask them before writing the paper to avoid duplicated work.

Frisch getestet – die 9-Uhr-Monatskarte des KVV

Monday, January 11th, 2010
Tram Roadsign (openclipart.org, public domain)

Tram Roadsign (openclipart.org, public domain)

Zum Jahreswechsel hat der KVV einerseits die Preise erhöht, andererseits neue Produkte eingeführt. Während ich sonst auch im Winter mit dem Rad ins Büro fahre, verkneife ich mir das im Moment ob des winterlichen Wetters. Nachdem ich eher selten vor 9:30h im Büro bin, habe ich mir heute die neue 9-Uhr-Monatskarte des KVV besorgt.

Beim Kauf wird das aktuelle Datum aufgestempelt. Die Karte ist ab dann einen Monat lang gültig¹. Die Karte gibt es für das Gesamtnetz für 52€ und für drei Waben für 37€.

Auf der Karte trägt man vor Fahrtantritt den Namen des Inhabers und im Falle der 3-Waben-Karte zwei Orte ein. Die Karte ist zwar für drei Waben gültig, allerdings muss man sich entscheiden, welche drei Waben das sein sollen.

Das Stadtgebiet Karlsruhe umfasst ob seiner Ausdehnung (bekanntlich) zwei Waben. Wohnt man also in Karlsruhe, kann man noch bis in eine Nachbarwabe (wie etwa Wörth) fahren. Wohnt und arbeitet man in Karlsruhe, kann bzw. muss man sich für eine der Nachbarwaben entscheiden, die man vielleicht doch gelegentlich mal anfahren will.

Für meine Zwecke ist die Karte genau richtig. Bisher hatte ich den KVV eher gemieden – wenn es das Wetter zuließ, bin ich mit dem Rad gefahren und ansonsten auch sehr oft einfach gelaufen, weil sowohl eine Monatskarte als auch eine Viererkarte für die paar Haltestellen, die ich ins Büro fahre, schlicht zu teuer war. Mit der 9-Uhr-Monatskarte hat es der KVV zumindest in den Wintermonaten geschafft, mich dort abzuholen, wo ich stehe. Ich sollte aber folgerichtig an den Tagen, an denen ich doch mal um 7h ins Büro fahre, aufpassen, eine Einzelfahrkarte zu lösen :) .

¹ Montags bis Freitags 9h bis 5h, Samstags, Sonn- und Feiertags ganztägig und bis 5h des Folgetages. Gilt bis zum gleichen Tag des Folgemonats, oder sogar bis zum darauffolgenden Werktag, falls es sich um einen Samstag, Sonn- oder Feiertag handelte.

When software development keeps you busy during the X-mas break

Monday, January 4th, 2010
Buggy Golf (pics from openclipart.org, public domain)

Buggy Golf (pics from openclipart.org, public domain)

I do not operate a car of my own. Instead, I’m a customer of a local car sharing provider. For the X-mas family meeting, I rent a less than two years old car.

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10 Tüten Haribo

Saturday, December 12th, 2009

oder: Von der Schwierigkeit, sich vom Kunden nicht über den Tisch ziehen lassen, auf jeden Fall aber sein Gesicht wahren zu wollen.

10 Tüten Haribo

10 Tüten Haribo

Ich kaufe die Dinge des täglichen Bedarfs seit Jahren fast ausschließlich im Edeka in der Karlstraße in Karlsruhe (Nähe Karlstor), da er von zuhause aus mit dem Rad in wenigen Minuten erreichbar ist und zudem direkt an meinem Nachhauseweg vom Büro liegt. Das Angebot und die Warenpräsentation ist ansprechend, das Personal freundlich und die Fluktuation gering. Der Bäcker im Eingangsbereich bietet ebenfalls gute Ware. Im Gegenzug liegt das Preisniveau natürlich etwas höher als bei den Discountern, und der eingemietete Fleischer spricht mich eher weniger an, zumal es bei mir um die Ecke einen guten Metzger gibt.

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OSM-Booth at OpenExpo, Karlsruhe

Sunday, November 15th, 2009
OSM-Booth at OpenExpo, Karlsruhe, Germany

OSM-Booth at OpenExpo, Karlsruhe, Germany

The OpenExpo just opened. Both OSM as well as KaLUG are manning a booth. As last year, there aren’t many visitors yet, but this will change until noon.

Günter Wallraff Lecture

Tuesday, November 10th, 2009
Wallraff Lecture at the JuBez, Karlsruhe, Germany, 2009-11-10

Wallraff Lecture at the JuBez, Karlsruhe, Germany, 2009-11-10

I just attended a a lecture of Günter Wallraff at the Jubez. He’s a master of investigative journalism, which surprisingly is not very common in germany.

He has played several roles during the last decades: as a turkish worker, as a journalist for an infamous german tabloid, as a black guy in germany or as a call center agent. Meanwhile, he’s kind of an institution.

I read some of his reports, books and saw some of his films. Visiting a lecture is like meeting a bigfoot: »Wow, I never believed it really exists!« :)

Update:

Metamorphosis.

KDE-Founder gets the German Federal Cross of Merit

Sunday, November 8th, 2009

The initiator of the KDE project, Matthias Ettrich, got the Federal Cross of Merit on Friday , 2009-11-06.

I’ve been a KDE user since I use Linux (I’m an old fart, my first Linux installation was back in autumn of 1998). My first impression was »OK, I just dropped Windows, and this is the operating system that shall do better?!?«. Since then, a lot has changed, and KDE 3 has been out for a while. It always did a great job on my machines.

I’m not that happy with KDE 4.2, though. I switched recently, and there are still glitches of stuff which worked flawlessly in KDE 3 but fail in KDE 4. For example, I always have excessively used the fish:// protocol, which lets you transparently work with and edit files on a remote computer as if they were local files. Since KDE 4.2, however, this protocol very often reports »No connection to server« which renders it rather useless. I’m now back using scp on the command line. No wonder that Linus switched to Gnome a couple of months ago :) .

There are other issues, but I’m pretty confident that KDE 4 will mature just as its predecessors did. So thanks a bunch, Matthias, for your work on KDE!

Unstructured points of interest – today’s catch

Thursday, October 29th, 2009

After an intense working day (we are doing some last-minute bugfixing to get interiorcad 2010 released) I needed something to relax and read the backlog of some mailing lists. This means I did what I do all day: processing information :) .

Here are some bits of stuff I preseved for later inspection.

openstreetmap

Engadget shares some videos concerning the new routing capabilities of Google Maps. A phantastic service, and I was immediately asked whether this will influence Openstreetmap. The answer clearly reads as »yes«. Some people who are interested in free routing will surely leave OSM and use this cool new Google service. But anyway, it won’t harm OSM much. Still Google Maps focusses a different audience than OSM does. And competition always is a good thing, as it cheers us to do better.

Some guys in the nederlands have created a service where you can export POIs from OSM data. Some time back I provided POIs extracted from OSM data by some home-grown C++ code. I’m glad that this is now available as a web service – much better for users than installing some weird command line app developed by an squirrel hacker like me.

I always wanted to write a tool which converts OSM data into some MIDI or audio data. But if you are too lame, chances are given that you are overhauled by someone else. So here it is, some Ruby code to convert OSM into MIDI data. Need to try this out »real soon now™«.

Some hiking map now allows to load, edit and save routes on top of OSM maps. Great service, while the inclusion of Google Sat imagery would be a great addition.

Sarah Hoffmann provides a map which renders hinking relations. It’s now available world wide and updated once a day. If you want your area to be renedered in a different style, write her an electronic message.

Nick Whitelegg updated Footnav, a 3D OSM visualisation tool aimed at countryside use.

The german newspaper »Die Zeit« shares an article concerning the history of the prime meridian.

Linux Audio

I’m using Linux for over 10 years now, and as a consequence I do all audio and MIDI processing on Linux boxes.

Rui released fussy doula of his famous Qtractor audio and MIDI sequencer. Highlights include audio send/return auxiliary inserts, mixer peak meters gradient eye-candy, MIDI System Exclusive setup manager etc. The recently added SysEx support means that my summer hack on Simple Sysexxer more or less was an unnecessary effort, except for the fact that I learned some more about C++ hacking :) . Nevertheless, Simple Sysexxer still is a famous tool to do mass backups of your synths.

Steve Harris released an update of Time Machine, now capable of automatically starting and stopping the recording after a certain treshhold has been passed.

There also was a release of Guitarix, a software guitar amp emulator. Need to build and try it out on weekend.

That’s it so far – time to go to bed. Another challenging and pleasing days of managing the release of some CAD/CAM software is ahead.

Daylight saving time ends

Saturday, October 24th, 2009
Analog Clock (SVG from openclipart.org, public domain)

Analog Clock (SVG from openclipart.org, public domain)

Tomorrow morning, the daylight saving time in germany ends. At 3AM, the clock is moved one hour back, granting one more hour of sleep.

It’s still two months until solstice, and the »normal time« will last until 2010-03-28, when the daylight saving time takes effect again. The next months, it will be dark when I leave the office at 6PM, effectively prohibiting casual after work biking tours. This probably means the biking season finally is over.