Hallo Frühling

Nachdem der Winter uns dieses Jahr mit kaltem und nassem Wetter sehr lange im Griff hatte (noch letzte Woche hatte ich den Kachelofen in Betrieb), meldete sich heute endlich der langersehnte Frühling mit Temperaturen deutlich über 20°C zu Worte. Endlich das Rad auspacken und eine Tour bei Traumwetter drehen.

Normalerweise habe ich um diese Jahreszeit bereits die ersten Trainingstouren hinter mir und kann mich so langsam an den Schwarzwald trauen. Nachdem mich letzte Woche die einzige Tour bisher gerade mal nach Maximiliansau führte, bin ich aber noch nicht so richtig gut in Schuss. Außerdem fand ich zwischen Kandel und Freckenfeld noch so viel zu mappen, dass ich nicht so zügig wie geplant vorwärtskam. Macht aber nichts. War ein feiner Trip heute, und ich habe einiges an Daten für Openstreetmap einsammeln können.

Haftelhof

Haftelhof

Nachdem es am nächsten Wochenende tendentiell schon wieder kühler wird, muss ich mich wohl unter der Woche ein wenig ranhalten, was aber aufgrund der ungünstigen Arbeitszeiten in der IT schwierig werden könnte. An den nächsten Wochenenden stehen aber auf jeden Fall die üblichen Standardtouren an:

  • Erstmal zügig die 39 Kilometer in der Rheinebene bis Wissembourg zurücklegen. Wenn man über Lauterbourg und die alte Bahnstrecke fährt, ist die Tour zwar relativ öde, aber optimal um “Kilometer zu fressen”.
  • Danach die 70 Kilometer der »Tour de Murg« absolvieren – in Fließrichtung, versteht sich ;-) . Die Tour ist landschaftlich sehr schön, vor allem dann, wenn man in Baiersbronn nicht den ausgeschilderten Weg im Tal, sondern die alte Landstraße am Talhang nimmt.
  • Dann das erste Mal von Baiersbronn über den Ruhestein nach Achern ins Rheintal. Auch hier empfiehlt es sich, in Baiersbronn erstmal den Talhang zu erklimmen, weil man auf dem Wirtschaftsweg mehr Ruhe und vor allem eine schöne Aussicht hat. Tipp: Nach Obertal nicht über die Brücke auf die alte Ruhesteinstraße fahren, sondern geradeaus auf dem Schotterweg bleiben, so dass man die Rotmurg immer linkerhand hat. Der Weg steigt nur mäßig und man kommt gut vorwärts. Einziger Nachteil: fast die gesamte Steigung konzentriert sich auf die letzten 1500 Meter
  • Und schließlich von Forbach über die Rote Lache nach Baden-Baden. Nimmt man die Straße, ist der Aufstieg nicht so steil, aber mit 8 Kilometern recht lang, und am Wochenende (besonders am Sonntag) macht das aufgrund der zahlreichen Motorradfahrer überhaupt keinen Spaß. Der Waldweg ab Bermersbach ist da gleich viel schöner und gut eineinhalb Kilometer kürzer. Dafür ist er aber auch deutlich steiler.

Danach könnte ich mal ein paar neue Touren zusammenbauen, sonst wird es auf die Dauer langweilig. Dass ich meist die selben Touren fahre liegt daran, dass ich inzwischen zu faul bin, vorher groß zu planen. Ich träume ja immer noch von einem perfekten Offline-Fahrradfahrer-Navi wie es MoNav hätte werden können. Ich sollte endlich mal das N900 in Rente schicken, zusätzlich zum Tablet ein Android-Phone kaufen und OsmAnd ausprobieren.

Wie dem auch sei, die Vorfreude ist auf jeden Fall sehr groß :) .