Der Regen hat uns fest im Griff

Am Montag und Dienstag war es ausnahmsweise halbwegs warm und schön, bis es am Dienstag Abend wieder zu regnen begann und die Temperatur innerhalb weniger Minuten von 22°C auf 16°C sank. Am Donnerstag war es leicht windig, aber doch recht angenehm draußen. Gestern und heute hat es wiederum geregnet was das Zeug hält. Alb und Rhein führen kräftiges Hochwasser, und in anderen Teilen Deutschlands (wie am Main) gibt es Überschwemmungen.

Die Landwirte klagen über extrem verspätete Ernten bei Spargel und Erdbeeren, und die Gastronomen klagen über Umsatzeinbußen. Dafür freut sich sicher mein Energieversorger, denn er darf mir fleissig weiter Gas liefern.

Der Mai war auf jeden Fall dunkel, kühl und feucht. Von wegen Wonnemonat und so. Manche sprechen gar lokal vom kältesten März seit 130 Jahren, vom trübsten Frühjahr seit 30 Jahren und dem feuchtesten Mai seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Und der Juni hat heute nicht trockener begonnen.

Ganz schön blöd, wenn man das Radfahren bei trockenen 25°C liebt. Immerhin haben wir die Eisheiligen weitestgehend frostfrei überstanden. Aber wer weiß, was uns die Schafskälte noch bringen wird.