“Kleinigkeiten” mal kurz unter den Teppich gekehrt

Durch den Betrieb von Kernreaktoren entsteht nicht nur atomarer Müll, mit dem wir nicht sonderlich gut umzugehen wissen. Auch der Rückbau nach der Stilllegung stellt uns vor die ein oder andere Herausforderung.

Dass Dekaden nach der Stillegung Details des scheinbar recht riskanten Betriebes in Jülich an die Öffentlichkeit gelangen ist zwar äußerst positiv, geschieht aber auch recht spät. Ich unterstelle, dass es in den späten 1960er bis in die 1980er Jahre aus politischen Gründen nicht erwünscht war, dass Informationen nach außen dringen.

Für mich gehört zu einer funktionierenden Demokratie ein Maximum an Transparenz darüber, wo wir gerade stehen, damit wir Entscheidungen, die unsere Zukunft betreffen, auf einer möglichst guten Grundlage treffen können. Diese Transparenz ist allerdings nicht jedermanns Sache. Daher müssen wir sie einfordern. Immer wieder. Jeden Tag.