Froschlurche im Frühjahr

Noch vor drei Wochen waren die Frösche mit dem Ablaichen beschäftigt:

Inzwischen sind die Kaulquappen geschlüpft. Zwar war es heute noch verhältnismäßig kühl und windig. Dennoch sind die Stechmücken bereits fleissig und belästigen neben dem Fotografen auch die Frösche:

Schon erstaunlich, wie viel Flüssigkeit sich das Insekt einverleibt. Scheint zu schmecken. Und der Frosch nichts zu merken. Sonst wäre er wohl auf Tauchgang.

Die beiden letzteren Bilder wurden mit einem Soligor 60-300mm Telezoomobjektiv mit Makrofähigkeiten aufgenommen. Die Fokussierung und Blendeneinstellungen müssen manuell vorgenommen werden, so dass man nicht auf den exzellenten Autofokus der Samsung NX30 zurückgreifen kann. Alle Bilder sind nachträglich geschnitten (»Crop«).

Der Nachteil des Soligor ist seine Größe beziehungsweise sein Gewicht. Obwohl ich ein ordentliches Stativ verwende, bewegt sich die Konstruktion – Zoom erfolgt durch Schieben, Scharfstellen durch Drehen – beim Fokussieren merklich. Ich hätte gerne eine Schelle am Objektiv statt am Kameraboden. Ohne Stativ (verstäkrt durch den fehlenden Autofokus) kann man mit dem Objektiv nicht arbeiten.

Ich mag das Objektiv dennoch sehr gerne. Einerseits deckt es einen Zoombereich ab, den Samsung mit seiner Objektivpalette (bis 200 mm) nicht abdeckt. Andererseits erlaubt es durch seine Eigenschaften eine Distanz von 700 mm zum Objekt, so dass die Objekte nicht flüchten – mit dem 60 mm Makroobjektiv von Samsung wäre das nicht möglich. Objekte wie Eidechsen oder Frösche sind dabei sehr lohnenswert. Denn sie verharren lange genug, dass man in Ruhe das Stativ ausrichten und Scharfstellen kann. Für Schmetterlinge und sonstige hektische Insekten ist es allerdings ungeeignet.