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Passend zu den Feiertagen – hausgemachtes Mandeleis

Zu Ostern werden wir wohl schöne warme Tage mit Temperaturen weit jenseits der 10°C-Marke bekommen. Allerdings ist ein Besuch in der Eisdiele des Vertrauens derzeit Corona-bedingt nicht möglich.

Man kann natürlich das Eis aus dem Supermarkt nehmen. Da sind allerdings die Inhaltsstoffe manchmal fraglich. Mittlerweile wird wohl gar Eis verkauft, in dem der Hauptbestandteil Kokosfett statt Sahne ist. Ob man bei den Inhaltsstoffen in einer Eisdiele besser dran ist, steht auf einem anderen Blatt.

Also einfach mal selber machen und somit die Zutaten selbst steuern. Dann kann man auch die Zuckermenge, die in den meisten Rezepten IMO recht hoch angesetzt ist, reduzieren.

Mein Favorit ist Eis aus gerösteten Mandeln. Ich habe auch schon mit anderem Röstgut wie Pistazien oder Cashews experimentiert. Letztere waren aber überhaupt nicht mein Fall.

Zutaten

  • 100 ml Milch

  • 150 ml Sahne

  • 50 g Röstgut (Mandeln, Pistazien, Cashews oder Ähnliches)

  • 25 g Zucker

  • 1 Prise Salz

Zubereitung

  • Röstgut gegebenenfalls hacken und bei 180°C im Backofen ca. 10′ rösten. Dabei immer wieder wenden. Grüne Pistazien dabei nicht braun werden lassen, sie schmecken sonst bitter. Vorsicht: Die Bräune setzt gegen Ende recht schnell ein. Wenn man den richtigen Zeitpunkt verpasst, ist das Röstgut recht schnell zu gut geröstet :) .

  • Röstgut abkühlen lassen.

  • Röstgut mit dem Zucker, etwas Salz und der Milch fein mixen.

  • Die Masse im Kühlschrank gut herunterkühlen.

  • Sahne zugeben.

  • Die Masse ca. 20-30 Min. im Eisbereiter zubereiten.

Der Eisaufsatz für meine Küchenmaschine bringt das Eis nicht ganz bis zur gewünschten Konsistenz. Ich muss es üblicherweise noch ein wenig kaltstellen. Das hindert mich natürlich nicht daran, gleich nach der Zubereitung eine kleine Kostprobe zu mir zu nehmen :) .

Zwiebelkuchenzeit

Zwiebelkuchen_1

Auf Wikibooks findet sich ein zur Jahreszeit passendes Rezept. Die Mengen für den Belag sind für meinen Bedarf allerdings etwas zu üppig. Daher hier eine Replikation mit 3/4 der Mengen.

Teig:

  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 1/2 Würfel frische Hefe oder ca. 5 g Trockenhefe
  • Etwas Zucker
  • 100 ml Milch
  • 2 EL Butter
  • Etwas Salz

Belag:

  • 150 g Dörrfleisch
  • 600 g Zwiebeln
  • Kümmel
  • Pfeffer
  • 80 ml Milch
  • 200 g Schmand
  • Muskatnuss
  • 2 Eier

Mit dem Salz kann man sehr sparsam umgehen, zumal das Dörrfleisch noch genug davon mitbringt.

Selbstgemachtes Knoblauchsalz

Aus richtig frischem Knoblauch ein gutes Knoblauchsalz zu machen ist sehr einfach. Ich mache es ganz traditionell mit dem Messer, so wie es auch die “Küchengötter” in ihrem Video zeigen. Ein solches Salz in einem Salat hat mit dem, was man gemeinhin unter Knoblauchgeschmack (oder gar Geruch) versteht nicht viel gemein. Stattdessen wird man mit der angenehmen Schärfe frischen Knoblauchs belohnt. Wenn ich keinen frischen Knoblauch bekommen kann, verzichte ich lieber darauf.

Was ich nicht wusste ist, dass der typische Knoblauchgeruch durch die Reaktion mit Sauerstoff entsteht und die dargestellte Zubereitungsweise das verhindert, indem der Knoblauchsaft gleich vom Salz aufgenommen wird.

Arbeitet man mit dem Mörser und nimmt noch Öl hinzu, nähert man sich einem Aioli. Das ist dann aber schon nicht mehr ganz so trivial.

Niedrigtemperaturgaren – in der Spülmaschine?!?

Ich bin seit Jahren ein großer Freund des Niedrigtemperaturgarens. Das Fleisch bleibt saftig, ohne dass man den richtigen Zeitpunkt abpassen muss. Die Garzeit kann gar problemlos um Stunden überzogen werden, so dass man nach dem Einschieben in den Ofen locker eine Radtour drehen und nach der Rückkehr essen kann. Weißes Fleisch, wie beispielsweise Kaninchen, gelingt perfekt, ohne dass man über größere Kochkünste verfügen muss.

Gestern erschien auf spiegel.de der Artikel »Der Lachs kommt aus der Spülmaschine«. Klingt komisch? Ist aber nicht so verwunderlich wie es sich im ersten Moment anhört. Wie im Artikel beschrieben wären mir die verwendeten Temperaturen allerdings zu riskant. Zwischen 70 und 80°C Ofentemperatur gönne ich meinem Fleisch dann üblicherweise doch und hoffe darauf, dass man dann die Salmonellen gefahrlos mitverzehren kann :) .