Vom Keltenfürsten zum höchsten Punkt des Vulkanradweges

Bei Glauberg in der Wetterau findet sich neben der alten Kulturlandschaft auch das archäologische Museum »Keltenwelt am Glauberg«, in dessen Mittelpunkt der Keltenfürst steht.

Ferner verläuft durch Glauberg der Vulkanradweg, dessen höchsten Punkt man nach rund 36 km in Hartmannshain erreicht. Hier finden sich neben Parkplätzen, zwei gastronomischen Betrieben und einem kleinen Tankstellenshop auch ein guter Einstiegspunkt in den Bergmähwiesenpfad.

Die Oberfläche ist fast durchgehend makellos asphaltiert. Die Steigung ist mäßig, zieht sich allerdings von Gedern bis Hartmannshain etwas dahin. Bei gemütlicher Fahrweise lassen sich die rund 445 Höhenmeter (durchschnittliche Steigung 1,4 %) auf dem Trekkingrad (also ohne Akkupack und Elektromotor) in rund drei Stunden bewältigen.

Auf dem Rückweg läuft das Rad bis Lißberg (rund zwei Drittel des Rückweges) fast komplett von alleine, der Rest benötigt vernachlässigbares Zuarbeiten. Dennoch benötigt man für den Rückweg noch immer rund 2 Stunden. Wer den Aufstieg nicht selbst meistern möchte, kann wohl auch den Radbus nehmen. In Hartmannshain lassen sich offensichtlich auch Inliner und Skater gerne von Familienangehörigen aussetzen und später wieder einsammeln.

Von den drei heuer gefahrenen Bahntrassenradwegen ist der Vulkanradweg, zumindest auf dem gefahrenen Abschnitt von Glauberg bis Hartmannshain, der landschaftlich reizvollste.